weekly retrospect 03.2012 – 05.2012

:girl: Atashi

Die letzten beiden Wochen gab es keinen expliziten Rückblick, irgendwie gab’s nicht so viel zu erzählen. Wie ihr alle auch versuche ich mit dem plötzlichen, verspäteten Wintereinbruch zurecht zu kommen. Meine h&m Frühlingskatalog-Bestellung fühlte sich da reichlich fehl am Platz an und gefallen und gepasst hat mal wieder nix.

Wie auch schon die Zeit davor, war ich viel im Büro. Es gibt eine Menge zu tun am Jahresanfang. Entspannen konnte ich im Gegenzug bei meiner schon lange gebuchten Aromaplastie. Wer mehr wissen möchte: Hier schreibe ich darüber.

Zu Hause habe ich umgestellt, damit ich mehr Platz im Wohnzimmer habe um mit der Xbox/Kinect Sport zu treiben. Jetzt sind die Möbel so angeordnet, dass die Couch nicht herumgeschoben werden muss. Den Sessel kriege ich gerade noch alleine bewegt ;) Ihr merkt schon, ich arbeite hart an meinen Vorsätzen To Dos. Auch habe ich weiter ausgemistet. Langsam komme ich richtig in einen Flow und alles Gerümpel muss gehen. Der Schweinehund hilft mir dabei.

:usagi: Hasenhausen

Die beiden Hoppelherren hatten ein paar Tage mächtig Zoff. Ich weiß nicht was der Auslöser war, doch sie hatten sich so in den Haaren (und ich dadurch die Haare überall auf dem Teppich), dass ich begann mir Sorgen zu machen. irgendwann war schlagartig wieder Friede, Freude, Karottenkuchen eingekehrt und ich konnte aufatmen.

Durch das Umstellen steht die Couch so neben der Hasenhöhle, dass Benny vom Eingang direkt aufs Sofa kann. So passiert es schon mal, dass man wegdösend in Mr. Perfects Arm liegt, und plötzlich Benny aka Schwarzer Blick (ich schwöre er macht in der Luft mit den Pfoten eine Superman-Pose und lässt die Schlappohren flattern wie ein Cape) einen Sprung ins Blaue hinein wagt (er konnte nichts sehen, weil mein Kuschelkissen im Weg war) und schnurstracks auf meinem Gesicht landet. Ich weiß nicht wer von uns beiden mehr erschrocken ist: Kaninchen oder ich  :usagi: xD

:pen: Studies

Das Semester neigt sich dem Ende zu. Da ich in Sachen Kursteilnahme scheinfrei bin, kann ich dem Beginn der vorlesungsfreien Zeit entspannt entgegen sehen, da mich keine Klausuren erwarten.

Auch wenn die Abschlussprüfung noch Lichtjahre entfernt scheint, habe ich abgeklärt, wer meine beiden Prüfer in Englisch sein werden. Für Literatur gibt es auch schon Themenbereiche: Gothic Novel (Heimspiel!), irisches Drama des 20. Jahrhunderts und Sonette des 16. Jahrhunderts.

:onigiri: Japanophil

Mangas und Light Novels stauben immer noch im Schrank vor sich hin, aber ich wiederhole fleißig die gelernten Vokabeln und habe mich an den Berg der zu wiederholenden Kanji herangewagt. Mit 50 Reviews und zehn neuen Kanji am Tag arbeite ich mich durch den Schriftzeichenwust.

:note: Entertain me

Gelesen: Marked (House of Night #1) von P.C. & Kristin Cast (der Schreibstil ist eher so maa maa, aber es liest sich gut)
Gelesen: Betrayed (House of Night #2) von P.C. & Kristin Cast (besser als der erste Band, sehr kurzweilig und spannend)
Gesehen: Der Gott des Gemetzels (okay, Christoph Walz ist sensationell!)
Gesehen: Super Bowl 2012 ♥ (hier mein Lieblings-Werbespot, wenn auch nur ein Teaser für den eigentlichen Game Day Spot)

Alles Liebe,



12 in 2012: Monatsrückblick Januar

Seit Anfang des Jahres verfolge ich meine 12 in 2012 Challenge. (Mehr Info dazu hier) Rückblickend auf den Januar kann ich nur sagen: Es läuft nicht schlecht. Natürlich nicht in allen Bereichen gleich gut, aber entgegen meiner Befürchtungen, habe ich nicht gleich wieder das Handtuch geworfen, sondern verfolge in vielen Punkten ganz konsequent meine Ziele.

Hier eine kurze Fortschritts-Übersicht:

  1. Japanisch Kochen. 0 von mind. 12 Rezepten gekocht. Ich brauche noch ein paar Zutaten, habe schon eine Liste erstellt, aber noch nicht bestellt.
  2. Femininer Kleiden. Ich habe zwei wunderschöne neue (kurze!) Röcke gekauft und privat auch häufig getragen. In der Arbeit traue ich mich noch nicht ganz so. Als ich gestern mit hohen Schuhen und Blazer im Büro war, wurde ich glatt angeredet, warum ich so schick bin *blush*
  3. 12 Light Novels lesen. 0 von 12 Light Novels gelesen (gerade mal eine Seite habe ich geschafft, hmpf)
  4. Mangas auf Japanisch lesen. 2,5 von 4 angestrebten Mangas gelesen (#1, #2)
  5. 5kg Abnehmen. Erst fühlte ich mich so gar nicht abnehmen, eher im Gegenteil. Nun mache ich eine WW-Express-Start-Woche und esse nach Plan. So fällt es mir leichter, ich probiere neue Rezepte und es läuft super. Seit dieser Woche treibe ich dank meiner Xbox auch Sport.
  6. Kanji lernen. Keine Kanji gelernt, wahrscheinlich einen Schwung vergessen.
  7. Bento. Ich hatte eine Woche Bentos mit im Büro. Generell habe ich mich mehr mit dem Thema als sonst beschäftigt, aber noch nicht alles umgesetzt.
  8. Wellness & Beauty. Ich hatte ausnahmsweise lackierte Fingernägel, fast immer dezentes Make Up und eine wundervolle Aromaplastie
  9. Ausmisten. Bank gewechselt, Bücher ausgemistet (braucht jemand was?), den Seitenspeicher ausgeräumt und Altkleider weggebracht.
  10. Nähen lernen. Nix gemacht.
  11. Kräuter. Ich habe übergangsweise Kräutertöpfe aus dem Supermarkt gekauft, aber auch die scheinen nicht lange bei mir durchzuhalten ^^;
  12. Weltverbesserer. Ich poste jeden Tag fleißig meine Fukushima-News bei Facebook. Seit 01.01. habe ich Öko-Strom ♥

Puh, gar nicht so schlecht, oder?

Alles Liebe,



Hallo Februar

via

Februar. Kalt kommst du daher, pastellig. Du packst Herzchen und erste Knospen aus, wenn du gut gelaunt bist. Ich glaube Schokolade schmeckt jetzt noch besser als sonst.

Jahreskreis. Tag des Lichts und der Reinigung. Bunte Pappnasen, Luftschlangen wirbeln wild durch die Luft. Lokaler Trubel. Bevor wir dann in die Fastenzeit rutschen, wird zum Valentinstag nochmal alle Pralinenkunst aufgefahren.

Ich. Semesterende. Ausmisten, durchstarten, festhalten, erfolgreich sein.

Alles Liebe,



Das macht man doch nicht…oder doch?

Ausmisten, da denken wohl die meisten Frauen an ihren Kleiderschrank. Oder die Zeitschriftenstapel auf dem Wohnzimmertisch.

Dabei gibt es so viele andere Bereiche, die oft jahrelang, was sag ich, ein Leben lang unangetastet bleiben. Die Bank zum Beispiel. Als junger Teenager sind meine Eltern damals mit mir in die Dorf-Filiale gegangen, wo man alle Mitarbeiter aus der Nachbarschaft kannte, und haben mein erstes Konto für mich eröffnet. Mit 18 wurde es dann umgewandelt in ein normales Giro-Konto. Das Firmenkonto habe ich selbstverständlich auch bei der gleichen Bank eröffnet. Man macht das eben so, oder?

Nach unzählihen Jahren dort nahm ich alles als gegeben hin. Post von denen? Ach, sicher nur Werbung für Altersvorsorge. Den Prospekt zur geplanten Einführung von Kontoführungsgebühren…ähm…den muss ich übersehen haben. Vielleicht sogar brav abgeheftet, aber gelesen was drin stand? – Nein.

Monate später erst viel mir auf, dass ich plötzlich knappe zehn Euro im Monat abrückte. Monatswechsel für Monatswechsel. Hm, okay. Aber wie kam es, dass das Giro-Konto noch mehr kostete als das andere…ah, wegen der Kreditkarte. Benutzte ich die überhaupt?

Zähneknirschend unternahm ich noch nichts. Bis dann auch noch das Online-Banking-Verfahren umgestellt werden sollte und man die Wahl bekam zwischen Pest und Cholera: Entweder 10 Cent pro SMS-TAN oder 12 Euro für ein Kästchen, von dem mir niemand sagen konnte, wie lange es aktuell bleiben würde. Die Welt sind 10 Cent oder 12 Euro natürlich nicht, aber jetzt ging’s mir ums Prinzip. Ich erzählte Herrn und Frau A. davon, wie sehr ich mich ärgerte, und lauschte mit großen Augen als die beiden erzählten, dass sie schon lange die Bank gewechselt hatten.

Die Bank wechseln! Das macht man doch nicht…oder doch? Mittlerweile habe ich es getan. Ich zahle keinen Cent mehr, genieße super Service und bin vollauf zufrieden. Die alten Konten lagen längst verödet rum. Es fehlte nur noch der Gang in die Filiale, um sie endgültig zu kündigen.

Ein wenig geschämt habe ich mich dann doch, als ich am Schalter stand und sagte: „Ich bin hier um meine Konten zu kündigen.“ Doch mit drei Karten weniger im Geldbeutel fühlt man sich plötzlich so viel leichter. Weil nicht immer alles, das schon immer so war, auch so bleiben muss. Schon gleich nicht, wenn man unzufrieden ist. Ach, Ausmisten ist in jedem Lebensbereich so ein befreiendes Gefühl.

Mehr zum Projekt 12 in 2012 erfährst du hier.

Alles Liebe,