Bentos der Woche 47.2012

Dieses Bento mag mal wieder unspektakulär aussehen, war für mich aber etwas ganz besonderes. Auf der Suche nach japanischen vegetarischen Rezepten, bin ich auf ein Karotten-Tempura gestoßen. Für Tempura werden Meeresfrüchte oder Gemüse in Teig getaucht und anschließend frittiert. Die Herstellung kam mir mit Eiswürfeln, speziellem Tempura-Mehl und Frittieren immer recht aufwändig vor und ich habe die Finger davon gelassen. Genanntes Rezept ist aber sehr simpel mit normalem Mehl und das Tempura wird in der Pfanne gebraten.

Also spontan Tempura gemacht *stooolz* Als Gemüse haben wir zusätzlich zu der Karotte noch Knollensellerie in dünne Streifen geschnitten. Insgesamt schmeckt es sehr aromatisch und japanisch ♥

Reis mit Ei-Furikake (für eine vegane Version die Streuwürze weglassen), Essiggurken, Tempura und eifreie Mayo. Seit ich vegane Mayo probiert habe und diese als megalecker empfinde, frage ich mich, warum in Mayo klassisch überhaupt Ei drin ist…das geht mir aber bestimmt nur so, weil ich noch nie selbstgemachte Mayo sondern immer nur die Supermarktversion gegessen habe.

So sah das eigentliche Tempura-Essen am Abend davor aus:

Mehr zum Projekt 12 in 2012 erfährst du hier.

Alles Liebe,



Den Herbst auf den Teller geholt

Nein, heute gibt’s kein Rezept für Kürbis-Risotto oder Kürbis-Suppe. Ich habe das orangefarbige Herbstglück mal etwas „ungewöhnlicher“ verarbeitet, und zwar als Kürbisbrot. Und als Alternative dazu Apfelbrot.

Ehrlich gesagt kommt jetzt nicht mal ein Rezept *lach* Denn obwohl das Apfelbrot wie Kuchen mit viel Mandeln und das Kürbisbrot herzhaft mit Hefeteig, Chili und Fetakäse gebacken wurde – was nebenbei bemerkt ja wohl beides unverschämt gut klingt – war ich mit dem Ergebnis jeweils geschmacklich nicht 100%ig zufrieden.

Dennoch wollte ich euch das Bild zeigen. Es soll als Anregung dienen, dass man die typischen Herbstfrüchte auf ganz unterschiedliche Art und Weise verarbeiten kann.

Und falls jemand ein wirklich gutes Apfel- oder Kürbisbrot-Rezept für mich hat, bitte immer gerne!

Alles Liebe,



Jahre wie dieses

Eigentlich sagt man ja immer Tage wie dieser. Bei mir kann man 2012 getrost sagen Jahre wie dieses. Ich fühle mich gebeutelt und ausgelaugt.

Wenn das Jahr zu Ende geht, frage ich mich, ob ich neben all dem Mist, der passiert ist, auch die guten Sachen sehen kann. Leider tendiere ich grundsätzlich zu ersterem.

Heute ist in diesem Jahr wie diesem auch noch einer der Tage wie dieser. Also versuche ich mich zu konzentrieren darauf, dass eben doch nicht alles schlecht ist. Dass ich es 2012 geschafft habe an der Uni scheinfrei zu werden und mich für den Magister anzumelden, dass ich tolle Freunde habe, die mit mir durch dick und dünn gehen und Tag und Nacht für mich da sind, dass ich meine Ernährung umgestellt habe und ein klein wenig bewege da draußen in der Welt, dass ich äußeren und inneren Balast abwerfen konnte und allem voran, dass ich mein Glück mit Mr. Perfect gefunden habe (naja, nicht dieses Jahr gefunden, aber es dauert an).

Sollte ich am Ende des Jahres allzu negativ Resümee ziehen, dann erinnert mich bitte an diesen Eintrag hier. Und der heutige Tag, der wird sich schon noch irgendwie zum Guten wenden.

Alles Liebe,



Abreißzettel-Street Art

Ich bin großer Fan von lustigen Abreißzetteln. Manche Leute werden da ja unglaublich kreativ. Bisher bin ich aber noch nie selbst auf eines der witzigen Wort- und Papierwerke gestoßen. Bis neulich in der Münchner U-Bahn.

Da ich an dem Tag unterwegs zu Mr. Perfect war, dachte ich: lasse ich die Herzen anderen, ich nehme mir ein Lächeln mit :)

Wofür hättet ihr euch entschieden? Und seid ihr bei euch in der Gegend schon mal auf etwas ähnliches gestoßen?

Alles Liebe,



Wieviele Kruschecken hat man eigentlich? Und wo kommen die her?

Ganz ehrlich, manchmal überlege ich dreimal, bevor ich euch ein Foto zeige. Oder sagen wir fünfmal. So wie in diesem Fall.

Bäh bäh sag ich da nur. Seit Ewigkeiten gab’s diese Ecke bei mir. Irgendwann gewöhnt man sich dann daran und verdrängt den Anblick völlig. Das funktioniert bei mir immer solange, bis ich meine Wohnung mal wieder auf einem Foto sehe und mir eben auffällt, dass ich doch noch nicht alles, was geht, ausgemistet habe.

Diesesmal kam mir das Leben mit einer Gelegenheit zu Hilfe, denn durch die Kaninchenvergesellschaftung kam es zu einer Wohnzimmer-Umstell-Aktion. Und dabei wurde dieser verstaubte Kinderbücherstapel in kaputter Tasche mit Technik- und Kabelsalat darauf beseitigt. Yeah.

(ich erwähne nicht, dass ich die Bücher in ein Regal gepackt habe, dass seit Monaten ungenutzt, leer vor sich hindümpelte *facehoof* Das da, ganz unten. Und das Bild musste jetzt noch rein, damit ihr nicht das Gefühl habt, bei mir sieht’s überall so aus, wie oben ;) Und weil Sari schon mal gefragt hat, wie meine Wohnung sonst so ist. Das Bild entstand während dem Aufbau des neuen Hasigeheges, dort wo ausschnittsweise der Teppich zu sehen ist ^^…je länger ich das Bild ansehe, umso mehr habe ich das Gefühl auch in diesem Regal sollte ich wieder ausmisten *kicher*)

Wo das Bücherregal stand, findet sich nun mein Schreibtisch und ich habe ordnungsgemäß alle Kabel schön versteckt verlegt und den Router mit Power Klebestrips an der Rückseite des Schubladenelements befestigt (und an dieser Stelle erwähne ich nicht, dass ich beim ersten Mal am Schreibtisch sitzen die Beine übereinander geschlagen und dabei den Router runtergerissen und seitdem nicht wieder aufgehängt habe…oh Mann, un da frage ich mich, wo die Chaos-Ecken immer herkommen).

Also, ihr seht schon, Aufräum-Queen bin ich noch lange nicht…aber vielleicht schon Prinzessin. Und jetzt gehe ich den Router wieder aufhängen.

Mehr zum Projekt 12 in 2012 erfährst du hier.

 

Alles Liebe,



Bentos der Woche 44.2012

Einmal im Jahr geht es nach München auf die Spielwies’n um sich den ganzen Tag beim Brettspielen auszutoben. Normalerweise teilen wir im Freundeskreis auf, wer was mitbringt. Diesesjahr hatten wir uns aber wegen besonderer Umstände auf Selbtsversorgung geeinigt. Eine gute Gelegenheit für mich eine einfache Bentobox mit den Resten vom Vorabend mitzunehmen.

Vollkornreis (der ist so schön gelb, weil ich ihn mit Kurkuma im Wasser gekocht habe), Sesam, Falafel und Tsatsiki aus Yofu (Joghurt-Ersatz aus Soja). Ich befürchte beim Falafelbraten haben wir die Pfanne gekillt, aber lecker war’s.

Mehr zum Projekt 12 in 2012 erfährst du hier.

Alles Liebe,