Japan-Adventskalender – 22. Dezember


Japan-Adventskalender – 22. DezemberIn Japan Zug fahren macht unter anderem so viel Spaß, weil das ganze System so gut durchdacht und organisiert ist. So kann man am Bahnhof schon auf einer Übersicht sehen, wo am Bahnsteig meines Zielbanhofs sich Treppen und Aufzüge befinden, sprich in welchen Wagon es Sinn macht einzusteigen.

Auch git es kein Gedränge hin zu den Türen, wenn die Bahn einfährt. Denn schon vorher kann ich am Boden genau sehen welcher Wagen mit welcher Nummer exakt wo halten wird (auf dem Bild ist das zum Beispiel so gemeint, dass an dieser Stelle von den hellblauen und schwarzen Zügen Wagen 2 stehen wird, bei grünen und dunkelblauen Zügen deren Wagen mit der Nummer 4). Fantastisch, wenn man vorher reserviert hat.

Alles Liebe,



Japan-Adventskalender – 21. Dezember


Japan-Adventskalender – 21. DezemberAls wir in Tokyo Shibuya unterwegs waren, wurde gerade eine neue Girlgroup promoted. Aber wann ist das in Japan nicht der Fall? Die sechs süßen Mädels sprangen uns von Plakaten entgegen, liefen auf großen Videoleinwänden und dudelten aus mehreren Lautsprechern gleichzeitig.

Japans J-Pop-Girlbands sind alle gleich, oberflächlich und machen austauschbare Happy-Go-Lucky Musik…und was soll ich sagen, ich liebe das!  Egal wie mies meine Laune gerade sein mag: eine Runde J-Pop und ich fühle mich wieder hopsig-shiny.

Wie ist das bei euch? Trifft J-Pop euren Nerv?

Alles Liebe,



Japan-Adventskalender – 20. Dezember


Japan-Adventskalender – 20. DezemberHm, wenn ich das Bild nur sehe, läuft mir schon das Wasser im Mund zusammen. Japanisches Frühstück in einem Ryoukan, also einem traditionellen Gasthaus mit Onsen. Nach einem Mitternachtsbad im schwefelhaltigen, heißen Vulkanwasser und einer guten Mütze Schlaf auf einem Futon gibt es nichts besseres :)

So ganz genau, kann ich euch leider auch nicht sagen, was wir da alles hatten, aber lecker war es, darauf könnt ihr euch verlassen *lach*

Alles Liebe,



Japan-Adventskalender – 19. Dezember


Japan-Adventskalender – 19. DezemberHier seht ihr die wahrscheinlich berühmtesten Affen der Welt, bei uns so gerne umschrieben mit “Nichts hören, nichts sprechen, nichts sehen.” Was zu einem Sinnbild für Ignoranz geworden ist, stammt eigentlich aus einer ganzen Sammlung von Schnitzereien, die den Lauf des Lebens darstellen und dieses besagt, dass man dafür Sorgen soll, dass die eigenen Kinder nichts schlechtes hören, sehen oder sagen. Sprich der Inbegriff von Fürsorge.

Diese Affen kann man in Nikko bewundern, darf sich aber größenwirktechnisch nicht zu viel davon versprechen. Denn wie so oft (ich werf mal das Stichwort Mona Lisa in den Raum) steht man dann davor und denkt: Das soll es gewesen sein? Ist ja viel kleiner, als ich mir das vorgestellt hatte.

Selbstverständlich lohnt es sich aber allein schon dafür, dass man selbst davor rumturnen kann und dem knipsenden Reisebegleiter anschafft, Fotos von einem zu schießen, während man die Affen und ihre Posen imitiert ;)

Alles Liebe,



Japan-Adventskalender – 18. Dezember


Japan-Adventskalender – 18. DezemberDarf ich vorstellen? Das ist ein Zug der Yamanote Line, Tokyos Ringlinie. Circa alle zwei bis drei Minuten fährt an jeder Station ein Zug in beide Richtungen. Alle wichtigen Touristenspots erreicht man mit ihr in maximal 30 Minuten und erlebt nebenbei noch richtigen Pendlerflair.

Vor allem haben mich jene Männer fasziniert, die sich oben eine Handschlaufe schnappen, dranhängen und schlafen x_x Wir haben gesehen wie jemand das neu erschienene Nintendo 3DS Spiel Monster Hunter 4G auspackte und losspielte, betrunkene Salarymen, Office Ladies auf dem Weg zur Arbeit, japanische Omis und junge Mädchen in Kimonos.

Besonders einprägsam ist, dass jede Station ihre eigene Erkennungsmusik hat, wenn der Zug einfährt. Sobald man mal eine Zeit in Japans Hauptstadt verbrach hat, wird man beim Hören der Töne ganz wehmütig.

Alles Liebe,



Japan-Adventskalender – 17. Dezember


Japan-Adventskalender – 17. DezemberWusstet ihr, das Kitkat der beliebteste Schokoriegel in Japan ist? Die Geschichte, die dahinter steht, gefällt mir so gut und ich erzähle sie immer wieder gern. Kitkat wird nämlich auf japansich Kitto katsu ausgesprochen, was vom Laut her auch der Bedeutung “Du wirst mit Sicherheit gewinnen” entspricht. So hat es sich eingebürgert, dass zum Beispiel vor Prüfungen immer Kitkat verteilt werden.

Japaner lieben regionale Spezialitäten, so gibt es auch in jeder Gegend unterschiedliche Kitkat-Sorten: Von Süßkartoffel bis Wasabi ist alles dabei. Und seit einiger Zeit gibt es in Tokyo den ersten Kitkat Shop.

Ich hatte mir diesen als Einkaufsparadies vorgestellt, in dem es all die unterschiedlichen, japanischen Sorten zu kaufen gibt. Stattdessen gibt es dort nur ein paar wenige. Eine davon dafür nur dort und täglich limitiert, so dass sie bis abends, bis wir dort vorbeigebummelt sind, schon ausverkauft war.

Alles Liebe,