Meine aktuelle Lieblingsserie: Switched at Birth

Seit dem 20. Januar läuft die ABC Family Serie Switched at Birth auf dem Disney Channel. Den Pilot fand ich zunächst nur ganz nett, doch nur eine Folge später war ich vollkommen infiziert und fiebere jeden Montag der nächsten Episode entgegen.

Die Serie handelt von den beiden Mädchen Bay und Daphne, die vor 16 Jahren bei der Geburt vertauscht wurden und dies durch ein Blutgruppen-Experiment im Biologie-Unterricht herausfinden.

Der Hintergrund der beiden könnte nicht unterschiedlicher sein. Bays Familie lebt in einer Villengegend, da ihr Vater früher Baseballprofi war. Daphne hingegen kommt aus ärmeren Verhältnissen.

All das klingt nach einer Cinderella– oder Plötzlich Prinzessin-Story, doch während auch der finanzielle Aspekt bei den zu konfrontierenden Problemen eine Rolle spielt wird eine ganz andere Sache in den Vordergrund gerückt: Daphne ist durch eine Krankheit nahezu taub und besucht eine Schule für Gehörlose.

Die Serie dreht sich viel um die Fragen was wäre gewesen wenn, kann man Versäumtes aufholen und wie funktionieren Beziehungen zwischen Gehörlosen und Hörenden. Können sie überhaupt funktionieren? Immer wieder wird der Zuschauer mitgenommen in die Welt von Daphne und ihren Mitschülern. Dann gibt es keinen Soundtrack oder Hintergrundgeräusche. Man sieht einfach wie zwei oder mehrere Personen sich in Gebärdensprache unterhalten und hat die Untertitel dazu. Mich reizt das Thema Gebärdensprache schon seit längerem und Switched at Birth weckt in mir den Wunsch, wenigstens grundlegende Begriffe zu lernen.

Erzählt wird das Ganze mit viel Wärme, die aber nie in Richtung Kitsch abrutscht. Vielmehr wird versucht ein realistisches Bild zu zeichnen, wie sowohl die vertauschten Mädchen als auch deren Eltern mit einer derartigen Situation umgehen würden. Es ist schon schwer genug so erwachsen zu werden, Daphne und Bay müssen dies unter absurden Umständen.

Auch die beiden Elternpaare haben schwer an der Situation zu beißen. Wie damit umgehen, dass für die Tochert plötzlich eine zweite Mutter, ein zweiter Vater zuständig ist? Wer stellt die Regeln für die Erziehung auf? Wie geht man mit den Gewissensbissen um, das Vertauschen der Babies nicht erkannt zu haben?

Wer nun Lust bekommen hat: Laut amazon erscheint die erste Staffel am 5. Juni (was mich irritiert, da bis dahin nicht alle 30 Folgen auf dem Disney Channel ausgestrahlt sein werden). Ich kann sie jedem Serienfan nur ans Herz legen.

Alles Liebe,



3 Gedanken zu „Meine aktuelle Lieblingsserie: Switched at Birth

  1. Kerstin sagt:

    Ich schaue die Serie auch von Anfang an und ich finde sie einfach toll. :heart_bubble:
    Ich finde es immer wieder faszinierend, wenn man zum Beispiel Emmet und Melody sieht, die sich in Gebärdensprache unterhalten und man nur die Gesten ihrer Hände hört, die klatschen oder anders aneinander schlagen. Es ist Wahnsinn, wie viel Menschen mit dem Gesicht und dem Körper ausdrücken können. Das ist einem gar nicht bewusst.
    Am tollsten finde ich, dass wirklich alle Schauspieler, die einen Gehörlosen verkörpern auch wirklich Gehörlos oder schwerhörig sind und die Gebärdensprache beherrschen. Das macht alles noch viel realistischer.
    Und mehr möchte ich auch gar nicht sagen, da soweit alles, was mir bei der Serie noch so gut gefällt, spoilert. Und ich will hier niemandem die Spannung nehmen, der die Serie eventuell noch schauen möchte. :D
    Empfehlenswert! <3

    • Mina sagt:

      Ich freue mich so sehr, dass du die Serie auch kennst und genauso gut findest. Bisher hatte ich eher so das Gefühl der Disney Channel ist wenig gesehen und dadurch auch Switched at Birth quasi unbekannt.

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