Japan-Adventskalender – 18. Dezember


Japan-Adventskalender – 18. DezemberDarf ich vorstellen? Das ist ein Zug der Yamanote Line, Tokyos Ringlinie. Circa alle zwei bis drei Minuten fährt an jeder Station ein Zug in beide Richtungen. Alle wichtigen Touristenspots erreicht man mit ihr in maximal 30 Minuten und erlebt nebenbei noch richtigen Pendlerflair.

Vor allem haben mich jene Männer fasziniert, die sich oben eine Handschlaufe schnappen, dranhängen und schlafen x_x Wir haben gesehen wie jemand das neu erschienene Nintendo 3DS Spiel Monster Hunter 4G auspackte und losspielte, betrunkene Salarymen, Office Ladies auf dem Weg zur Arbeit, japanische Omis und junge Mädchen in Kimonos.

Besonders einprägsam ist, dass jede Station ihre eigene Erkennungsmusik hat, wenn der Zug einfährt. Sobald man mal eine Zeit in Japans Hauptstadt verbrach hat, wird man beim Hören der Töne ganz wehmütig.

Alles Liebe,



Japan-Adventskalender – 17. Dezember


Japan-Adventskalender – 17. DezemberWusstet ihr, das Kitkat der beliebteste Schokoriegel in Japan ist? Die Geschichte, die dahinter steht, gefällt mir so gut und ich erzähle sie immer wieder gern. Kitkat wird nämlich auf japansich Kitto katsu ausgesprochen, was vom Laut her auch der Bedeutung “Du wirst mit Sicherheit gewinnen” entspricht. So hat es sich eingebürgert, dass zum Beispiel vor Prüfungen immer Kitkat verteilt werden.

Japaner lieben regionale Spezialitäten, so gibt es auch in jeder Gegend unterschiedliche Kitkat-Sorten: Von Süßkartoffel bis Wasabi ist alles dabei. Und seit einiger Zeit gibt es in Tokyo den ersten Kitkat Shop.

Ich hatte mir diesen als Einkaufsparadies vorgestellt, in dem es all die unterschiedlichen, japanischen Sorten zu kaufen gibt. Stattdessen gibt es dort nur ein paar wenige. Eine davon dafür nur dort und täglich limitiert, so dass sie bis abends, bis wir dort vorbeigebummelt sind, schon ausverkauft war.

Alles Liebe,



Japan-Adventskalender – 16. Dezember


Japan-Adventskalender – 16. DezemberHeute geht es mal weider um Schreine, wie sollte es auch anders sein? :) Dort kann man nämlich Bildtafeln, sogenannte Ema, kaufen und mit einem Wunsch beschreiben. Jeder Schrein hat eigene Motive und manachmal sogar besondere Formen.

Natürlich bin ich neugierig und linse manchmal, was die Leute so schreiben. Und da kommen mir schon mal die Tränen, wenn es um Frieden für die Toten, Liebe und Gesundheit für die Nächsten geht. Noch niemals nie habe ich eine Tafel mit einem schlechten Wunsch für jemanden gelesen. Auch irgendwie schön!

Als ich das erste Mal in Japan war, habe ich eine am Meiji Jingu in Tokyo mit dem Wunsch abgegeben, nach Japan zurückkehren zu können. Dieser ist in Erfüllung gegangen :)

Alles Liebe,



Japan-Adventskalender – 15. Dezember


Japan-Adventskalender – 15. DezemberAn unserem letztem Tag in Kyoto wälzte ich noch einmal den Reiseführer. Gab es noch eine letzte Sehenswürdigkeit, die wir unbedingt mitnehmen mussten? Eine, die am besten wenig Fahraufwand bedeutete? Da stand etwas vom Bahnhof…

Komisch, dachten wir uns. Wir waren doch jeden Tag am Bahnhof gewesen, waren sogar mit dem Shinkansen angekommen, was hatten wir dort übersehen? Ähem, nun ja, unser täglicher Weg ging durch den einen Ausgang. Kaum nahmen wir einen anderen Weg, standen wir in einem architektonischen Schmuckstück, das zurecht im Reiseführer angepriesen worden war.

Alles Liebe,



Japan-Adventskalender – 14. Dezember


Japan-Adventskalender – 14. DezemberAn jedem Schrein und meist auch bei Tempeln ist es Sitte, sich Hände und Mund zu reinigen, bevor man das Gelände betritt. Die Brunnen sind oft mit besonderer Detailliebe gestaltet und für mich persönlich ein beliebtes Fotomotiv.

Und natürlich wasche auch immer immer brav linke und rechte Hand, Mund und zuletzt den Schöpfer, damit er für den nächsten rein ist.

Alles Liebe,



Japan-Adventskalender – 13. Dezember


Japan-Adventskalender – 13. DezemberIch glaube das hier ist wohl mein Lieblingsbild aus allen Urlaubs-Schnappschüssen. Torii hinter torii am Fushimi Inari Schrein in Kyoto. Jedes Tor trägt eine Inschrift mit Namen des jeweiligen Spenders, worunter sich viele Firmen aber auch Privatpersonen finden.

Da ich die roten Schreintore so sehr liebe, war ich wie im Rausch, habe Unmengen an Fotos geknipst und strahlte dazwischen ständg Mr. Perfect an. Eine wunderschöne Erinnerung!

Alles Liebe,