Kampf den Pfunden I

Wer diesem Blog schon länger folgt weiß, dass ich schon seit vielen Jahren mit den Pfunden und dem ewigen Auf und Ab kämpfe. Letztes Jahr waren 5kg runter, doch die ersten Pfündchen schlichen sich schon wieder drauf. Dabei sollte es weiter gen Wunschgewischt gehen, nicht wieder weg davon.

Da abnehmen bei mir nur funktioniert, wenn ich ein vorgegebenes Programm habe, das mich aber nicht völlig in eine Zwangsjacke bezüglich des Essens steckt, ist schon lange Weight Watchers das Mittel meiner Wahl. Pünktlich zum Jahresbeginn gab es das neue WW-Programm 2.0, nach dem ich nun die letzten drei Wochen gegessen habe.

Die Art des Kochens und der Lebensmittelwahl kenne ich ja schon lange, neu sind nur die Sattmachertage, an denen man keine Punkte zählt. Stattdessen isst man nur aus den Lebensmitteln, die Weight Watchers als sogenannte Sattmacher deklariert hat. Zusätzlich sind zwei Teelöffel Fett Pflicht. Man kann jeden Tag entscheiden, ob man einen Sattmachertag einlegt oder nicht.

An den Wochenenden finde ich das ideal. Mr. Perfect und ich frühstücken ja gerne ausführlich und da ist es toll, wenn ich neben ihm nicht an einem Karottenstick nibbeln muss (nichts für Ungut *zu den Kaninchen schiel*). Vielmehr kann ich Pumpernickel mit HF-Margarine, Schinken und gekochten Eiern genießen. (Wie ich es liebe, dass Eier mittlerweile zu den Sattmachern gehören ♥) Und zwar bis ich satt bin!

Und, funktioniert’s? Die Antwort lautet: Ich weiß es nicht. Denn ich wiege mich nicht.

Die Waage kann natürlich eine tolle Bestätigung sein, wenn man versucht an Gewicht zu verlieren, doch ich reagiere folgendermaßen auf mein Wiegeergebnis. Ist es nicht so viel wie erwünscht, bin ich frustriert und schmeiße hin. Habe ich andererseits wie erhofft abgenommen, fange ich sofort an mir zusätzlich etwas „zu gönnen“, schließlich ist ja schon was runter. Wenn ich das selbst so lese, kann ich mir nur an die Stirn fassen. Aber so bin ich nunmal. Und da ich es weiß, wiege ich mich nicht. Bis zum Ende der Fastenzeit.

Natürlich gibt es aber doch Methoden festzustellen, ob die Diät erfolgreich ist oder nicht. Aber dazu morgen mehr ;)

Mehr zum Projekt 12 in 2012 erfährst du hier.

Alles Liebe,



7 Gedanken zu „Kampf den Pfunden I

  1. Sari sagt:

    Ich hab ja auch mal WW gemacht und hab damals erfolgreich damit 10 Kilo abgenommen. Erschreckend schnell waren die allerdings wieder drauf. Man fällt viel zu leicht in die alten Gewohnheiten zurück. Schlimm ist das…der Blick auf die Waage ist eine echte Folter, selten zeigt sie einem genau das, was man sehen möchte *drop* Und das Belohnungssystem ist mir mehr als bekannt…
    Mir hat am Ende tatsächlich die Mischung aus Bento-Portionen (auch mit der geliebten Farbmischung, die sicherstellt, dass man von allem ein bisschen drin hat) und Kalorienzählen sehr weiterholfen, so konnte ich mir immer überlegen, ob ich mal mehr und mal weniger Süßes und Ungesundes in der Woche unterbringe ^^ Naja und trinken halt, ne :)

    Aber ich find ees gut, dass diese Sattmachertage dazu gekommen sind, sowas ist doch wichtig, um den Stoffwechsel im Gang zu behalten!

    • Mina sagt:

      Mit dem Stoffwechsel hast du sicher Recht. So habe ich es noch gar nicht gesehen.

      Die Idee mindestens eine gewisse Anzahl Farben ins Bento einzubauen, finde ich ganz großartig. Das garantiert wirklich immer eine gewisse Variation. Und da man ja Kalorien/Punkte sparen will, füllt man mit Gemüse und Obst auf, so wird es extra lecker und gesund!

      Wie hattest du das mit den Kalorien für dich gelernt? Hast du trotzdem nach irgendeinem Buch das gemacht oder einfach beschlossen, ab heute esse ich nur noch xy Kalorien und alle nachgeschaut?

      • Sari sagt:

        Du wirst lachen, eine Bloggerin hat mich drauf gebracht, die hatte mal geschildert, wie sie abnimmt…ich such mal eben…ah, da: http://blog.asurocks.de/2010/04/speck-speck-speck.html

        daraufhin hatte ichj mal meinen wert ausgerechnet und dann mit einem kalorienrechner jeden tag ausgerechnet, was das essen, was ich so zu mir nehme, an kalorien hat. uff….schock fürs leben quasi und dann eben geschaut, wie ich die „schweren“ sachen ersetzen kann. Dadurch blieb es bei drei Mahlzeiten am Tag aber sie wurden kalorienarmer und gesünder! Also ohne Buch, dafür mit Notizbuch und Rechner…und irgendwann wusste man ja dann in etwa was wieviel hat und dann brauchte ich den rechner usw. nicht mehr!

  2. Fianna sagt:

    Ich finde das so unglaublich motivierend, wie du deine 12 in 2012 durchziehst. Total toll. :heart_bubble: Das inspiriert gleich zum mitmachen. :)

    Bin gespannt, welches Fazit du dann am Jahresende ziehst. Oder gibt es einen gewissen anderen Termin oder Zeitspanne, in der du das Projekt abschließen möchtest?

    Ich drück dir auf jeden Fall ganz fest die Daumen für die Abnahme, aber natürlich auch für den ganzen anderen Rest. Schön, dass du uns daran hier teilhaben lässt. :D

    • Mina sagt:

      Fianna, Posts wie deine machen mich widerum glücklich und motivieren zu neuen Höchstleistungen :D Das Endfazit soll Ende des Jahres gezogen werden, aber ich werde versuchen auch jeden Monat einen Blick zurück zu werfen, um einen Überblick zu behalten auf welchem Stand meine einzelnen Vorhaben sind.

      Durch Zufall bin ich vorgestern über ein Buch gestolpert namens „Das Glücksprojekt“, das von allen Seiten empfohlen wird, und ich musste schmunzeln. Denn irgendwie mache ich ja auch sowas ähnliches :cupcake:

  3. Maru sagt:

    Die Futterbilder sehen schon mal seeeehr lecker aus. Ich drücke dir die Däumchen. Bin selbst überzeugte Weight Watcherin, wenn auch nach dem vorletzten System, das für mich aber immer noch hervorragend funktioniert.

    • Mina sagt:

      Was war denn das vorletzte? ich esse prinzipiell auch nach wie vor nach den FlexPoints und nicht nach den neuen ProPoints. Nur den Einsteiger-Wochenplan habe ich jetzt eben mal probiert.

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