Huch, doch so viele offene Handarbeitsprojekte

12 in 2014 – Projekte beenden

Wenn ich an meine offenen Handarbeitsprojekte denke, gibt es da eigentlich nur eins: die Hexagon-Decke. Naja, und das Deckchen, dass ich an einem der Handarbeitsabende mit Frau A. begonnen hatte. Und natürlich die Strickstulpen passend zum schwarzen Cape. Das war’s dann aber, oder?

Offene Handarbeitsprojekte

Ein Blick in den Handarbeitskorb neulich brachte schockierendes zu Tage. Dort tummeln sich nämlich noch eine ganze Reihe mehr angefangener Lieblichkeiten aus Wolle. Zum Teil fehlen nur ein paar Runden oder aber das übliche Fäden vernähen. Ist das denn wirklich so schwer, fragte ich mich mal wieder und begann zusammen zu suchen, was zusammen gehört, zu ordnen und zu stapeln.

Offene Handarbeitsprojekte

Jetzt ist der Vorsatz: Bevor ich etwas neues beginne, werden die alten Projekte abgeschlossen. Großes Indianer-Ehrenwort. Schließlich habe ich die Sachen angefangen, da ich sie eines Tages auch mal tragen wollte. Und da halten mich doch ein paar zu vernähende Fadenenden nicht davon ab.

Offene Handarbeitsprojekte

Wie behaltet ihr eigentlich Überblick über eure Projekte? Manche Handarbeiterinnen haben richtige Karteikarten angelegt? Macht das jemand? Oder logged ihr digital auf ravelry mit?

Mehr zum Projekt 12 in 2014 erfährst du hier. Über meine persönlichen 12 Ziele kannst du hier lesen

Alles Liebe,



8 Gedanken zu „Huch, doch so viele offene Handarbeitsprojekte

  1. Sari sagt:

    Ne Zeit lang habe ich es via ravlry verwaltet, aber der Schwerpunkt hatte sich verschoben. Meist tummeln sich aber auch nie mehr als zwei Projekte bei mir rum. Aktuell sind es Stulpen, die ich vor *hust* zwei Jahren angefangen habe zu stricken und eine Decke, die ich abends zum Entspannen und Wolle verarbeiten angefangen hatte…beides ruht seit einer Weile so vor sich hin.
    Aber ich kann mich auch nicht zwingen erstmal was zu beenden, ich glaube da fehlt dann auch ein bisschen die Freude daran, oder?

    • Mina sagt:

      Dazu zwingen finde ich auf keinen Fall gut. Schließlich macht man Handarbeit ja wegen der Freude an der Sache. Bei mir ist manches auch Jahreszeiten- bzw. Wetterabhängig. Und wegen zwei offener Projekte musst du dich wirklich nicht verstecken :)

  2. Ariana sagt:

    Ich habe meine angefangenen Projekte bei Ravelry gelistet, da es aber eh nicht (mehr) viele sind, hätte ich auch so den Überblick. Hab mal vor einer Weile alles durchsortiert, aufgeräumt und ein paar Sachen abgeschlossen. Nun versuche ich, immer nur ein oder zwei offene Projekte zu haben. Durch den Workshop im Nadelbinden sind es aktuell drei (die Restedecke zähle ich nicht mit, die kann ja immer nur dann wachsen, wenn ich wieder Wollreste habe, was gerade nicht der Fall ist).

    Das Fädenvernähen ist ja bei mir auch oft die Krux, aber ich habe mir ganz fest vorgenommen, künftig immer ein Projekt komplett fertig zu machen, bevor ich ein neues beginne.

    Durch unseren Handarbeitsabend schaffst du aber doch nach und nach eh einiges weg – vor allem die Hexagone werden ja kontinuierlich vernäht. Dafür könntest du dir zum Beispiel eine Übersicht machen, wo du immer ausstreichst, wie viele du wieder fertiggestellt hast. Vielleicht motiviert dich das ja zusätzlich?

    • Mina sagt:

      Ich müsste unbedingt mal wieder mein WiP in der Sidebar aktualisieren. Die Ripple-Decke ist ja schließlich schon eeewig fertig und eben genau für die Hexagone würde sich der Fortschrittsbalken perfekt anbieten.

      Davon abgesehen arbeite ich eh an einer Projektübersicht hier auf dem Blog, aber die ist noch nicht ganz fertig.

      Bei ein paar anderen Werken, weiß ich gar nicht genau, was ich überhaupt soll. So ein paar Granny Squares oder Blüten zum Beispiel. Die hatte ich eher mal gemacht, um die Muster auszuprobieren. Vielleicht entsorge ich die auch einfach so.

  3. Winterkatze sagt:

    Obwohl ich so einige angefangene Handarbeitsprojekte rumliegen habe, ist es kein Problem die Übersicht zu behalten. Entweder sind es Geschenke, die ich seit Jahren (ein Quilt für eine Freundin, den ich inzwischen dreimal umgeplant habe *seufz*) verschenken will, oder Sachen, die ich für die Wohnung mache. Jeden Abend, wenn wir das Licht anschalten, fällt mir z.B. auf, dass die Wohnhzimmervorhänge immer noch nicht hängen. ;)

    Mir hilft es, wenn ich öffentlich eine Liste (also in der Regel bei mir auf dem Blog) mache, um zu zeigen, welche UFOs noch beendet werden müssen. Das gibt zumindest für eine kurze Zeit wieder einen Aktivitätsschub.

    Deine Abende mit Ariana sollten aber doch perfekt sein, um das eine oder andere Projekt zu beenden oder? In Gesellschaft macht doch selbst das Fädenvernähen deutlich mehr Spaß! :)

    • Mina sagt:

      Liebe Winterkatze, herzlich willkommen als nun nicht mehr stille Mitleserin ;)

      Ja, so eine öffentliche Liste brauche ich eindeutig auch. Überhaupt funktionieren Listen zum Abhaken und Durchstreichen für mich ganz prächtig :D

      Und unsere Handarbeitsabende sind wirklich super. Ich wenigen Wochen habe ich so viele Fäden vernäht wie das ganze Jahr davor nicht *lach* Wenn man nebenher quatschen und hin und wieder übers Vernähen schimpfen kann (und dafür auch noch Verständnis entgegen gebracht bekommt) ist doch alles viel leichter :)

      • Winterkatze sagt:

        Danke! :D Ich muss so eine Liste allerdings immer wieder neu erstellen und veröffentlichen, um wieder neue Motivation zu bekommen. Aber hey, es funktioniert jedes Mal wieder! ;)

        Um eure gemeinsamen Abende beneide ich euch richtig! Das klingt so nett und in ebenfalls handarbeitender Gesellschaft geht die Arbeit doch viel schneller von der Hand.

  4. denden sagt:

    Ich war am Wochenende zum Stricken eingeladen und auf der Suche nach dem aktuellen Projekt bin ich über einen Babyschuh gestolpert, bei dem nur noch drei oder vier Reihen fehlen. Eigentlich waren die (der erste ist schon ewig fertig) für Junior gedacht, das ist jetzt drei Jahre her >< . Wenn ich es sofort in Angriff nehmen würde, könnte ich schon an einem Abend fertig sein und die Lütte könnte sie noch tragen. Aber nein, hier müssen so viele Hosen geflickt und Pullis genäht und Schals gestrickt werden, dass ich irgendwie nicht dazu komme. Und ganz aktuell muss ich auch noch Bewerbungen schreiben *grummel*.
    Achja, gestrickt habe ich übrigens keine einzige Masche am Wochenende. Ich musste die Kinder mitnehmen und war folglich nur damit beschäftigt, diese bei Laune zu halten ;( Aber es war schön, alle aus der Gruppe mal wieder zu sehen (und Japanisch zu reden).

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