Sju Sorters Kakor – Sieben Sorten Kekse

Was Urlaubsmitbringsel angeht bin ich mittlerweile relativ vernünftig. Ich sage mal relativ, denn ob Mr. Perfect alles so nachvollziehen konnte, was aus Schweden unbedingt mit musste, da bin ich mir nicht so sicher :D

Nachdem wir uns in einer Woche Stockholm aber mal durch die wichtigsten Leckereien hindurch probiert hatten, waren wir uns bei dem schwedischen Backbuch ziemlich einig. Die Verkäuferin hat mir versichert, dass es in so ziemlich jedem schwedischen Haushalt vorzufinden wäre. Eine wahrlich vernünftige Anschaffung.

Der Name im Original „Sieben Sorten Kekse“ kommt von der Tradition, dass bei einem Tee- oder Kaffekränzchen immer mindestens sieben unterschiedliche Sorten Gebäck dargreicht und vor allem auch probiert werden musten ;)

Besonders gut gefällt mir an dem Buch, dass es erstens knapp 300 Rezepte sind und auch, dass es zu jedem davon eine Abbildung gibt. Ich freue mich auf die ersten selbstgemachten Zimtschnecken…

Alles Liebe,



Unerwarteter Zuwachs

Es gibt Momente im Leben, da geht es schnell. Liebe auf den ersten Blick zum Beispiel. Oder diese Momente, in denen man einfach weiß, dass man gerade das Richtige tut.

Bei mir war gestern so ein Moment, als ich bei Verwandten war und plötzlich erstaunt feststellen musste, dass sie ein Kaninchen haben. Nur eins? – Ja, leider nur eins.

Es war gelaufen, wie es oft der Fall war. Ursprünglich waren es zwei gewesen, doch ich nehme an bei der Vergesellschaftung ist von Anfang an etwas schief gelaufen. Die beiden hatten sich nicht verstanden, das eine wurde aggressiv und begann Frauchen und Kinder zu kratzen und beißen. Als es starb, fiel schnell die Entscheidung kein zweites Kaninchen mehr dazu zu holen. Irgendwo verständlich, denn was, wenn es wieder schief gehen würde?

Also saß da eine einsame Kaninchendame mit ein bisschen Doppelkinn, die mir kurzerhand auf den Schoß gepackt wurde. Und dann kam er, der Moment. Denn die Mümmelmadame schien sich sichtlich wohl bei mir zu fühlen. Sie stubste mich an, vergrub den Kopf in meinem Kleid und krabbelte an mir hoch um mir ins Gesicht zu schmusen. Ist euch klar, was passiert ist?

Ich habe sie mitgenommen :usagi: :heart_pink:

Jetzt heißt es Daumen drücken, dass die Vergesellschaftung mit meinen beiden Herren gut über die Bühne geht. Bisher sieht es nicht schlecht aus, aber da der Neuzugang im normalen, sozialen Umgang mit anderen Kaninchen nicht so geübt ist, geht es etwas langsamer als bei meinen bisherigen Vergesellschaftungen. Auch werde ich mich um eine neue Hasenhöhle kümmern müssen.

Aber das lässt sich regeln. Denn ich weiß, ich habe das Richtige getan.

Alles Liebe,



Japanische Schokoladen-Kunst

Als letztes Jahr klar wurde, dass Mr. Perfect auf Geschäftsreise nach Japan gehen würde, war eine meiner ersten Reaktionen: „Du musst mir DARS Schokolade mitbringen!“

Während meiner Zeit in Japan nannten wir sie immer Holy DARS, denn meine Güte, ein Stück DARS auf der Zunge zergehen lassen und man ist im Himmel.

Gleich am ersten Abend der Geschäftsreise kam dann die SMS. Mr. Perfect habe fünf Tafeln gekauft…könne aber nicht garantieren, dass sie bis zum Heimflug überlebten. Denn, der Mann hatte probiert *lach*

Ein paar Tafeln schafften es aber dann doch bis zu mir. Wobei, Tafeln trifft es nicht so ganz. Ähnlich den deutschen Schogetten kommt DARS in kleinen Schachteln und bereits in einzelnen Stücken.

Heute habe ich mir die Schachteln geschnappt, zurecht geschnitten und hinter Glas verbannt.

Somit hängt meine Lieblingsschokolade in der Küche an der Wand. Ein netter Hingucker, wenn ihr mich fragt, und jedes Mal eine schöne Erinnerung ans Land meiner Träume :heart_bubble:

Alles Liebe,



Der perfekte Start in den Tag

Ob es den perfekten Start in den Tag bei mir gibt, weiß ich nicht. Leider gehöre ich nun nicht zu der Sorte, die morgens schon aus dem Bett springt und nicht erwarten kann, was der neue Tag ihr zu bieten hat (naja, in Japan war das schon so…). Aber wenn es nur ungefähr so aussieht wie auf dem Foto, dann kann doch eigentlich nicht mehr so viel schief gehen, oder?

Alles Liebe,



12 in 2012 Kräuter ziehen: ein Fazit

Von meinen Kräutern habe ich schon lange nichts mehr erzählt. Naja, Kräuter in der Mehrzahl ist auch etwas übertrieben. Denn nur eine Sorte hat überlebt: mein Majoran.

Dieses Jahr bin ich nicht daran gescheitert, dass ich zu gießfaul gewesen wäre. Liebevoll gehegt und gepflegt habe ich meinen Mini-Garten am Fensterbrett. Tagtäglich, wenn nötig mermals, Wasser und alles was sonst dazu gehört.

Nur leider ist mir ein Schädling gehörig dazwischen gefahren. Sogenannte Trauermücken haben sich in den Töpfen angesiedelt. Deren Larven nagen die Wurzeln an, die Blätter wurden grau-braun-welkig und es wurlte nur so vor lauter schwarzer Fliegen.

Abhilfe gegen diese lästigen Störenfriede gibt es kaum. Man kann die Erde im Topf dick mit Sand bedecken. Das geht natürlich nicht, wenn man etwa neu heranziehen möchte. Zweite Möglichkeit ist ein natürlicher Nützling, der sich von den Larven ernährt. Da war mir das Päckchen mit 12 bis 15 Euro allerdings zu teuer.

So bleibt es bei uns beiden, dem Majoran (der auf wundersameweise überlebt hat) und mir. Da es mittlerweile September ist, erkläre ich diesen Projektpunkt schweren Herzens nur zum Teil erfolgreich als abgeschlossen.

Nächstes Jahr müssen die Nützlinge her. Darüberhinaus werde ich früher ernten und schon kleine Büschel zum Trocknen aufhängen, damit ich wenigstens ein bisschen was für meine Mühen und den Kochtopf ernten kann.

Mehr zum Projekt 12 in 2012 erfährst du hier.

Alles Liebe,