Das war so 2004…

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schildmaid.de gibt es seit dem 14.02.2004: Gerade habe ich mich durch das Jahr 2004 meiner alten Blogeinträge gelesen (ab jetzt zu finden unter der Kategorie ’schildmaid.de Archiv‘). In diesem Jahr habe ich meine Abschlussprüfungen für die Ausblidung geschrieben, musste meine Ham-Hams hergeben, bin umgezogen, meine Schwester wäre zu Weihnachten beinah auf einem Auge blind geworden, ich habe b. verloren und wiedergefunden. Bei vielen Einträgen musste ich einfach nur grinsen, andere haben mich sehr gerührt.

Und eines hat sich nicht verändert – meine Leser bleiben mir treu, zum Teil von Anfang an. Da haben wir zum Beispiel Sari und Moni, die mich schon so lange begleiten und Kotori/Jlunie, die mich über Silvester 2004/2005 das erste Mal besucht hatte ^^ So viele schöne Erinnerungen! Vielleicht wollt ihr ja mal durch eure alten Kommentare schmökern!

Alles Liebe,



Ein Regenbogen voller Wolle

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Da ich in allen Geschäften meines üblichen Woll-Vertrauens (Karstadt, Kaufring und Edeka) einfach nicht mehr das billigste Standard-Garn „Bravo“ von Schachenmayr-nomotta bekomme, habe ich jetzt gegoogelt und bin auf der Nähzentrale gelandet, deren Geschäft sich lustigerweise in Landshut befindet…gar nicht soo weit von mir weg. Dort gibt es die ganze Farbpalette…das heißt Farben, die ich so noch nirgends gesehen hatte. Sogar flieder- und fresienfarben *vor Glück jauchz*

Wenn ich mir diesen wundervollen Woll-Regenbogen ansehe, den ich da gerade bestellt habe, freue ich mich einfach nur wahnsinnig aufs Weiterhäkeln!!! (ich arbeite an einer Ripple-Decke und bin gerade mit einem 1/3 der angestrebten Gesamtgröße fertig geworden) Wolle kann ja so glücklich machen!

Alles Liebe,



h&m Shopping-Pläne für den Herbst

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Ich sollte gerade an einem Projekt arbeiten…also, ja klar. Ich surfe ziellos durchs Netz. (ich leide an einer schlimmen Art Prokrastination, auch Aufschieberitis genannt) Dabei bin ich in freudiger Erwartung auf der h&m Seite gelandet. Bevor es ab nach Japan geht steht nämlich ein riesen Einkauf an für eine komplett neue Herbst-/Wintergarderobe (ich bin realistisch genug nicht zu erwarten drüben auch nur in irgendetwas zu passen) an. Leider muss ich zugeben, dass ich etwas enttäuscht bin. Die vorherrschenden Farben sind einmal mehr grau und Lila, Lila, Lila. Ich mag die Frabe, aber wir hatten sie schließlich schon…letzten Herbst, Winter und Frühling. Außerdem werft mal einen Blick nach oben und unten.

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Ich möchte wie immer niemandem auf den Schlips treten, dem dieser Style gefällt, aber für mich? Nein danke. Nicht um viel Geld würde ich eins dieser beiden Kleider tragen (vor allem Nummer 1 ganz oben *schauder*). Auch ernüchternd finde ich den offensichtlichen Trend hin zu noch dünner als dünnstes Dünn und Körbchengröße -A. (siehe nächstes Bild) Ich dachte davon wären wir endlich weg!

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Natürlich habe ich aber auch ein paar Outfits gefunden, die mir gefallen!!! Das hier soll ja nicht nur ein Meckerpost werden :3 Das hier zum Beispiel:

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Und diese drei. Da kann ich mich kaum entscheiden, aber ich glaube Outfit No. 3 ganz rechts muss ich haben (vor allem den süßen Schal)! <3

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Was sind eure Trends für den Herbst???

Alles Liebe,



Vielen Dank auch für die Mandelentzündung

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Seit ich begonnen habe zu studieren, kann ich sie schon gar nicht mehr zählen, all die Erkältungen, Grippen, Virus-Erkrankungen, Blasenentzündungen und so weiter und so fort. Und diesesmal ist es eben eine Mandelentzündung. Die Halsweh haben sich schon vor sechs (!) Wochen eingeschlichen, zur Prüfungszeit eben, aber da ich schon so darauf getrimmt bin vor Examen und Klausuren nicht schlapp zu machen schmerzt das so ein bisschen vor sich hin, wird nicht besser, aber auch nicht schlechter. Nicht mal nach dem Semester, nur dass ich dann schon gar nicht mehr weiß, wie ich die Krankheit dann noch loswerden soll. Diesesmal haben offensichtlich ungefönte Haare „geholfen“. Mittwoch Abend haben wir noch das wunderschöne Feuerwerk hier in Dorfen angekuckt, nachts ging dann die Hölle im Hals los. Auf Donnerstag habe ich bis halb sieben Uhr morgens kein Auge zugemacht, so weh tat jedesmal schlucken, dafür habe ich dann den ganzen Tag durch geschlafen (mit Schmerztabletten). Heute Nacht war es dann schon etwas besser (auch mit Tabletten). Diesesmal war eher problematisch, dass ich eben den ganzen Tag genatzt hatte, deshalb war ich um halb fünf wach. Es hatte endlich aufgehört zu regnen und ich konnte die Dachfenster öffnen und ins milchige Dunkel kucken.

Er ist schon ein bisschen da – der Herbst und entfacht bei mir einen Aufschrei: „Lass den Sommer noch ein bisschen bleiben, bitte!“ Es war ganz ruhig und ein ganz klein wenig neblig, eigentlich richtig schön mal um so eine Uhrzeit wach zu sein. Dann habe ich mich wieder ins Bett gekuschelt und ab circa fünf Uhr ging es dann mit den  ersten Geräuschen los, weil manche Nachbarn schon so früh zu Arbeit müssen. Übers Lauschen bin ich dann auch wieder eingeschlafen ^^

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Was tun also den ganzen Tag? Ich habe Paracetamol genommen, aber der Kopf fühlt sich trotzdem schwer an, zu schwer um etwas sinnvolles zu tun wie Kanji lernen oder die Ribon lesen. Also kucke ich Animes. Nur bin ich jetzt up to date mit allen aktuellen Serien. Noch schlimmer, das ganze macht unglaublich Lust mein Animeblog und silberelfe.de wordpress umzustellen und auf Vordermann zu bringen. Aber das geht jetzt erst mal nicht. Nach sechs Wochen Halsweh sollte ich einfach ein paar Tage das Bett hüten und mich auskurieren. Dabei haben b. und ich heute 8. Jahrestag :3

Die Ponies sind übrigens ein paar Random Finds vom Flohmarkt. Sie müssene rst noch gesäubert und frisiert werden *kicher* aber wer hätte gedacht, dass ich in Dorfen auf dem Flohmarkt so viel Glück haben würde. Mehr dazu aber später mal.

Alles Liebe,



Die Welt teilt sich…

…in die Leute, die einem sagen, wenn man etwas zwischen Zähnen hat oder eben nicht. Ich laufe oft stundenlang mit irgendwelchen Kräuterresten oder noch besser Mohnkörnchen im Lächeln herum, ohne dass es jemand für angebracht hält mich darauf hinzuweisen.

Heute war es genau andersherum, als meine Kollegin meine Hose ansprach. Ja, ich weiß dass der Reisverschluss kaputt ist, wobei…so ist das eigentlich nicht. Der Mechanismus funktioniert, nur leider ist die Naht gerissen…nun ja, weil ich zu dick für diese Hose geworden bin. Dabei ist es im Moment die einzige die überhaupt noch irgendwie passt!

Und somit wären wir auch schon beim Thema: Mina nimmt ab! Wie ist meine erste Woche gelaufen, fragt ihr euch bestimmt, und ich will euch nicht länger auf die Folter spannen.

Die ersten drei Tage sind immer richtig hart. Mir wurde oft von Mutter-Kind-Kuren erzählt, bei denen die Kiddies anfangen ihre Mamas zu schlagen, weil sie durch den Zuckerentzug so aggresiv werden. Bei mir ist das ähnlich! Ich bin übellaunig, hasse die Welt, mein Gewicht und möchte essen, essen, essen. Am vierten Tag bin ich noch ganz schlechtgelaunt aufgewacht und habe erst mal eine Runde gemeckert – dann legte es sich plötzlich. Eigentlich kenne ich das ja schon, Zucker ist bei mir wirklich ein Problem, und so muss ich da halt immer wieder mal durch. Aufgeschrieben habe ich bis auf Samstag (da war ich auch gar nicht „brav“) jeden Tag und mache damit auch diese Woche weiter. Ein Food-Tagebuch führt einem schon sehr deutlich vor Augen wieviel man eigentlich im Laufe des Tages so zu sich nimmt und ist nur jedem zu empfehlen, der abnehmen möchte. Vor allen den Kandidaten vom Typ „aber ich esse doch gar nichts, wieso habe ich 30kg zu viel?“. Man muss der Wahrheit schon erst ins Auge sehen.

Ich esse ganz eindeutig zu viel. Ich weiß, dass das von meiner Erziehung in der Kindheit kommt, leider kann ich mich trotz dieses Wissens nicht von der Gewohnheit „Drei statt einem Teller Nudeln“ lösen, aber auch daran arbeite ich. Durch die 18 Sattmacher von Weight Watchers ist es nicht unbedingt leichter für mich geworden, wer definiert schon „satt“ und wenn ich recht darüber nachdenke, habe ich seit dem neuem Programm nicht mehr abgenommen. Früher musste ich für jeden Teller Nudeln eben 4 Points berechnen, heute kann man für einmalig 4 Points so viel essen bis man umfällt (so ist das von seitens WW natürlich nicht gedacht, aber wie gesagt, wann ist man „satt“?).

Auf der Waage war ich übrigens nicht. Und solange ich die Neugierde zurückstellen kann möchte ich es auch so belassen. Optimistisch träume ich davon nach einigen Wochen auf die Waage zu steigen und dann sind gleich ein paar Kilo runter *schwärm* Das wäre doch toll! Hier also mein Fazit für die erste Woche:

Negativ

  • Mengen: Ich habe viel zu große Mengen gegessen
  • Ernährungsqualität: Ich habe insgesamt trotz Punktelimit total ungesund gegessen, viel zu wenig Gemüse, größtenteils Pasta
  • Punktelimit: Ich verbrauche jeden Tag ein, zwei Punkte zu viel
  • Trinken: Ich muss mir angewöhnen Leitungswasser zu trinken, alles sonst hat Punkte und belastet mein Konto unnötig
  • Süßkram: Samstag ein Rückfall, der keiner wahr – „kontrollierter“ Konsum von drei Keksen und drei Mini-Dickmanns (aber das Ganze hatte gleich 11 points XO )
  • Sport: Gar keiner *seufz*

positiv

  • Tagebuch: Ich habe brav meine Points notiert
  • Süßkram: Ich habe fast alle Überreste von meiner Geburtstagsparty verbannt und keine neuen Süßigkeiten gekauft
  • Ich habe eine ganze Woche durchgehalten und nicht gleich wieder aufgegeben

Und jetzt das Highlight!

Ich hatte gaplant heute Mittag kalorienarm beim Asiaten zu essen, leider hat dieser Betriebsurlaub. Also war ich im Red Coffee, wo es immer lecker-schmecker belegte Fladenbrote, Ciabatta und andere Kalorienbomben gibt. Ich hatte Hunger wie ein Wolf…und mich für den Asia-Salat entschieden. Eigentlich bin ich so gar kein Salatesser (als Hauptmahlzeit). Aber die asiatisch marinierten Hähnchenspieße waren wirklich lecker und mit einer Sesamsemmel dazu bin ich gesättigt, aber fühle mich nicht übervoll.

Ich habe mich tatsächlich für den Salat enstchieden, juhu!

Bild: animepaper.net

Alles Liebe,