Bentos der Woche 02.2012

Man merkt, ich bin (noch) hochmotiviert meine Ziele für 2012 zu erreichen. Deshalb habe ich gleich für Donnerstag und Freitag Bentos fürs Büro vorbereitet. Sie waren nichts besonderes, aber es macht Spaß ein wenig Liebe in die Essensvorbereitung zu stecken.

Nun, was macht ein Bento aus? Die Verpackung, die Aufmachung der Speisen und für gewöhnlich hat man einen Hauptanteil (z.B. Reis) und mehrere Beilagen dazu.

Ich habe keine klassischen Bento-Boxen verwendet sondern zwei meiner drei Rilakkuma-Tupperdosen. Als Hauptbestandteil gabe es Sushi-Reis, also Rundkornreis mit Salz, Zucker und Essig-Würzung.

Dazu habe ich gedämpften Blumenkohl mit Lachsschinken-Würfelchen und Sesam angemacht und ein Rezept für Thunfisch-Burger aus dem Buch 女子中高生のスクール弁当 (jap.: Bento für Mittel- und High School Schülerinnen) ausprobiert. Als Deko gab’s die obligatorischen Gurken-Kirschblüten, Herzspießchen und putzige Beilagen-Cups. Deckel drauf: fertig :)

Fazit: Für ein bisschen Bento-Flair und ein leckeres, gesundes Mittagessen fürs Büro braucht es nicht viel. Reis und Blumenkohl habe ich bei der Vorbereitung meines normalen Essens für den Tag mitgekocht, die Thunfisch-Burger waren auch kein großer Aufwand.

Thunfisch-Burger

Zutaten (für circa 11 – 12 Stück)
1 Dose Thunfisch, abgetropft
1 Ei
2 Scheiben Lachsschinken/Speck gewürfelt
2 EL fein geschnitte Zwiebeln/Schalotte/Frühlingszwiebel (je nach Verfügbarkeit)
4 EL Semmelbrösel

Zubereitung
Alle Zutaten miteinander vermengen. Etwa teelöffelgroße Portionen zu kleinen Burgern formen und in einer Pfanne mit Öl oder Butter goldbraun braten.

Vielleicht hat ja jemand Lust die kleinen Leckerbissen in sein Bento einzubauen ^^ Guten Hunger!

Mehr zum Projekt 12 in 2012 erfährst du hier.

Alles Liebe,



Ich breche eine Lanze…

…für Twilight – Breaking Dawn – Teil 1. Da bleibt euch die Spucke weg, was? *lach*

Zum zweiten Mal in meinem Leben war ich allein im Kino, den E.-chan hatte ihn schon gesehen und Frau A. ist außer Landes.

Achtung, der Artikel enthält Spoiler!

Wer mich kennt weiß, ich finde Breaking Dawn ist eines der schlechtesten Bücher, das ich jemals gelesen habe. Ich habe mittlerweile wahrscheinlich Stunden damit zugebracht mich darüber aufzuregen wie grottig die ganze Serie ist. Aber ich habe Humor (Mina-Style-Humor xD), deshalb war es für mich klar, dass ich mir den Schundfetzen in verfilmter Version anschauen würde.

Und siehe da, der Film ist bis auf einige Kleinigkeiten (ganz neu erfinden kann man die Sache schließlich auch nicht) echt nicht schlecht. Ganz im speziellen einige Szenen, die ich im Buch als unendlich nervig empfand, haben mich im Film erreicht und berührt. Bellas Gang zum Altar, wenn sie sich bei ihrem Vater einkrallt, weil sie Panik schiebt. Die Hochzeit generell.

Der Aspekt, dass Bella die ganze Vermählung nicht will, wurde Gott sei Dank größtenteils weggelassen. Im Roman konnte ich nicht nachvollziehen, warum es ihr Sex Wert ist, eine Ehe in Kauf zu nehmen, die sie so noch nicht unbedingt möchte.

Wie gesagt, manches musste drin bleiben und hat bei mir ein schiefes Lächeln hervorgerufen. Bellas Betteln um Sex zum Beispiel. Wenn es auch nett aufgelockert wurde durch ihre erfolglosen Verführungsversuche. Auch an Renesmee ist natürlich nichts zu rütteln. Immerhin war Bella’s Dahinsiechen nicht so endloch dargestellt wie im Buch. Von dem Wirbelsäulenbruch bei der Splatter-Geburt war ich allerdings etwas enttäuscht xD Er kommt überraschend, wird dann aber nicht weiter thematisiert.

Aber bevor ich jetzt noch weiter vor mich hin babbel…ja, der Film war nicht schlecht. Im Vergleich zum Buch und dem Vorgänger natürlich.

Und haben wir nicht alle ein bisschen Edward mitgeheiratet? ;)

Alles Liebe,



Manga der Woche: Ichigo & Anzu #1

Ichigo und Anzu sind eineiige Zwillinge, haben sich charakterlich jedoch sehr unterschiedlich entwickelt. Anzu ist ein normales High School Mädchen und macht sich gerne hübsch. Ichigo hingegen hat in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit einem Spanner und einem Ex-Freund gemacht und seitdem einen regelrechten Männerhass entwickelt (sie hat sogar an eine reine Mädchenschule gewechselt). Deshalb ist sie auch strickt gegen die Heiratspläne ihrer Mutter, die die Zwillinge allein großgezogen hat.

Als Anzu eines Tages von ihrem Schwarm Makoto in ein Café eingeladen wird, sagt sie schwindlig vor Glück zu. Sie staunt nicht schlecht, als sie feststellen muss, dass das Treffen nur arrangiert wurde, damit Makotos Kumpel Kenda sie kennenlernen kann. Durch Zufall kommt auch Ichigo in das Café. Da sie sich nichts aus Klamotten und Make Up macht, sieht sie in Kendas Augen nicht besonders ansprechend aus und er lästert über sie. Da es sich um Anzus Schwester handelt flippt diese aus und stürmt entrüstet hinaus. Dabei vergisst sie ihre Schultasche.

Später am Abend klingelt es plötzlich an der Tür und als Ichigo aufmacht stehen Makoto und Kenda vor der Tür, die Anzus Tasche zurückbringen möchten. Es stellt sich heraus, dass die beiden jungen Männer die Adresse kennen, da Kenda in Wirklichkeit der Sohn des Mannes ist, denn die Mutter der Zwillinge heiraten möchte. Er stellt sich als neuer großer Bruder vor und Ichigo fällt vor Schreck bei dem Gedanken mit zwei Männern unter einem Dach leben zu sollen in Ohnmacht.

Ichigos Mutter beschließt aus Rücksicht auf ihre Tochter die Heiratspläne aufzugeben. Doch Anzu möchte ihre Mama glücklich sehen und schmiedet mit den Jungs einen perfiden Plan. Sie gibt vor krank zu sein und bringt Ichigo dazu an ihrer statt in ihre gemischtgeschlechtliche Schule zu gehen. Makoto behauptet schwul zu sein, damit Ichigo sich in seiner Gegenwart wohl fühlt und wieder den Umgang mit Männern lernt.

Der Plan geht jedoch eher nach hinten los, denn Makoto verliebt sich an diesem Tag in Ichigo, gerade als Anzu beschlossen hatte, ihm endlich ihre Gefühle zu gestehen. Anzu beschließt nach einigem Nachdenken ihre Gefühle hinten anzustellen und arrangiert ein Treffen zwischen Makoto und Ichigo außerhalb der Schule. Solange Ichigo endlich wieder mit einem Mann klarkommt, ist Anzu alles recht. Bei dem Date (zumindest aus Makotos Sicht) eskaliert die Situation jedoch und Ichigo erfährt von dem Komplott. Es kommt zum Streit und sie läuft blindlings auf die Straße, wo sie von einem Auto angefahren wird.

Im Krankenhaus wacht sie nach einem kurzen Ausruf, sie wünschte nie als Frau geboren worden zu sein, nicht mehr aus ihrer Ohnmacht aus. Doch Anzu kann die Stimme ihrer Schwester hören, als sie mit dem Hund der Familie alleine zu Hause ist…

Infos

Originaltitel: イチゴとアンズ #1
Neue Vokabeln: 86
Kurioseste Vokabel: 臨死体験 (jap.: Nahtoderfahrung)

Mehr zum Projekt 12 in 2012 erfährst du hier.

Alles Liebe,



Projektstart: 12 in 2012

Auch, wenn ich gegenteiliges behaupte: Wie viele Menschen mache ich zum Beginn eines neuen Jahres Vorsätze. Doch da Vorsätze mit zweitem Vornamen „schnell wieder vergessen“ heißen, habe ich bereits im letzten Jahr versucht sie in To Dos umzuwandeln.

Ein nicht erledigter Punkt auf der To Do-Liste ist allerdings sehr frustrierend, deshalb verpacke ich die Pläne dieses Jahr in Challenges. Challenge = Herausforderung. Dabei möchte ich schauen wie weit ich komme, wie viel ich schaffen kann, jeden Fortschritt feiern und honorieren, nicht nur Endergebnisse.

2012 fordert geradezu heraus 12 Challenges zu wählen. Deshalb gibt es auf schildmaid.net dieses Jahr das Projekt 12 in 2012. Wer möchte, ist selbstverständlich gerne dazu aufgefordert mitzumachen. Mit meinen Vorhaben (die allerdings sehr auf mich zugeschnitten sind) oder aber eigenen.

Hier meine 12 Challenges in der Übersicht:

  1. Japanisch kochen lernen (Das Ziel ist mindestens 12 Rezepte aus Itadakimasu auszuprobieren)
  2. femininer kleiden (u.a. Röcke, Kleider, entsprechende Schuhe kaufen und auch tragen)
  3. jeden Monat eine japanische Light Novel (?) lesen
  4. jede Woche einen Manga auf Japanisch lesen
  5. mindestens weitere 5kg abnehmen
  6. alle (restlichen) 2.136 Jōyō Kanji (?) lernen
  7. mehr Bentō mit in die Arbeit nehmen
  8. mehr Zeit in Beauty und Wellness investieren
  9. ausmisten
  10. Nähen lernen
  11. Kräuter ansäen und am Leben halten(!)
  12. die Welt etwas besser machen (und da man keine anderen Leute ändern kann, fange ich bei mir an)

Na dann, los! :D

Alles Liebe,



weekly retrospect 01.2012

Willkommen zur weekly retrospect 2012. Von nun an hoffentlich ein wenig kürzer als bisher, dafür regelmäßiger!? Das egozentrische In my universe I’m the sun wird zu Atashi (jap.: ich) und da sich dieses Jahr in meinem Leben (wieder) alles um Japan dreht, kommt wohl ein kleiner Abschnitt namens Japanophil dazu.

:girl: Atashi

Ich bin gut ins neue Jahr hinübergerutscht. Es war zwar etwas kalt und nass, doch ich hatte einen Teil meiner Freunde um mich, konnte das Feuerwerk mit Blick über die Stadt und Glockengeläut im Hintergrund genießen.

Dann ging’s auch schon los nach Dresden zu A.-chan, wo ich eine wunderbare erste Januarwoche verbracht habe. Schokoflocke wird noch darüber berichten und ein paar Bilder zeigen ;) Wir haben uns selbstverständlich die schöne Altstadt, aber auch Schwanensee im Kulturpalast angesehen. Ein unvergessliches Erlebnis (vor allem wenn man selbst schon Teile daraus getanzt hat und weiß wie unglaublich schwer das ist)!

Sonst konnte ich ausspannen, lesen, Animes kucken und shoppen. Der wohlverdiente Urlaub in Kombination mit einem Wiedersehen mit A.-chan. Perfekt! ♥

Kaum wieder zu Hause hatte ich das Vergnügen einem Star Wars Episode IV – VI Triple Feature mit Beamer beizuwohnen und eines ändert sich eben nie: Star Wars rocks!

Und, hatte ich einen guten Start ins neue Jahr? – Aber hallo! Klar, dass ich gestern dann in ein düsteres, depressives Loch bezüglich meiner Uni- und Zukunftspläne gefallen bin >< Aber ich rappel mich schon wieder auf. Ich zitiere mich gerne selbst: Tschakka!

:usagi: Hasenhausen

Da ich unterwegs war, habe ich von den Kaninchen diese Woche natürlich nicht so viel mitbekommen, doch Mr. Perfect hat sie in meiner Abwesenheit gut versorgt. Und gerade kuschelt Benny mit seinem IKEA-Plüsch-Frettchen, während Tartuffo in seiner Mission als Wohnzimmer-Explorer unterwegs ist.

:onigiri: Japanophil

Mein Japan-Jahr beginnt…oder man müsste wohl eher mein Japanisch-Jahr sagen. Denn darum soll sich in 2012 vieles bei mir drehen. Ich möchte sprachlich endlich auf ein zufriedenstellend hohes Niveau kommen, die restlichen Kanji verinnerlichen, meinen Wortschatz aufstocken. Und das ganze auf möglichst spaßige Art und Weise.

Also habe ich die Woche mit A.-chan eine Anime-Serie geschaut, versucht den einen oder anderen Gedanken im Kopf auch mal auf Japanisch zu formulieren und mit dem Projekt Manga der Woche (wieder) begonnen.

:note: Entertain me

Am Lesen: The Name of the Wind von Patrick Rothfuss (bisher sehr fantasievoll, aber auch nah an High Fantasy dran; ich bin noch nicht 100%ig überzeugt)
Gesehen: Twilight – Eclipse (naja, immerhin besser als das Buch)
Gesehen: Nanatsuiro Drops (erst ein netter Magical Girl Anime, doch wurde leider versucht ein paar zu viele Handlungsbögen auf einmal in eine so kurze Serie zu packen; überfrachtet aber putzig)

Alles Liebe,