Gespräche über Kaninchen

Als Tartuffo neulich so mit dem Hasenhinter zu mir saß und seine langen Löffel gen Himmel reckte, meinte ich zu Mr. Perfect: „Als Gott Kaninchen erschaffen hat, hat er schon eine ganze Menge Humor bewiesen.“ Wir sponnen den Gedanken weiter und stellten fest, dass Zwergkaninchen so süß sind dass es eigentlich ein Wunder ist dass Gott sie nicht für sich behalten hat.

Und plötzlich sah Mr. Perfect mich an und sagte mit großen Augen: “ Was glaubst du hat Gott dann erst bei sich. Tiere, die vorne und hinten gleich sind (Anm. der Minaktion: mein Ideal…Meerschweinchen zum Beispiel: Hintern- und Kopfform gleich O_O ), lange Löffel, ganz plüschig und kuschlig!“ Ich malte mir etwas derartiges aus, in pastelligen Blau- Rosa und Lilatönen.

Vielleicht ist aber Gott auch selbst ein Kaninchen (siehe Bild oben) ;) Den Gedanken finde ich sehr amüsant.

Alles Liebe,



Schokoflocke – Das Reisehasi

 

Darf ich mich vorstellen? *mümmel mümmel* Ich bin Schokoflocke — Minas Reisehasi. Ich kam erst vor kurzem in diesen verrückten Haushalt voller Mädels *zu Mina und den Ponies schiel* An einem Samstag, kurz bevor meine neue Mitbewohnerin und deren Freunde zu einem Wochenendausflug aufgebrochen sind. Wer hier schon eine Weile mitliest kennt ja Minas Zwergkaninchen Bennybunny (der gerade langgestreckt auf dem Teppich liegt) und Tartuffo (der sich wie so oft als Spiderman versucht und die Regale hochklettert), ohne die sie ungerne ist. Und Mr. Perfect übrigens auch, so nebenbei gesagt. Er war es deshalb auch, der mich im Spielzeuggeschäft entdeckt und kurzerhand als Hosentaschenbegleiter quasi mitgenommen hat.

Jetzt bin ich also mit dabei, wenn Mina und/oder ihr Freund sich aufmachen, die weite Welt zu erkunden. Und was ich dabei so alles erlebe, könnt ihr von nun an hier auf schildmaid.net lesen. Also halten Augen und Löffel offen, ja? :usagi:

Alles Liebe,



Einen Sommer lang Paris

Lange habe ich ja ein Geheimnis daraus gemacht, wo es diesen Sommer für mich hingehen soll. Ich wollte erst sicherstellen, dass alles klappt, denn nichts mag ich weniger als mich auf etwas zu freuen und dann bitterlich enttäuscht zu werden. Ende August fliege ich nun also für eine ganze Woche mit Mr. Perfect in die Stadt an der Seine, die Stadt der Lichter, die Stadt der Liebe: Paris! :heart_pink:

Da mir eine Woche viel zu kurz ist, widme ich diesen ganzen Sommer Paris. Ich möchte Bücher lesen, die dort spielen, Blogs von Leuten besuchen, die dort leben und schreiben, mich informieren, planen und in Vorfreude schwelgen.

Leseliste

  • Zwei Briefe für Britta – Berte Bratt
  • The Sweet Life in Paris – David Lebovitz
  • A Homemade Life – Molly Wizenberg
  • PARIS-Spaziergänge – Hella Broerken
  • Der Glöckner von Notre Dame – Victor Hugo
  • Im Schatten von Notre Dame – Jörg Kastner

Reiseführer

Es gibt eine unzählige Masse an Reiseführern. Den Lonely Planet habe ich ausgeschlossen, da er mir nicht visuell genug und eher auf Backpacker ausgelegt ist. Baedecker sind mir zu trocken und mein Favorit — auf eine Empfehlung von Suey hin — der Vis-a-Vis ist schon wieder so umfangreich, dass er eher zur Vorbereitung als zum Mitnehmen geeignet ist. So habe ich mich letztendlich für den National Geographic Spirello entschieden und glücklicherweise zum Geburtstag bekommen :3 Mein Endruck bisher ist gut. Er ist umfangreich aber leicht und durch die Spiralbindung wirklich praktisch. Mal sehen ob er sich auch in der Praxis als tauglich erweist.

Erst mal erlese ich mir ein wenig über Paris‘ Geschichte und Eigenarten, dann schaue ich mir die vorgeschlagenen Spaziergänge und Routen an und gleiche diese mit Vorschlägen ab, die ich online gefunden habe. Und leckere Cafés und Pattiserien werden natürlich markiert…ganz wichtig ;)


Wart ihr schon mal in Paris? Habt ihr Tipps für mich, was ich unbedingt gesehen haben sollte? Und was man getrost weglassen kann?

Alles Liebe,



weekly retrospect 27

Man könnte fast meinen ich hätte eine Sommerpause hier eingelegt. Aber die lange Schreibpause hat sich einfach so ergeben. Ich muss wohl kaum erwähnen, dass ich mich nicht mehr explizit daran erinnern kann, was während der Wochen so passiert ist, aber von den Wochenenden gibt es doch das eine oder andere zu berichten.

In den Juli gestartet bin ich mit dem Besuch einer Papier-Sortieranlage. Wie man zu sowas kommt? Ganz einfach: Man hilft bei der jährlichen Altkleider und – papiersammlung und wird daraufhin eingeladen anzusehen, was mit den vielen alten Zeitungen, Illustrierten und Büchern eigentlich danach passiert.

Danach ging es nach Abensberg. Nein, nicht um Spargel zu essen, sondern um den Kuchlbauer Hundertwasser-Turm zu besichtigen. Wer hätte gedacht, dass es gleich bei uns in der Nähe ein von Hundertwasser entworfenes Bauwerk gibt. In Bezug auf Architektur und Kunst war es ein Vergnügen den Turm zu sehen. Alles sonst in der Kuchlbauer Bierwelt war mir eher suspekt — eine ziemlich irre Mischung aus Brauereikunst, kitschigen Weißbierzwergen, verwogenenen Theorien um Leonardo da Vinci und Meister Dunkelbunt ><

Alles Liebe,



weekly retrospect 25 + 26

:sun: In my universe I’m the sun

Ursprünglich sollte der Wochenrückblick ja eigentlich dazu dienen nicht den Überblick zu verlieren. Und jetzt? Sitze ich natürlich hier und kann mich nicht mehr so genau erinnern, was ich die letzten zwei Wochen gemacht habe ^^;

Zum Beispiel habe ich endlich den Hintern hochgekriegt und meine Häkelschühchen für den Minihelden an Familie Mondgras geschickt. Ich Schaf habe natürlich vergessen vor dem Absenden ein Foto zu schießen, doch Sari war so lieb welche in ihrem Blog zu posten. Und man sieht sogar die kleinen Füße ♥

Ganz allgemein mache ich momentan viel zu wenig Bilder. Auch ein Grund warum ich vergesse, denn Fotos helfen beim Erinnern ungemein. Vom vor sich hin dümpelnden Projekt 52 wollen wir mal gar nicht reden D: Aber das hier soll nicht schon wieder ein Jammer-Post über meine Schussligkeit sein. Schließlich arbeite ich ja dagegen an. Mein System mit der To Do Priority Matrix funktioniert ziemlich gut. Da gibt es immer noch Aufgaben, vor denen ich mich drücke, aber so manches wurde auch endlich mal erledigt (^^)v

Stand zwar nicht auf der Liste, aber wie man oben unschwer erkennen kann habe ich Mini-Erdbeer-Windbeutel gebacken. Es war mein erster Versuch Brandteig herzustellen und hat auf Anhieb super geklappt. Ein nicht zu süßes, lockerflockiges Sommergebäck :cupcake:

:note: Entertain me

Kurz vor Start des achten und letzten Harry Potter Films habe ich nach einiger Zeit endlich zum zweiten Mal den sechsten Band gelesen (und wieder verschlungen) und kann jetzt in den ersten beiden Juli-Wochen entspannt den siebten angehen. Habe ich jemals erwähnt wie sehr ich die Harry Potter Bücher liebe und immer wieder lese, weil es einfach toll ist Zeit in Hogwarts zu verbringen?

Musikmäßig haben es mir AKB48 angetan. Die japanische Idol-Band bestehend aus 48 Mitgliedern (wer hätte das gedacht? *lol*) macht anspruchslose happy-go-lucky Musik und im Sommer höre ich sowas am liebsten :3 Was ist eure Musik für den Sommer?

Alles Liebe,



Schluss mit Aufschieberitis

Wer kennt sie nicht, die Aufschieberitis oder auch Prokrastination (um ein hochtrabendes Fremdwort zu benutzen)? Ich neige schon immer sehr zum Verzetteln und Aufschieben. Immer wieder lese ich Bücher und Artikel über Zeitmanagement, aber so richtig gefruchtet haben meine regelmäßigen Versuche, dagegen etwas zu unternehmen, nie. Desöfteren habe ich es mit To Do Listen probiert, aber viele der aufgeschribenen Punkte wanderten von Liste zu Liste mit und wurden doch nie erledigt, weil es immer dringenderes…oder seien wir mal ehrlich: etwas angenehmeres zu tun gab.

Auf meiner Suche nach einer guten To Do-Listen Verwaltungs-App für meinen iPod, bin ich auch Priority Matrix gestoßen. Die App habe ich nicht gekauft, mich aber über das Prinzip, das dahinter steckt, schlau gelesen: Zuerst erstellt man auch hier eine Liste mit allen To Dos, die so anstehen. Dann aber gibt man ihnen zwei Eigenschaften: Wichtig / unwichtig und dringend / nicht dringend.

Daraus ergeben sich logischerweise vier Felder:

  • wichtig und dringend
  • wichtig, aber nicht dringend
  • unwichtig, aber dringend
  • unwichtig und nicht dringend

Man arbeitet die Felder der Reihe nach so ab, wie eben aufgezählt. Wichtiges und dringendes zuerst, gefolgt von Wichtigem, dass nicht dringend ist. Die blöde Kategorie dringend, aber nicht wichtig ist meist mit Sachen befüllt, die wir aufgetragen bekommen und bei denen der Auftraggeber der Meinung ist sie wären dringend. Sowas sollte man abgeben und möglichst gar nicht mehr annehmen. Alles Unwichtige, das nicht dringend ist, kommt ganz zum Schluss (bis dahin hat man wahrscheinlich eh schon kein Interesse mehr daran).

Auch innerhalb der Felder kann man Prioritäten setzen. Jede Aufgabe bekommt einen Faktor für wichtig und dringend. (Welche Skala man wählt, ist einem selbst überlassen, aber man kann ja zum Beispiel einen Bereich von 1 bis 100 wählen) Multipliziert man die beiden Zahlen miteinander ergibt sich ein Wert. Je höher der Wert, desto eher sollte die Aufgabe erledigt werden. Capice?

Ich glaube für mich funktioniert das gut. Ich habe meine Matrix, in Teilbereiche (Job, Uni, Haushalt, Privat…) untergliedert, neben den Schreibtisch an die Wand gepinnt und schon die ersten To Dos erledigt und durchgestrichen. Durchstreichen ist sehr wichtig, denn es gibt einem das gutes Gefühl, etwas erledigt zu haben ;)

Alles Liebe,