weekly retrospect 38

:sun: In my universe I’m the sun

Ganze zehn Wochenrückschauen bin ich hinten dran D: Aber wenn ich mir weiter vornehme diese erst nachzuholen, bevor ich neue hinzufüge, wird das dieses Jahr nichts mehr ^^; Hier also mal wieder eine zu Wortmeldung pünktlich am Montag.

Vergangene Woche fiel zusammen mit Saris Going Out für Septmeber. Außer am total verregneten Donnerstag hatte ich jeden Tag mal die Nase vor der Tür. Dann aber – bis auf meinen Bummel zum Handarbeitsladen – höchstens für den Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen >< Also genau das, wovon das Going Out Projekt ja wegkommen möchte. Ich bin aber auch ein alter Stubenhocker.

Irgendwie bleibt im Moment aber auch nicht viel Zeit außerhalb der Arbeit. Und dort überschlagen sich die Projekte. Dabei sollte ja die Uni an erster Stelle stehen. Doch bei mir ändert sich beruflich gerade einiges (ja, meine Zeit im Verlag neigt sich dem Ende zu) und da geht es nunmal etwas stressiger zu.

Nächsten Freitag ist Herbstanfang und schon während wir in Paris waren, war das Ende des Sommers stark zu spüren. Abends wird es schneller dunkel und kühlt herab, die ersten Blätter färben sich und auf dem Weg zum Bahnhof muss man achtgeben, nicht von frisch geborenen Kastatien am Kopf getroffen zu werden. Ich mag diese Zeit sehr, denn gemütliches zu Hause in Deckeln kuscheln und Tee trinken entspricht meinem Charakter…Stubenhocker eben ;)

Trotz der vielen Arbeit nehme ich mir bewusst ein klein wenig Zeit um kreativ zu sein. Durch den erwähnten Wollekauf am Montag war es diese Woche meine Arbeit an den Pulswärmern, die mich etwas abschalten ließ. Mein erstes Zopfmuster löste solche Gefühle von Glück und Stolz bei mir aus, wie ich es nie für möglich gehalten hätte :heart_bubble: Innerhalb weniger Tage war das Strickstück für den linken Wärmer fertig.

Wie ihr seht: mein Leben geht weiter, auch ohne wöchentliche Updates. Doch mit ist es ein eindeutig ein Stückchen schöner.

Alles Liebe,



Projekt 52: Woche 12 – Patchwork

„Mina, wie ist das eigentlich so?“, fragte mich Chocolate Chipper eines Tages, nachdem sie in meiner Fotokiste gewühlt hatte. „Mit einer Patchwork-Familie, meine ich.“ Da muste ich eine Weile nachenken. Wie sollte man so ein komplexes Thema in einfache Worte fassen?

„Anfangs ist es vielleicht ein wenig komisch, aber wenn man einmal verstanden hat, dass die eigene Familie nicht weg ist, sondern einfach ein wenig anders, größer, bunter, dann bereichert es das Leben ungemein.“

Chocochip dachte eine Weile ruhig nach, dann lächelte sie. „Das ist dann ein bisschen so wie bei uns beiden, nicht? Wir sind ja auch sowas wie eine kleine Patchwork-Familie.“ Liebevoll stupst sie mich mit ihrer Schnauze an und ich streiche ihr über die Ponymähne. „Ja, das sind wir.“

Dieses Thema war es, dass mich aus dem Projekt 52 gekickt hat. Mir wollte partout keine gute Umsetzung einfallen. Und so verstrichen die Wochen und nun musste ich mit entsetzen feststellen, dass ich alle Themen seit April verpasst habe :O Von nun an versuche ich regelmäßig die ausstehenden Wochenthemen nachzuarbeiten um wieder aktuell Beiträge abgeben zu können.

Alles Liebe,



PARIS-Spaziergänge: Im Quartier Latin

Gleich am ersten Tag haben wir einen von Hella Broerkens PARIS-Spaziergängen ausprobiert. Dieser beginnt an der Metrostation Sully-Morland und führt von dort durchs Quartier Latin.

Ohne Frau Broerken wären wir sicher nie auf die Idee gekommen (kostenlos) auf die Dachterasse des Institut du Monde Arabe hinauf zu fahren. Von dort hat man einen Postkartenblick über ganz Paris und kann erstmal mit offenem Mund staunen über die Schöhnheiten, die einen die nächsten Tage noch erwarten werden: Notre Dame, Sacre Coeur, den Louvre und so vieles mehr. Allein das Innere des Instituts zu sehen, ist die Sicherheitskontrolle am Eingang schon wert. Die Fassade besteht aus unzähligen blendenartigen Konstrukten, die den ganzen Tag über den perfekten Tageslichteinfall garantieren.

Weiter ging es dann an der Seine entlang zum Jardin des Plantes, an einer Moschee vorbei, hinter deren Mauern neben einem Hammam auch ein gut besuchtes Café sein Zuhause gefunden hat. Durch die Straßen bis hin zur Rue Mouffetard, wo Käsehändler, neben Konditoreien und anderen Lebensmittelgeschäften locken, den kulinarischen Verlockungen zu erliegen.

Kurz vor dem Pantheon macht man einen Abstecher zur Wirkungsstätte von Pierre und Marie Curie, leider wird dort zur Zeit renoviert. Am Pantheon angekommen muss bestimmt jeder erst einmal schlucken: seine Schöhnheit in Kombination mit freien Blick auf den Eiffelturm rührten bei mir die Tränen. Des Glücks wohlgemerkt. Hallo Paris, ich bin angekommen!

Ausklingen lassen haben wir den schönen Spaziergang im Jardin du Luxembourg, ein Park mit Palais im italienischen Stil, erbaut zur Zerstreueung von Königin Maria von Medici, die kurz davor ihren Ehemann verloren hatte. Dort lässt es sich stundenlang aushalten, aber frau will natürlich noch viel mehr von Paris sehen ;)

Um die Stadt ein wenig kennen zu lernen – und das abseits von Touristenmassen – ist dieser Spaziergang einfach perfekt. Uneingeschränkt empfehlenswert :3

Alles Liebe,



Bonjour à Paris

Nach einem langen Tag auf den Beinen bin ich entsprechend müde. Aber, mon Dieu, ich bin in Paris und ihr wollt sicher ein bisschen an meinem Glück teilhaben.

Sehe ich nicht schon viel französischer aus als vorher?

Und das? Wenn das nicht der Inbegriff von französisch ist :heart_bubble:

Aber Beginnen wir am Anfang: heute Morgen um 04:50 Uhr also als mein Wecker ging. Die Wohnung noch versorgt und in zuverlässige Hände übergeben, dann ging es ab zum Flughafen. Unser Flug ging bereits um 07:20, deshalb auch so früh das Ganze. Keine zwei Stunden später landeten wir in Paris. Dort war das erste Ziel der Erwerb eines Pass NaviGo découverte. Während ich Mr. Perfect noch gepredigt hatte er müsse unbedingt ein Foto von sich mitnehmen, hatte ich selbiges natürlich vergessen. Neben der Verkaufsstelle gab es allerdings vorausschauend einen Passbild-Automaten…der bei jedem brav die Bilder ausspuckte, nur bei mir nicht :meh:
Wir konnten das Problem letzendlich doch lösen und nun bin ich stolze Besitzerin einer Wochenkarte für den ganzen Pariser Nahverkehr (Metro, RER etc.) und muss mir bis Sonntag Abend keine Gedanken mehr um carnets, Zonen oder ähnliches machen.

Nachdem wir unser Gepäck im ganz bezaubernden Hotel nähe La Defense abgegeben hatten, ging es gleich auf den ersten Spaziergang aus Hella Broerkens Buch PARIS-Spaziergänge. Darüber werde ich allerdings gesondert berichten. So viel vorweg: Wir hatten einen wundervollen Nachmittag. Paris spart nicht an Prunk und romantischer Schöhnheit.

Als uns dann der Magen knurrte und die Füße müde wurden, nahmen wir die nächste Metro in Richtung La Defense…nur um doch noch am Louvre schnell auszusteigen ♥

Hier passt nur ein Wort: überwältigend. Egal ob man nach vorne, hinten, links oder rechts schaut: Prunk, Prunk und noch mehr Prunk. Mir war schon ganz schwindlig. Ein Spaziergang durch den Jardin des Tuileries war dazu keine Abwechslung ;) Dort habe ich diesen armen Kerl fotografiert. Worüber er wohl so verzweifelt ist?

Wusstet ihr eigentlich, dass über 50% der Männer mit der Länge ihres…aber ich komme vom Thema ab. Hier ein Sonnenuntergangsblick auf den Obelisk am Place de la Concorde.

Eines der großen Highlights war noch dieser einmalige Blick auf den Eiffelturm mit Nebensonne.

Bonne nuit!

Alles Liebe,



weekly retrospect 28

:sun: In my universe I’m the sun

Lalalalala~~~ Lang ist es her, doch ich gebe mein Rückblick-Projekt nicht so schnell auf *Stirnband mit japanischer Flagge umbind* Und ihr wisst ja schon, anhand meiner Fotos kann ich immer noch so grob feststellen, was ich wann gemacht habe ^^

Im Nachinein erscheint es fast unglaublich, doch Anfang Juli war es mal so richtig warm und schön. Es war sogar so heiß, dass ich in den Salatessmodus umgeschalten habe und Salat als Hauptmahlzeit ist wirklich selten mein Ding. Vor allem, wenn ich ihn selbst putzen muss ^^; Aber wenn mann das für einen tut und sowas leckeres dabei rauskommt, sage auch ich nicht nein.

Im Laufe der Woche trudelten dann schon die ersten Geburtstagsgeschenke ein, genauer gesagt ein riesiges Paket von A.-chan O_O

Da ein Teil der Päckchen nicht auf meinen Geburtstag bezogen waren, durfte ich sie schon vorher aufmachen und habe zum Beispiel diesen süßen japanischen Pony-Keycap bekommen:

Mit Bling-Bling dran! Macht sich gut zu Rainbow Dash, oder? (Wie sieht denn euer Schlüssel aus? Ich wollte da schon lange mal eine Mini-Aktion starten, bei der jeder seinen Schlüsselbund zeigt.)

Das Wochenende habe ich dann in Nördlingen verbracht, aber darüber hat Schokoflocke ja schon berichtet ;) Das bin ich bei der Burgruine Niederhaus.

:pen: Studies

Erinnert ihr euch noch an den Shakespeare Club? Gemeinsam mit den anderen Mitgliedern und unserer Dozentin habe ich das Kleine Spiel in München besucht, ein Marionettentheater, das es seit 1947 gibt. Ein wenig seltsam fühlt man sich schon, wenn man ins Kellergeschoss hinabsteigt und einer der Schauspieler die Türen hinter einem absperrt und es stockdunkel wird.

Während es mir anfangs noch schwer fiel die Puppen ernst zu nehmen, war ich nach einiger Zeit völlig drin im Stück und muss zugeben, dass mir diese Inszenierung von Macbeth besser gefallen hat als die der Kammerspiele.

Und beim Heimgehen habe ich noch diesen netten Laden gefunden, den ich euch nicht vorenthalten möchte ;)

Alles Liebe,



Schokoflocke in Nördlingen

Ihr erinnert euch an mich? *mümmel* Schokoflocke mein Name. Als Minas neues Reisehasi war ich Anfang Juli gleich mal für ein Wochenende mit in Nördlingen. Diese kleine, bayerische Stadt ist etwas ganz besonderes, da sie steht, wo vor vielen, vielen Hasenleben ein Meteorit eingeschlagen und die Landschaft für immer verändert hat. Wenn man die Löffel gut spitzt und die Augen aufmacht, kann man noch immer den Kraterrand erkennen.

Auch gab es dort schon sehr früh menschliche Siedlungen (nach Kaninchen fragt natürlich mal wieder niemand), wie Funde in den Ofnethöhlen, die wir gleich als erstes besucht haben, belegen.

So wie ich Mina bisher kennengelernt habe, war das zwar alles sehr interessant für sie, doch viel mehr konnte sie sich für die romantischen Fachwerkhäuser in Nördlingen begeistern. Kaum ein Balken ist gerade und so manche Dachterasse erinnert an Kikis kleiner Lieferservice (魔女の宅急便).

Den schönsten Blick hat man vom rund 90m hohen Kirchturm, der „Daniel“ genannt wird. Für mich und meine flinken Pfoten waren die 350 Stufen kein Problem, doch Mina war danach etwas wackelig auf den Beinen. Dafür musste sie keine Angst haben vor der Katze, die ganz oben im Kirchturm lebt *brr* Da habe ich mal lieber schnell in Minas Tasche verkrochen.

Das Wochenende ging rum wie nix. Nach einem Gang über die Stadtmauer und einem Besuch in einem Café, das gleichzeitig ein Antiquariat war, ging es am Sonntag auch schon wieder Richtung Heimat. Doch auf dem Heimweg haben wir uns noch in Niederhaus ein paar wundervoll grüne und schmackhafte Wiesen angesehen…wartet, ich glaube die Menschen waren wegen der Burgruine da. Und weil ein altes Gemäuer am Tag nicht reicht, waren wir darüberhinaus auch noch auf der wunderschönen Harburg.

Puh, eine ganze Menge Kultur für so ein einzelnes, kleines Häschen. Deshalb habe ich mich bei der Heimfahrt auf der Rückbank zusammengekringelt, den Regentropfen gelauscht und vor mich hinmümmelnd geschlafen. Man Hase muss schließlich Kräfte sammeln für die nächste Reise.

Galerie (zum Vergrößern bitte klicken)

Alles Liebe,