In Chinatown in Kobe ist sogar der Coca Cola-Automat im Pandadesign

Japan-Adventskalender 2015 – 23. Dezember

In Chinatown in Kobe ist sogar der Coca Cola-Automat im Pandadesign

Unseren letzten Tag haben wir für einen Ausflug nach Kobe genutzt. Weltbekannt für Rindfleisch, lockt es jede Menge Touristen. Wir zwei größtenteils vegetarisch Lebenden waren eher da, um letzte Spuren des großen Erdbebens von 1992 zu entdecken (Mr. Perfect ist Geologe).

Ein wenig mulmig wird einem schon, wenn man am Pier steht und sieht, was innerhalb weniger Sekunden allein in der Hafengegend zerstört wurde. Und welche Auswirkungen dies auf die japanische und die Weltwirtschaft hatte.

Danach war dann aber Standard-Touri-Programm angesagt und wir trollten uns nach Chinatown. Und dort entstand das heutige, nette Bild von einem Cola-Getränkeautomaten im Pandadesign. Ist der nicht Zucker?

Alles Liebe,



Tokios schräges Technikviertel: Akihabara

Japan-Adventskalender 2015 – 22. Dezember

Tokios schräges Technikviertel: Akihabara

Oh je, oh Gott. Im Vorweihnachtsstress glatt den Beitrag für gestern vergessen. Also, Kurzfassung: Akihabara. Tokios abgefahrenes Technikviertel. Inklusive AKB48- und Gundam-Café. Und dem „Kaufhaus für Erwachsene“ *lach* Allein bei Yodabashi, einer Art Saturn oder Media Markt im Riesenformat, kann man Stunden verbringen. Wenn man Zeit in Tokio rumbringen muss, Akihabara ist immer eine gute Adresse.

Alles Liebe,



Blick über Kamakura vom Hasedera Tempel aus

Japan-Adventskalender 2015 – 21. Dezember

Blick über Kamakura vom Hasedera Tempel ausManchmal vergesse ich, dass Japan am Meer ist. Ich weiß, das klingt verrückt, ist das Land ja nun ein Inselstaat und die meisten großen Städte liegen auch in Küstennähe…aber trotzdem, wie oft steht man dort schon direkt am Strand, riecht Meerluft und hört kreischende Möwen?

Als wir nun also in Kamakura zum Hase-dera Tempel hinaufklettern und an eine Aussichtsplattform kommen, bleibt mir kurz die Luft weg, denn die Aussicht ist wunderschön. Typisch japanische Häuser drängen sich dicht an dicht, dahinter blaues Meer und strahlender Himmel. Ich habe noch die Klänge einer eben zu Ende gegangenen Taiko Aufführung im Ohr und einen Spieß mit gebratenem Mochi in der Hand.

Es sind genau diese Augenblicke, die es für mich ausmachen ♥

Alles Liebe,



Ein lebensgroßer Gundam auf der Vergnügungsinsel Odaiba vor Tokio

Japan-Adventskalender 2015 – 20. Dezember

Ein lebensgroßer Gundam auf der Vergnügungsinsel Odaiba vor TokioIn Tokio gibt es ja immer einige Pflichtstationen für mich, wie zum Beispiel den Meiji-Schrein, der gestern Thema war. Dieses Mal wollte ich aber wieder auch neue Ecken erkunden, so machten wir uns auf den Weg nach Odaiba.

Allein die Anreise ist aufregend, da man eine selbstfahrende Bahn hinüber zur künstlich aufgeschütteten Insel vor Tokio nehmen kann. Das bedeutet kein Fahrer steuert den Zug. Wir hatten sogar das Glück Plätze ganz vorne zu ergattern, die einen fantastischen Blick über Bucht und nächtliche Skyline ermöglichten. Da ich ein Hasenfuß bin, war mir schon etwas mulmig zu mute, aber die Faszination überwog.

Odaiba selbst war dann ziemlich überwältigend. Ein gigantonormisches Einkaufszentrum reiht sich ans nächste. Brot und Spiele für die junge Generation. Unser Ziel stand von vornherein fest: Diver’s City. Die Shopping Mall lockt nämlich mit einem lebensgroßen Gundam Kampfmecha. Bewegen kann er sich leider nicht (das wäre das Sahnehäubchen) doch mit einer Licht- und Soundshow wird er effektvoll in Szene gesetzt. Obwohl ich keine einzige Serie aus dem Gundam-Universum gesehen habe, dennoch ein lohnenswerter Anblick, der mein Herz höher schlagen ließ :D

Alles Liebe,



Jede Menge geweihte Sake-Flaschen am Meiji-Schrein in Tokio

Japan-Adventskalender 2015 – 19. Dezember

Jede Menge geweihte Sake-Flaschen am Meiji-Schrein in TokioTokio ist wirklich Geschmackssache (und nein, das wird jetzt keine krumme Hinleitung zu den Sakeflaschen auf dem Bild über „Geschmack und so, höhö“). Ich persönlich liebe Japans Hauptstadt sehr, anderen stellt es die Haare auf, wenn sie hin „müssen“. Egal wie, ich sage immer, man ist erst in Tokio angekommen, wenn man am Meiji-Schrein war.

Ich kriege nicht mehr genau zusammen, wie oft ich den heiligen Ort im Herzen Tokios schon besucht habe, öfter als ich nach Japan gereist bin *lach* Und eben dort ist das heutige Bild entstanden. Im Innenhof des Schreins sind immer Unmengen an gespendeten(?)/geweihten(?) Lebensmitteln aufgereiht und so dieses Mal auch Hunderte an Sakeflaschen. Und solche Motive mit irgendwas in Massen, die liebe ich ja sehr.

Wer die letztendlich wohl alle trinkt? ;)

Alles Liebe,



Einkaufsstraße zum Zenkō-ji Tempel in Nagano

Japan-Adventskalender 2015 – 18. Dezember

Einkaufsstraße zum Zenkō-ji Tempel in NaganoMeistens wenn ich Fotos schieße, versuche ich möglichst keine Menschen vor den Wunschmotiven zu haben. Ist es doch so, grummel ich vor mich hin und schreibe das Bild ab. Und dann passiert es aber, dass ich zu Hause nochmal durch die Aufnahmen browse und plötzlich finde, dass manche Szenen erst durch die Anwesenheit von Menschen mit Leben befüllt werden. Dass nur so die richtige Atmosphäre vermittel wird.

So auch bei diesem Schnappschuss aus Nagano. Er zeigt eine lange Einkaufsstraße, die zum Zenkō-ji Tempel führt und wo es allerlei Krims und Krams und leckere Schnabbuleien gibt. Wir waren dort am späten Nachmittag und die Sonne färbte sinkend alles in ein gelbgoldenes Licht. So waren die meisten Tempelbesucher bereits auf dem Rückweg, wir hatten aber gerade noch das Glück die lebendige Stimmung mitzubekommen, bevor dann in windeseile alles seine Pforten schloss.

Denn so ist das in Nagano. Kaum ist die Sonne weg, werden die Bordsteine hochgeklappt. Welch starker Gegensatz zu Tokio, wo es uns als nächstes hinverschlagen sollte.

Alles Liebe,