Die deutsche Mollie Makes 01/2012

Letzten Donnerstag war es endlich soweit: Mollie Makes – das englische In-Magazin in Sachen Kreativität – erschien zum ersten Mal in deutscher Sprache.

Auch ich habe mich gleich aufs Rad geschwungen und bin losgetigert, denn diese Zeitschrift musste ich gleich am ersten Tag haben. Sie besticht durch tolle Haptik (ich stehe total auf Puplikationen mit mattem, schweren Papier) und einfache, kreative Bastelprojekte, die dennoch was hermachen. Tatsächlich hatte ich ein richtiges „A-ha“-Gefühl beim Blättern, wie leicht man eigentlich etwas schönes fabrizieren kann.

Vor allem die gehäkelten Apfeljäckchen vom Titelbild hatten es mir angetan. Doch nun kommt der Wermutstropfen: Die Anleitung ist voller Fehler!

Ich möchte behaupten ich bin keine schlechte Häklerin, doch hier waren Hopfen und Malz verloren. Was sollten die 11 Luftmaschen Anfang der 11. Reihe…die Schlaufe für den Knopf kam doch erst zum Schluss (was ich natürlich erst realisiert habe, als ich am Schluss war und plötzlich mit zwei Schlaufen zu kämpfen hatte). Obwohl ich genau das empfohlene Garn zu Hause hatte, nahm das Jäckchen überdimensionale Ausmaße an. Konnte es stimmen, dass alles in Stäbchen gehäkelt wurde? Und wie zum Geier sollte man in der 17. Reihe runter auf 30 Maschen kommen, wo es doch vorher 37 waren und nur drei abgenommen wurden… 37 – 3 = 30?

Ja, der Frust und die Enttäuschung waren groß. So groß, dass ich eine E-Mail an den oz-Verlag schickte. Antwort kam prompt am nächsten Morgen. Die Dame, die mir schrieb, meinte sie hätte das Apfeljäckchen nun selbst einmal angehäkelt (jetzt erst???) und festgestellt, dass es mit Stäbchen viel zu groß würde. Also höchsten halbe Stäbchen oder gar feste Maschen. Bei den 11 Luftmaschen handele es sich um einen Fehler, es ist nur eine (!)…ah, jetzt, klar: die Wendemasche, keine Lasche für den Knopf…hmpf, grml. Zu dem Problem mit der Maschenanzahl wurde nichts gesagt.

Mittlerweile habe ich mir die Originalanleitung ergooglet (gibt’s zum Beispiel hier beim guardian). Im Original sind es tatsächlich Stäbchen, aber die letzet Reihe mit den festen Maschen aus der deutschen Mollie Makes gibt es dort zum Beispiel überhaupt nicht.

Fazit: Die Mollie Makes sieht aus nach einer liebevoll gestalteten Zeitschrift (was sie im Original wohl auch ist) kommt aber ein bisschen so daher, als wäre sie schnell schnell auf den deutschen Markt geworfen worden. Ich würde mir wünschen, dass die Anleitungen vor dem Abdruck in der Zeitung testgenäht/-häkelt/-bastelt und besser recherchiert würden. Denn die Apfeljäckchen waren mit der gegebenen Beschreibung nicht nur schwierig, sondern gar nicht nachzumachen. Ich bin etwas enttäuscht.

Alles Liebe,



Gewinnspiel: 5 UpToDaete Mini-Abos

Vielleicht hat der eine oder andere schon von der neuen Beauty-Zeitschrift UpToDaete gehört. Ich hatte das Glück und durfte die aktuelle Ausgabe testlesen. Für mich ist diese Art Magazin etwas ganz neues. Im Gegensatz zu den meisten anderen Frauenzeitschriften, die eher wie ein Produktkatalog daher kommen, gibt es in der UpToDaete ausführliche Artikel zu den besprochenen Themen (wobei Produktempfehlungen auch hier nicht zu kurz kommen, allerdings immer passend zum Thema).

Dabei finde ich, dass für jeden was dabei ist. Ich bin in Beauty-Dingen sicherlich als Anfänger einzustufen und fand zum Beispiel die Artikel über Enthaarungsmethoden und Gesichtsreinigung sehr spannend. Für andere stehen vielleicht eher die Beiträge zu Schönheits-OPs und ähnlichem im Mittelpunkt.

Wie wäre es aber, wenn ihr euch einfach selbst ein Bild von der UpToDaete macht?

Gewinnspiel

Gewinn: Die UpToDate-Redaktion war so lieb für die schildmaid.net-Leser 5 Mini-Abos der Zeitschrift zu sponsern. Das heißt fünf von euch gewinnen und erhalten jeweils drei Ausgaben der UpToDaete frei Haus. Das Abo endet nach den drei Ausgaben automatisch.

Teilnahme: Ihr nehmt am Gewinnspiel teil, indem ihr über das Gewinnspiel bloggt. Es muss kein eigener Artikel sein, erwähnen in einem anderen Blogeintrag reicht. Allerdings muss es in jedem Fall einen Link zu diesem Gewinnspiel geben. (wer mag kann das Bild oben mitnehmen)
Wer kein eigenes Blog führt, kann die frohe Kunde von dieser Verlosung auch per Twitter oder Facebook verbreiten ^^ Es gilt das Gleiche: bitte mit Link zu diesem Eintrag. Zusätzlich sollte der Beitrag öffentlich sein, sonst kann ich ihn ja nicht sehen ^_~

An alle, die bei Facebook sind: Schaut doch bitte bei UpToDaete vorbei und klickt auf „Gefällt mir“.

Hinterlasst mir unter diesem Beitrag einen Kommentar mit Link zu eurem Blogeintrag (bzw. Facebook-Status/Tweet).

Teilnahmeschluss: Gezählt werden alle Teilnehmer, die bis Mittwoch 21. März, 20:00Uhr einen Kommentar hinterlassen (es gilt die Uhrzeit beim Kommentar). Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Alles Liebe,



Living at Home 03/11

Als erste Maßnahme gegen den Regenblues habe ich mir die neue Ausgabe der Living at Home geholt. Da es eine nicht ganz billige Zeitschrift ist, lese ich sie nicht regelmäßig, aber diesesmal hat mich das Cover in meinem Sehnen nach dem Frühling so angesprochen, dass ich sie mir als kleines Zuckerl für heute (ja ja, statt Schokolade) geholt habe.

Hier meine Lieblingsseiten, weniger auf Grund der vorgestellten Tipps als wegen der Art und Weise, wie die Sachen arrangiert und fotografiert werden:

20110216_05

So eine Wand mit schönen Kunstdrucken hätte ich auch gerne.

20110216_06

20110216_07

Ich bin ein Fan von bunt auf dem Flohmarkt zusammengekauftem Geschirr. Nun aber zu meinem Lieblingsartikel :D

20110216_02

20110216_03

20110216_04

Schon vor einiger Zeit hatte ich ja schon einmal darüber berichtet, dass Kreppbänder aus Reispapier der absolute Renner in Japan sind. Jetzt scheint der Trend auch endlich zu uns rüberzuschwappen. Laut dem Artikel in der Living at Home kann man sie hierzulande z.B. bei milchmädchen bestellen. Vielleicht muss ich doch endlich mal zugreifen :3

Alles Liebe,



Mein ribon-Abo

20110125_01

Seit mehreren Jahren schon habe ich mit kleineren oder größeren Unterbrechungen ein Abo des ribon (りぼん) Magazins. Es erscheint, wie viele andere Zeitschriften dieser Art in Japan, monatlich und enthält neue Kapitel von Mangaserien, die extra für die ribon gezeichnet werden. Manche halten sich über Jahre hinweg, andere laufen nur wenige Monate. Der Inhalt richtet sich ganz klar an Mädchen, wie das Design unschwer erkennen lässt ^^ Das Besondere (und für uns Animanga-Fans Begehrenswerte) daran sind die Extras, die jeder Ausgabe beiligen, wie zum Beispiel Kalender, Taschen, Briefpapier oder Stifte.

Früher waren meine Sprachkenntnisse noch nicht gut genug, um den Serien folgen zu können, doch schon die wunderschönen Zeichnungen und eben die Beigaben waren für mich Grund genug das Magazin regelmäßig haben zu wollen. Durch den Japanaufenthalt hatte ich mein Abo erst mal ausgesetzt, gestern aber beschlossen, dass es langsam an der Zeit wäre es wiederaufzunehmen. Vor allem da ich mittlerweile das ganze auch lesen kann :yay:

Ein Online-Abo der ribon ist ziemlich schwer zu bekommen und für gewöhnlich unerschwinglich teuer. Zum Glück bin ich täglich in München und habe mit dem neo tokyo meinen Japanhändler des Vertrauens vor Ort. Dort kann man alle japanischen Zeitschriften abbonieren und bekommt dann alle 6 bis 8 Wochen eine Email, wenn die neuen Ausgaben eingetroffen sind. Das beste daran ist, dass sie nicht so viel teurer sind als in Japan. Somit freue ich mich auf meine nächste ribon und liebäugel schon mit der nächsten Publikation meiner Begierde ;)

Alles Liebe,