weekly retrospect 08.2013 – 09.2013

Vor kurzem habe ich eineGrey’s Anatomy Folge geschaut, in der durch ein Missverständnis das Leben einer Patientin durch künstliche Beatmung verlängert wird, obwohl diese verfügt hatte, dass sie keine lebenserhaltenden Maßnahmen wollte. Nach kurzer Zeit tauchen die Freundinnen der alten Dame im Krankenhaus auf, um das Missverständnis zu klären. Auch die Tochter kommt dazu, da ohne ihre Einverständniserklärung die Beatmung nicht einfach wieder aufgehoben werden kann.

Letztendlich trennen sie die Frau von den Maschinen und über mehrer Stunden hinweg wird ihre Atmung schwächer, bis sie letztendlich stirbt. Ihre Freundinnen und Familie sind die ganze Zeit bei ihr und begleiten sie auf diesem Weg.

Eigentlich eine würdevolle Art zu sterben, dachte ich mir. Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass ich bald diejenige sein würde, die dabei sitzt und einen geliebten Menschen auf dem letzten Weg begleitet.

Am 25. Februar hat meine Oma uns verlassen. Wir haben sie die letzten 22 Stunden ab Abstellen der Maschinen begleitet, sind zum Teil nicht von ihrer Seite gewichen, waren da um uns zu verabschieden.

Ich kann nicht in Worte fassen wie groß meine Angst davor war einem Tod beizuwohnen. Jetzt weiß ich, dass es gut so war. Dass die Möglichkeit sich zu verabschieden unwiederbringlich ist und man dadurch besser mit dem Verlust umgehen kann. Ich bin daran gewachsen.

Alles Liebe,



9 Gedanken zu „weekly retrospect 08.2013 – 09.2013

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