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[querbeet gekocht] Rezept: Mandel-Kaiserschmarrn mit frischen Früchten

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Apr 25th 2013
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Kaiserschmarrn. Das Wort verbinde ich mit glücklicher Kindheit, Mama und Geborgenheit. Als ich klein war, gab es dieses Gericht oft, immer mit einer großen Schüssel Apfelmus dazu, in die man genüsslich die zerpflückten Pfannkuchen tunkte.

Wie das oft so ist, macht man sich die geliebten Gerichte von früher viel zu selten. Vor allem seit ich weitestgehend auf Milchprodukte verzichte, schienen Eierkuchen & Co. in weite Ferne gerückt. Doch kürzlich wagte ich den Versuch, die Milch durch ganz normales Leitungswasser zu ersetzen, und siehe da: Sie werden wunderbar und unterscheiden sich geschmacklich kein bisschen von den klassischen Verwandten.

Um das Ganze noch etwas aufzupeppen, habe ich dem Teig etwas Mandelmus beigefügt und den fertigen Kaiserschmarrn mit frischen Früchten und weiteren Zugaben wie gehackten Nüssen und Kokosflocken verfeinert.

Das Rezept ist für 1 hungrige Person als Hauptspeise oder 2-3 Personen als Dessert.

Zutaten Teig:
85 g Mehl
1 Ei
2 kleine Tassen Leitungswasser
1 Prise Salz
1 TL Mandelmus

Weitere Zutaten:
frisches Obst nach Wahl
1 TL Agavendicksaft oder Honig
1 TL gehackte Nüsse
1 TL Kokosflocken
1 Spritzer Zitronensaft
nach Belieben Zimt

Zubereitung:
Alle Teigzutaten mit dem Handrührgerät gut durchmixen.
Öl in einer Pfanne erhitzen. Den Teig auf drei Mal stocken lassen und mit dem Pfannwender zerpflücken.
Kaiserschmarrn mit frischen Früchten vermengen und alle übrigen Zutaten darüber geben.

Das Rezept ist eine wirklich einfache aber feine Abwandlung des klassischen Kaiserschmarrns und hat mir persönlich sehr gut geschmeckt. Viel Spaß beim Nachmachen/Nachnaschen.


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[querbeet gekocht] Rezept: Apfel-Pfirsich-Crumble

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Jan 18th 2013
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Es ist schon eine Weile her, seit ich das letzte Mal ein Rezept veröffentlicht habe. Heute gibt es eine Eigenkreation: einen veganen Apfel-Pfirsich-Crumble.

Das Rezept ist für 2 Personen als Hauptspeise oder 4 Personen als Dessert.

Zutaten:
2 Äpfel
2 Pfirsiche (alternativ 4 Pfrisischhälften aus der Dose)
50 g Weizenmehl
50 g Dinkel-Vollkornmehl (alternativ 50 g Weizenmehl)
1 Messerspitze Weinsteinbackpulver (alternativ normales Backpulver)
50 g Zucker
1 Päckchen Vanillzucker (ich habe eigenen im Glas angesetzt aus Rohrzucker und Vanillestangen)
1 TL Zimt
50 g vegane Magarine (ich benutze Alsan)
1 EL Mandelmus

Zubereitung:
Ofen auf 200°C (Umluft 180°C) vorheizen.
Äpfel schälen. Äpfel und Pfirsische vierteln und in kleine Stücke schneiden. Das Obst mischen und in eine Keramik- oder Glas-Auflaufform geben.
Restliche Zutaten vermischen und zu Streuseln verarbeiten. Über das Obst geben.
Im Backofen circa 25 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun sind.

Das Rezept ist eine vegane und etwas vollwertigere Abwandlung meines ursprünglichen Apple Crumbles. Insgesamt werden die Streusel etwas krümeliger, ich mag aber sehr den kernigen Dinkelgeschmack und die feine Note, die das Mandelmus reinbringt.

Viel Spaß beim Nachbacken und Schlemmen.


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Rezept: Ochazuke

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Mrz 28th 2012
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Heute gibt es ein ganz einfaches Rezept aus dem Itadakimasu-Kochbuch (wie immer von mir etwas abgewandelt ^^): Ochazuke.

Hier das Rezept:

Ochazuke

Zutaten (für 2 Personen)
200 g Reis

1 Lachsfilet
200 ml grüner Tee (ich habe Bio-Sencha benutzt)
2 TL Wasabi
1 TL geriebener Ingwer
1/2 Noriblatt (klein geschnitten/gebröselt)
1 Frühlingszwiebel (klein geschnitten)

Zubereitung
Reis kochen.

Das Lachsfilet entweder anbraten oder, wer einen Reiskocher mit Gareinsatz hat, gleich beim Reis mitdämpfen. In kleine Stücke zupfen und mit dem Reis vermischen. In Schüsseln aufteilen. Mit heißem Tee übergießen.

Als Topping Wasabi, Ingwer, Nori und Frühlingszwiebel auf dem Reis verteilen.

Mit dem Wasabi und dem Ingwer macht dieses Gericht definitiv die Nase frei *lach* Aber wie immer sehr lecker. Guten Hunger!

Mehr zum Projekt 12 in 2012 erfährst du hier.


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Rezept: Nikuman

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Mrz 26th 2012
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Wie gerne habe ich in Japan die gefüllten Hefeteigklöße namens Nikuman gegessen. 3 Stück für 99 Yen im Supermarkt, nur selbst gemacht hatte ich sie noch nie. Also musste mal wieder das Itadakimasu-Kochbuch ran.

Dieses Rezept ist nicht ganz so leicht nachzumachen. Wer aber schon Erfahrung mit Hefeteig gesammelt hat, sollte keine Probleme bekommen. Und eins kann ich euch sagen: Der Aufwand lohnt sich.

Hier das Rezept:

Nikuman

Zutaten (für 6 Stück)
Für den Teig:
180 g Mehl
50 ml lauwarmes Wasser
1 EL Zucker
1/2 Würfel frische Hefe (bzw. 1 Päckchen Trockenhefe)
2 EL Öl
60 ml lauwarme Milch

Für die Füllung:
1 Frühlingszwiebel
2 Weißkohlblätter (habe ich durch Paprika ersetzt, yummy yummy)
2 Shiitakepilze (getrocknete vorher einweichen)
1 cm Ingwer
100 g Hackfleisch
1 Knoblauchzehe
4 EL Sojasauce
1/2 EL Zucker
2 EL Austernsauce (ersatzweise Worcestersauce)
2 EL Sesamöl

Zubereitung
Zur Vorbereitung werden Hefe, Zucker und lauwarmes(!) Wasser verrührt. 10 Minuten gehen lassen.

Die Mischung mit Mehl, Öl und Milch verkneten und an einem warmen Ort, mit einem feuchten Tuch bedeckt weitere 30 Minuten gehen lassen.

Das Gemüse für die Füllung wird klein geschnitten, der Ingwer gehackt und mit Hackfleisch und den restlichen Füllungszutaten vermischt.

Der aufgegangene Teig wird in sechs gleich große Portionen aufgeteilt (Hände mit Mehl bestäuben hilft ungemein). Diese werden zu Kugeln geformt und auf bemehlter Fläche ausgerollt. Jeweils 1/6 der Füllung in die Mitte legen und den nikuman oben schließen. Mit einer kleinen Drehbewegung wird es eine schöne Spitze.

Zuletzt werden die nikuman etwa 20 Minuten auf Backpapier im Gareinsatz eines Reiskochers oder in einem Topf gedämpft.

Da mein Reiskocher zu klein ist, haben wir uns anders beholfen: einen Topf mit etwas Wasser füllen, ein sauberes Küchenhandtuch darüberspannen und mit einer Schüssel abdecken. Leider haben wir das Backpapier weggelassen und die Klöße haben stark geklebt, wodurch es schwierig war sie vom Tuch zu lösen.

Nächstes mal weiß ich es besser. Der Geschmack war jedenfalls einmalig und ich habe viel mehr gegessen als eigentlich geplant *lach* Guten Hunger!

Mehr zum Projekt 12 in 2012 erfährst du hier.


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