Einfacher leben ohne Smartphone

Zwei Jahre lang hatte ich wie ein Großteil der deutschen Bevölkerung ein Smartphone. Die große Liebe war es von Anfang an nicht. Denn Android und ich, wir verstehen uns nicht so richtig. Ständig gab es Abstürze, wollte ich wo anrufen, legte das Handy einfach wieder auf, mehr als zwei, drei Apps konnte ich nicht draufladen, dann streikte das Ding. Zu guter Letzt hat es sich sang- und klanglos verabschiedet.

Dann also die große Frage: wieder ein Telefon mit Android oder endlich das lang ersehnte iPhone? Ein iPhone, das so viel kostet wie ein Flug nach Japan? Na, die Entschiedung fiel mir nicht so schwer.

Einfacher leben ohne Smartphone

Nun ist ein schnuckliges Samsung-Klappi bei mir eingezogen. Das kann telefonieren und SMS schreiben. Nicht mehr und nicht weniger. Und wisst ihr warum alle blass vor Neid werden? Ich musste es, seit ich es habe (2,5 Wochen), noch nicht einmal wieder aufladen :D

Am Anfang war es schon ein wenig komisch, dass ich nicht alles sofort im Internet nachschlagen konnte. Auch Facebook, Instagram und Co sind nicht immer in Reichweite. Aber das ist okay so für mich. Denn es nimmt mir auch ein wenig den Druck, ständig online erreichbar zu sein und auf alles sofort reagieren zu müssen.

Somit vereinfacht mir die Entscheidung, vorerst ohne Smartphone unterwegs zu sein, ein wenig das Leben. Wie ist das bei euch? Könnt ihr euch das auch vorstellen?

Alles Liebe,



14 Gedanken zu „Einfacher leben ohne Smartphone

  1. Sari sagt:

    Ich habe mich so lange dagegen gewehrt. Der Mann wollte immer, dass ich eines habe. Da wäre ja dann Navi mit drin usw… aber ohne Internet. Ich habe immer gesagt: Ich will nicht auch noch unterwegs im Internet sein, ich bin es zu Hause schon genug!

    Seit Anfang 2013 habe ich nun doch eines. Liegt aber daran, dass es einfach die günstigste Variante war. Sind auch nicht viele MB für Internet und ich mache es nur im äussesten Notfall an. Im Groben höre ich mein Handy selten, wenn es mal klingelt. Wirklich erreichbar bin ich also nicht *lach* Manchmal sehe ich erst Tage später, dass jemand versucht hat mich anzurufen oder mir eine SMS geschickt hat *drop* … ich benutze es eher als Armbanduhrenersatz, weil ich nie eine um habe und dann eben auf mein Handy schaue. Es hat schon lange an Wichtigkeit für mich verloren und ich finde es ehrlich gesagt auch nervig, wenn ich mir dann anhören darf, dass ich ja so schwer zu erreichen bin.

    Man will ja auch mal einfach seine Ruhe haben, nicht wahr?

  2. Ariana sagt:

    Ich habe seit vielen Jahren zwei Handys parallel: ein Smartphone, das ich vor allem gekauft habe, um unterwegs auf meine dienstlichen Mails zugreifen zu können, und ein ganz einfaches Handy zum Telefonieren (das theoretisch auch ins Internet kann, aber nur ziemlich umständlich). Die beiden funktionieren mit Multicard, also unter derselben Rufnummer. Diese Regelung finde ich für mich perfekt.
    Wenn ich abends oder am Wochenende privat unterwegs bin, habe ich meist nur das normale Handy dabei, mehr als telefonieren und simsen muss ich dann ja nicht. Wenn bei solchen Gelegenheiten auch das Smartphone mit dabei ist, steckt es meist ungenutzt in der Tasche. Nur wenn ich länger unterwegs bin, schaue ich damit mal in meine privaten Mails oder ins Internet.
    Wenn ich an einem Arbeitstag unterwegs und länger nicht im Home-Office erreichbar bin, nehme ich zusätzlich das Smartphone mit, um auf Kundenmails direkt reagieren oder mal einen meiner Kunden anrufen zu können. Außerdem habe ich per Smartphone meinen (dienstlichen) Kalender mit dabei und alle Kontaktadressen etc.
    So habe ich also ein privates Normalhandy und ein dienstliches Smartphone und bin damit höchst zufrieden.

  3. Anna-Lisa sagt:

    Obwohl ich zu den technisch eher begabten Menschen in meinem Umfeld gehöre, besitze ich (und habe ich nie eins besessen) kein Smartphone. Ich laufe noch immer mit dem zweiten Handy meines Lebens rum, ein Klapphandy, das seit über 5 Jahren seine Dienste tut. Früher dachte ich immer, dass ich mir ein Smartphone zulege, sobald dieses Handy seinen Geist aufgibt. Kaputt gegangen ist es noch immer nicht; und mittlerweile bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob ich danach wirklich ein Smartphone will.
    Vielleicht hole ich mir früher oder später trotzdem ein Smartphone…aber das grosse Verlangen ist es momentan wirklich nicht.

  4. Steffi sagt:

    Ich hab ein Smartphone und ich brauch mein Smartphone und geb es auch nicht wieder her. Es geht aber nicht darum, immer erreichbar zu sein. Meistens ist es lautlos, also höre ich es eh nicht. ;) Aber ich bin leider Social Media-Süchtig und „muss“ mich mitteilen. Das will ich aber auch nicht aufgeben, weil es mir wahnsinnigen Spaß macht.

  5. denden sagt:

    Ich habe irgendwann vom Liebsten eines geschenkt bekommen – ein kleines, das bequem in die Hosentasche passt und nicht eine extra Handtasche erfordert. Ob ich drauf verzichten kann? Jein. Eigentlich mache ich nicht viel smartphonemäßiges damit. Ich habe ein/zwei Spiele, ohne die ich unterwegs eben ein Buch lesen oder aus der Bahn schauen würde, ich habe nur wenige MB, sodass ich FB und Co. nur sehr selten mal aufrufe und auch sonst nicht ins Internet gehe und überhaupt ist es viel zu winzig um da großartig mit rumzuwerkeln. ABER, und darauf möchte ich einfach nicht mehr verzichten, ich nutze What’sApp. Gerade in den langen Bibliotheksnächten hat es meine Kommunikation mit daheim doch sehr erleichtert. Das alles per SMS – da wäre ich heute ein ganzes Ende ärmer. Und seit man da Sprachnachrichten verschicken kann, kann auch der Kleine mal mit Papa oder seinen Freunden kommunizieren. Und durch die Gruppenfunktion muss man auch nicht erst fünf Parteien anrufen, wenn man rausfinden möchte, wer wann auf dem Spielplatz sein wird.
    Ich möchte es daher nicht mehr missen, obwohl ich es auch ohne problemlos aushalten würde – dann aber mit unbegrenzten Frei-SMS :pen:

  6. Elloran sagt:

    Ob du es nun glauben willst oder nicht – genau so eines habe ich auch, nur in schwarz statt weiss. Ich hatte bisher trotz einer gewissen Technikaffinitaet nie ein Smartphone, und auch das Handy wirdso gut wie nie aktiv genutzt und dient allerhoechstens dazu, im Notfall erreichbar zu sein oder jemanden erreichen zu koennen. Vielleicht bin ich einfach damit gross geworden, dass stetige Erreichbarkeit und auch Computertechnik (wozu letztens Endes auch Smartphones gehoeren) etwas fuer drinnen und zu Hause sind.

  7. thia sagt:

    Obwohl ich Informatikerin bin hab ich auch kein Smartphone. Dafür funktioniert mein altes Nokia nun schon seit mehr als 13 Jahren!!

    Ich bin aber am überlegen, was ich mache, wenn es doch eines Tages mal nicht mehr funktionieren sollte. Es fängt schon langsam an ein wenig zu zicken. Ein iPhone wäre schön, vor allem, da es sich gut mit meinem Mac unterhalten könnte, aber eigentlich will ich kein Smartphone. Ich will, wie andere, die schon vor mir kommentiert haben, nicht ständig online sein. Außerdem ist mir so ein Datenvertrag zu teuer. Ich verbrauch grad nur 5 Euro im Monat für die täglichen SMS an mein Schatzi und ab und zu mal einen Anruf.

    Welches Handy hast du nun genau? Vielleicht wäre das ja auch ein guter Nachfolger für mein altes Ding, wenn es sich spontan mal entscheiden sollte, nicht mehr zu funktionieren … :)
    (Und Klapphandys erinnern mich so an Japan, daher ein Pluspunkt :D )

  8. Kerstin sagt:

    auch ich habe kein Smartphone und ich will auch keins.
    Das zweite Handy meines Lebens (ein Siemens MC 60!) liegt bei mir am Bett und funktioniert als Wecker. Für mehr brauche ich es nicht, obwohl telefonieren und SMS schreiben auch noch geht.
    Wenn ich unterwegs bin, bin ich eben zu Hause nicht zu erreichen. Das ist entweder gewollt oder Pech für denjenigen. Wenn es wichtig ist, meldet sich jemand nochmal.

    Ich möchte unterwegs nicht auch noch online sein. Ich möchte mich Menschen sprechen, mit ihnen nen Kaffee trinken und ich würde alles dafür geben, wenn ich mit meinen Freunden mal auch nur eine Stunde verbringen könnte, ohne das einer auf sein Smartphone schaut oder sagt „Achja! Ich wollte dir noch was zeigen!“. Ich möchte Freunde, die nicht einfach meinen Strom anzapfen, ohne mich zu fragen, wenn sie bei mir übernachten, weil sie eine ach so wichtige Nachricht verpassen könnten…
    Ich möchte Menschen um mich herum haben, die mir zuhören und nicht die tausendste Nachricht bei WhatsApp abschicken und ich alles zweimal erzählen muss und ich möchte Kunden, die nicht so unhöflich sind, und bei mir bestellen und gleichzeitig telefonieren, skypen oder tippen.

    Hachja. Smartphone? Nein danke.

  9. Karo Kafka sagt:

    Seltsam, dass meine Zeit, in der ich noch kein Smartphone hatte, gerade einmal ein paar Monate her ist und ich es jetzt trotzdem schon ungewohnt ohne eines fände.
    Andererseits geht mir dieses ständige Erreichbarsein beizeiten schon auf den Wecker, sodass ich es manchmal einfach ausmache, wenn mich das verdammte Blinggeräusch in den Wahnsinn treibt. :D

  10. Suzu sagt:

    Ich besitze auch ein Smartphone. mittlerweile seit über 3 Jahren. Mir ist es wichtig per Mail erreichbar zu sein und im Internet etwas nachschauen zu können. Telefonisch erreicht man mich aber so gut wie nie, vor allem nicht seitdem ich sogar oft mir iPad unterwegs bin. ^^‘ Wäre ein größeres Smartphone fast besser, dann müsste ich nicht mehr so viel mit rumschleppe. Ich liebe halt den großen Bildschirm… ^^‘

  11. Jenny sagt:

    Mir geht es da wie Denden, ohne Smartphone wäre kein Problem. Klar ist es nett unterwegs mal schnell was googlen zu können oder das Handy als Navi zu benutzen, da ich aber vor kurzem das Datenvolumen meiner Internetflat reduziert habe fällt das jetzt eh weg und stört mich auch nicht wirklich.
    Einzig auf Whats app möchte ich nicht verzichten, dafür ist es einfach zu praktisch und erleichtert einen den (Uni-) Alltag einfach ungemein.
    Daher werde ich auch wohl in Zukunft weiter ein Smartphone nutzen

  12. Mina sagt:

    Wow, ich hatte nicht damit gerechnet, dass das Thema so viel Feedback hervorruft. Ich danke euch alle für eure Kommentare und Meinungen :heart_pale:

    • Anna-Lisa sagt:

      Ich war auch erstaunt – ich hab nämlich die Kommentare für diesen Beitrag abonniert. Noch mehr erstaunt war ich davon, dass es anscheinend mehr Leute ohne Smartphone gibt, als ich gedacht hätte. Und das alles Menschen, die sich im Internet rumtreiben und auf einem Blog kommentieren. :) Toll.

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