Zu grob gestrickt?

Nein, heute geht es nicht darum, ob ich charakterlich ein dickes Fell aufweise oder nicht. Stattdessen spielt der Titel darauf an, dass ich scheinbar unverhältnismäßig locker stricke.

Aufgefallen ist es mir schon bei meinen Pulswärmern letzten Winter, statt der verlangten 5er Nadelstärke musste ich mit 3er Nadeln ran, um auf die angegebene Maschenprobe zu kommen. Aber alles kein Problem, dafür gibt es ja unterschiedlich große Nadeln.

Was aber tun, wenn frau sich an ihrem ersten paar Socken versucht und feststellen muss, dass sie (erst mit 3er, dann) mit 2,5er Nadeln (das kleinste Nadelspiel, das ich hatte) bei einem Garn dass 3 – 4er Stärke haben sollte, ein löchriges etwas fabriziert, das eher über einen Elefantenfuß passen könnte als über den eigenen?

Das kleinste, was man in den Geschäften so findet, sie Nadeln der Stärke 2. Doch ein Hoch auf ebay. Dort habe ich ein altes (aber unbenutztes) DDR-Nadelspiel mit 1,75mm ergattert. Vor zwei Tagen habe ich nun einen neuen Versuch gewagt und bisher sieht es ganz gut aus.

Die Nadeln sind höllisch spitz und man muss aufpassen, dass man das Strickstück nicht wortwörtlich mit Herzblut herstellt, doch mit diesen feinen Nadeln besteht vielleicht sogar für einen Grobstricker wie mich Hoffnung auf ein selbtsgemachtes Paar Socken.

Habt ihr schonmal ähnliche Erfahrungen gemacht? Oder hat jemand einen Tipp für mich, wie ich fester stricken könnte?

Alles Liebe,



Going Out – November 2012

Mal wieder Going Out, mal wieder Bilder aus der Kuriositätenkiste. Denn ich bin fotofaul geworden, und von mal zu mal wird es schwieriger ein paar vorzeigbare zu finden…

Beim letzten Bild, da möchte ich übrigens weinen. Der Baum schien nicht morsch zu sein, hatte Jahrzehnte gebraucht um so stattlich heran zu wachsen, hat so vieles gesehen und gehört. Und jetzt das!

Alles Liebe,



Den Herbst auf den Teller geholt

Nein, heute gibt’s kein Rezept für Kürbis-Risotto oder Kürbis-Suppe. Ich habe das orangefarbige Herbstglück mal etwas „ungewöhnlicher“ verarbeitet, und zwar als Kürbisbrot. Und als Alternative dazu Apfelbrot.

Ehrlich gesagt kommt jetzt nicht mal ein Rezept *lach* Denn obwohl das Apfelbrot wie Kuchen mit viel Mandeln und das Kürbisbrot herzhaft mit Hefeteig, Chili und Fetakäse gebacken wurde – was nebenbei bemerkt ja wohl beides unverschämt gut klingt – war ich mit dem Ergebnis jeweils geschmacklich nicht 100%ig zufrieden.

Dennoch wollte ich euch das Bild zeigen. Es soll als Anregung dienen, dass man die typischen Herbstfrüchte auf ganz unterschiedliche Art und Weise verarbeiten kann.

Und falls jemand ein wirklich gutes Apfel- oder Kürbisbrot-Rezept für mich hat, bitte immer gerne!

Alles Liebe,



Jahre wie dieses

Eigentlich sagt man ja immer Tage wie dieser. Bei mir kann man 2012 getrost sagen Jahre wie dieses. Ich fühle mich gebeutelt und ausgelaugt.

Wenn das Jahr zu Ende geht, frage ich mich, ob ich neben all dem Mist, der passiert ist, auch die guten Sachen sehen kann. Leider tendiere ich grundsätzlich zu ersterem.

Heute ist in diesem Jahr wie diesem auch noch einer der Tage wie dieser. Also versuche ich mich zu konzentrieren darauf, dass eben doch nicht alles schlecht ist. Dass ich es 2012 geschafft habe an der Uni scheinfrei zu werden und mich für den Magister anzumelden, dass ich tolle Freunde habe, die mit mir durch dick und dünn gehen und Tag und Nacht für mich da sind, dass ich meine Ernährung umgestellt habe und ein klein wenig bewege da draußen in der Welt, dass ich äußeren und inneren Balast abwerfen konnte und allem voran, dass ich mein Glück mit Mr. Perfect gefunden habe (naja, nicht dieses Jahr gefunden, aber es dauert an).

Sollte ich am Ende des Jahres allzu negativ Resümee ziehen, dann erinnert mich bitte an diesen Eintrag hier. Und der heutige Tag, der wird sich schon noch irgendwie zum Guten wenden.

Alles Liebe,



Abreißzettel-Street Art

Ich bin großer Fan von lustigen Abreißzetteln. Manche Leute werden da ja unglaublich kreativ. Bisher bin ich aber noch nie selbst auf eines der witzigen Wort- und Papierwerke gestoßen. Bis neulich in der Münchner U-Bahn.

Da ich an dem Tag unterwegs zu Mr. Perfect war, dachte ich: lasse ich die Herzen anderen, ich nehme mir ein Lächeln mit :)

Wofür hättet ihr euch entschieden? Und seid ihr bei euch in der Gegend schon mal auf etwas ähnliches gestoßen?

Alles Liebe,



Wieviele Kruschecken hat man eigentlich? Und wo kommen die her?

Ganz ehrlich, manchmal überlege ich dreimal, bevor ich euch ein Foto zeige. Oder sagen wir fünfmal. So wie in diesem Fall.

Bäh bäh sag ich da nur. Seit Ewigkeiten gab’s diese Ecke bei mir. Irgendwann gewöhnt man sich dann daran und verdrängt den Anblick völlig. Das funktioniert bei mir immer solange, bis ich meine Wohnung mal wieder auf einem Foto sehe und mir eben auffällt, dass ich doch noch nicht alles, was geht, ausgemistet habe.

Diesesmal kam mir das Leben mit einer Gelegenheit zu Hilfe, denn durch die Kaninchenvergesellschaftung kam es zu einer Wohnzimmer-Umstell-Aktion. Und dabei wurde dieser verstaubte Kinderbücherstapel in kaputter Tasche mit Technik- und Kabelsalat darauf beseitigt. Yeah.

(ich erwähne nicht, dass ich die Bücher in ein Regal gepackt habe, dass seit Monaten ungenutzt, leer vor sich hindümpelte *facehoof* Das da, ganz unten. Und das Bild musste jetzt noch rein, damit ihr nicht das Gefühl habt, bei mir sieht’s überall so aus, wie oben ;) Und weil Sari schon mal gefragt hat, wie meine Wohnung sonst so ist. Das Bild entstand während dem Aufbau des neuen Hasigeheges, dort wo ausschnittsweise der Teppich zu sehen ist ^^…je länger ich das Bild ansehe, umso mehr habe ich das Gefühl auch in diesem Regal sollte ich wieder ausmisten *kicher*)

Wo das Bücherregal stand, findet sich nun mein Schreibtisch und ich habe ordnungsgemäß alle Kabel schön versteckt verlegt und den Router mit Power Klebestrips an der Rückseite des Schubladenelements befestigt (und an dieser Stelle erwähne ich nicht, dass ich beim ersten Mal am Schreibtisch sitzen die Beine übereinander geschlagen und dabei den Router runtergerissen und seitdem nicht wieder aufgehängt habe…oh Mann, un da frage ich mich, wo die Chaos-Ecken immer herkommen).

Also, ihr seht schon, Aufräum-Queen bin ich noch lange nicht…aber vielleicht schon Prinzessin. Und jetzt gehe ich den Router wieder aufhängen.

Mehr zum Projekt 12 in 2012 erfährst du hier.

 

Alles Liebe,