Ab zum Kiosk – ich bin in der “simply häkeln”


Wart ihr schon am Zeitschriften-Kiosk? Ich meine so seit letzten Samstag. Quasi seit die neue simply häkeln erschienen ist.

Ich habe das Heft schon ein paar Tage länger. Weil es sich um ein Belegexemplar handelt. Ja, genau! Zu dem 2-seitigen Interview, das ich gegeben habe. Übers Häkeln, Japan und alles, was die beiden Punkte miteinander verbindet.

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Könnt ihr euch vorstellen wie stolz ich war, als die Anfrage von der Redaktion kam? Soooooooo stolz :Dmina-schildmaid-simply-haekeln_02

Es gibt auch jede Menge Bilder aus meiner kleinen Häkelwelt.mina-schildmaid-simply-haekeln_03

Deshalb langer Rede kurzer Sinn: Ab an den Kiosk und die neue simply häkeln holen. Online bestellen geht übrigens auch.

Alles Liebe,



Ein Häkel-Granny-Kissen in Herbstfarben entsteht – Teil 1


Da ich gerade an einem sehr schönen Projekt arbeite, dachte ich mir, ich lasse euch beim Entstehungsprozess mal etwas mehr über die Schulter schauen als sonst. Also nicht nur ein “Menno, ich muss Fäden vernähen” und “Tadaa, da ist es” Post *lach*

Garn- und Farbauswahl

Die Wahl fällt auch für mein erstes Häkelkissen mal wieder auf die Bravo von Schachenmayr, weil sie in so vielen Tönen daher kommt, pflegeleicht ist und sich für ein Acrylgarn richtig toll anfühlt.

Als ich dann so beim Stöbern durch eine neue Leiferung im Kaufhaus um die Ecke war, fielen mir ein paar Farben ins Auge, die ich bisher noch nicht kannte und folglich auch nicht im Handarbeitsregal hatte.

Ein Häkel-Granny-Kissen in Herbstfarben entsteht

Und als ich die Knäuel so in die Hand nahm, machte einen Herz einen kurzen Hüpfer. Die Kombination war perfekt für ein Herbstprojekt. Warme Tönen, die an bunte Blätter und reife Beeren bei einem Waldspaziergang erinnerten. Ich war verliebt.Ein Häkel-Granny-Kissen in Herbstfarben entsteht

Das Muster

Endlich, endlich Granny Stripes. Schon sooo lange hatte ich Lust damit etwas zu machen. Und schon nach dem ersten Farbwechsel konnte ich sehen, dass das Konzept aufgehen würde. Ehrlich, ich hatte selten so sehr das “alles passt von vorn bis hinten”-Gefühl.

Ein Häkel-Granny-Kissen in Herbstfarben entsteht

Aber natürlich geht nicht immer alles glatt und so war mein Häkelstück zu breit geworden. 50cm für ein 40 x 40 Kissen. Ähem…nö. Aber da ich keine Lust hatte nochmal neu anzufangen, habe ich einfach beschlossen, dass es eben ein 50 x 50 Kissen wird *lach* Solche habe ich nämlich auch auf der Couch.Ein Häkel-Granny-Kissen in Herbstfarben entsteht

Farbwechsel

Ich habe fünf Farben gewählt und mir überlegt, dass ich nicht alles in gleichen Wiederholungen häkeln, es aber auch nicht ganz dem Zufall überlassen wollte. Also habe ich mir folgendes überlegt:

  • A, B, C, D, E
  • B, C, D, E, A
  • C, D, E, A, B
  • D, E, A, B, C
  • E, A, B, C, D

Wie das geworden ist, zeige ich euch im nächsten Teil (hihi, ich komme mir vor wie eine Fernsehmoderatorin). Eine Anleitung gibt es zum Schluss der Serie auch :)

Alles Liebe,



Detox: Büro = zuckerfreie Zone


12 in 2014 – Detox

Zigaretten und Alkohol sind Suchten, die offen anerkannt sind und thematisiert werden. Dass Zucker nicht nur dick sondern ebenfalls abhängig macht und andere unangenehme Nebenwirkungen hat, wissen die wenigsten. Oder möchten es wie ich am liebsten gar nicht wissen ;) Aber ewig kann man die Augen nicht verschließen.

Ja, ich konsumiere zu viel Zucker. Und jetzt möchte ich etwas dagegen tun.

Zuckerdetox ist eines der Themen auf meiner Liste, das mir wirklich sehr, sehr wichtig ist. Und doch auch unglaublich schwerfällt. Was so viel heißen will wie ich habe es bisher vor mir hergeschoben.

Ein Tee mit Herz braucht keinen Zucker

Wie geht man das auch an? Von heute auf morgen gar nichts mehr? Das ist Scheitern vorprogrammiert. Für den 8-Wochen-Detox von I quit Sugar fühle ich mich noch nicht bereit. Also habe ich erst mal einen kleineren Schritt gewagt, und das ist mir dann doch erstaunlich leicht gefallen: Das Büro ist für mich zuckerfreie Zone. Das heißt keine Softdrinks, kein Zucker in den Tee oder das Müsli und auch keine Süßigkeiten aus der Snackbar.

Da es sich um einen begrenzten Zeitraum handelt und ich die Aussicht auf etwas zuckriges danach habe, wenn ich denn das Bedürfnis danach hätte, lässt sich das locker durchhalten. Glaubt man Studien, dass man durch Zuckerkonsum Stimmungsschwankungen und Leistungstiefs hat, ist die Entscheidung sicher auch für meine Produktivität im Job nicht schlecht :)

Die ersten paar Tage habe ich danach nach Kohlenhydraten gelechzt, das hat aber schnell abgenommen und ich mache das nun schon mehrere Wochen. Yay me, yay erste Detoxstufe erklommen.

Wie ist das denn bei euch mit dem Zucker? Wenn ihr mal so ganz ehrlich Bilanz zieht?

Mehr zum Projekt 12 in 2014 erfährst du hier. Über meine persönlichen 12 Ziele kannst du hier lesen.

Alles Liebe,



Huch, doch so viele offene Handarbeitsprojekte


12 in 2014 – Projekte beenden

Wenn ich an meine offenen Handarbeitsprojekte denke, gibt es da eigentlich nur eins: die Hexagon-Decke. Naja, und das Deckchen, dass ich an einem der Handarbeitsabende mit Frau A. begonnen hatte. Und natürlich die Strickstulpen passend zum schwarzen Cape. Das war’s dann aber, oder?

Offene Handarbeitsprojekte

Ein Blick in den Handarbeitskorb neulich brachte schockierendes zu Tage. Dort tummeln sich nämlich noch eine ganze Reihe mehr angefangener Lieblichkeiten aus Wolle. Zum Teil fehlen nur ein paar Runden oder aber das übliche Fäden vernähen. Ist das denn wirklich so schwer, fragte ich mich mal wieder und begann zusammen zu suchen, was zusammen gehört, zu ordnen und zu stapeln.

Offene Handarbeitsprojekte

Jetzt ist der Vorsatz: Bevor ich etwas neues beginne, werden die alten Projekte abgeschlossen. Großes Indianer-Ehrenwort. Schließlich habe ich die Sachen angefangen, da ich sie eines Tages auch mal tragen wollte. Und da halten mich doch ein paar zu vernähende Fadenenden nicht davon ab.

Offene Handarbeitsprojekte

Wie behaltet ihr eigentlich Überblick über eure Projekte? Manche Handarbeiterinnen haben richtige Karteikarten angelegt? Macht das jemand? Oder logged ihr digital auf ravelry mit?

Mehr zum Projekt 12 in 2014 erfährst du hier. Über meine persönlichen 12 Ziele kannst du hier lesen

Alles Liebe,



12 in 2014: Monatsrückblick August


8 Monate 12 in 2014 sind schon vorbei. Und ich muss euch an dieser Stelle mal sagen, dass ich sehr stolz auf alle Teilnehmer bin. Schaut ihr regelmäßig bei den gesammelten Beiträgen vorbei? Dort sieht man Anfang jeden Monats wie fleißig alle dabei sind und ihr ahnt nicht wie sehr es mich freut, dass aus diesem Projekt so viel mehr geworden ist als nur meine persönliche, kleine To Do-Liste.

Nach wie vor läuft es bei mir nicht soo besonders, aber das macht ihr alle ja wett :D

12 in 2014 Projektbanner

  1. Fitness. Ich bin so traurig, dass ich nicht mehr schwimmen gehen konnte *das Augustwetter angrummel*
  2. 12kg abnehmen. Es mag nicht weitergehen. Seit Jahresbeginn: -3,7 kg.
  3. Detox. Das Büro habe ich zur zuckerfreien Zone erklärt und ziehe das immer besser durch. Zusätzlich habe ich eine vegane Arbeitswoche eingelegt und mich wundervoll dabei gefühlt ♥
  4. Kanji. 245.
  5. Fotografieren lernen. Abgesehen von der alltäglichen Food-Fotografie konnte ich die Kamera bei einer Wochenendtrip nach Köln ausprobieren. Dabei habe ich gesehen, dass ich noch viiiel lernen muss. Und dringend ein langes Kameraband brauche, mit dem ich die Gute quer über die Schulter tragen kann statt um den Hals.
  6. Ribon lesen. 3…na gut, 1 Kapitel.
  7. Ausmisten. Kleidung, Schuhe, Zeitschriften, alte Kataloge. Immer weg damit.
  8. Tagebuch führen. Ich hab’s probiert, aber lange habe ich nicht durchgehalten. Hrmpf.
  9. Projekte abschließen. Ich arbeite an ganz vielen Baustellen gleichzeitig. Am offensichtlichsten ist wohl, dass ich jede Woche brav Fäden von den Häkel-Hexagonen vernähe. Die Decke muss dieses Jahr noch fertig werden.
  10. Nähen lernen. Ich trau’s mich schon gar nicht mehr zu sagen, aber auch hier hat sich nix getan.
  11. Japanreise. Hier tut sich dafür schon rein zeitlich bedingt eine Menge: Flug & Hotels sind gebucht, die Outline fertig erstellt. Fehlt nur noch das Zugticket, dann kann es eigentlich losgehen.
  12. Die Welt verbessern. Spenden, aufs Konsumverhalten achten, Ernährungsstatements setzen. (ich lass das mal so vom letzten Monat stehen)

Es ist zum Schämen. Vieles mag echt gar nicht klappen. Ich halte trotzdem nichts vom Aufgeben. Genau dem soll dieses Projekt ja entgegenwirken. Also geht es weiter. Jawohl!

Mehr zum Projekt 12 in 2014 erfährst du hier. Über meine persönlichen 12 Ziele kannst du hier lesen.

Alles Liebe,



Vegan durch die Arbeitswoche (mit Beispielen für einen ganzen Tag)


Vor Veganern ziehe ich nach wie vor meinen Hut. Es gibt ein paar wenige Milchprodukte (vor allem Käse und der ganze Süßkram), auf die ich ungerne verzichte, und vor allem unterwegs ist es ja einfach nur unglaublich schwierig etwas nahrhaftes, gesundes und leckeres zu finden.

Deshalb geht das bei mir mit dem vegan Essen immer so phasenweise. Manchmal gar nicht, jetzt gerade hat mich der Rappel wieder gepackt. Auch die Waage wird es mir danken. (Und passend läuft gerade diese Woche Das perfekte Dinner Spezial 100% vegan *kicher*)

Veganes Frühstück

Ich gehe das ganze mit einem Tag für Tag Approach an. Man muss immer nur die nächste Mahlzeit, nur diesen Tag vor Augen haben. Der Rest der Woche ist mir heute noch egal. Sprach’s und stand gleich mal montags Mittag mit knurrendem Magen in München. Aha, und jetzt? Am besten an den eigenen Blogpost denken: japanisch und vegan verträgt sich gut. So war schnell eine Gemüse-Sushi Box gefunden, die wirklich superlecker war.

Aber wie sieht nun wirklich so ein ganzer veganer Tag aus? Tut man da auch was anderes als Gemüsesticks knabbern? Ja, sage ich euch. Deshalb hier ein Ess-Beispieltag:

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Alles Liebe,