weekly retrospect 28.2013

:girl: Atashi

Die vergangene Woche begann mit einem Montagstiefpunkt. Kein guter Start in die Woche, aber danach ging es immer weiter bergauf. Größtenteils war ich damit beschäftigt, durch die Prüfungen liegengebliebene Arbeit nachzuholen. Es ist nach der langen Zeit der Anspannung in Kombination mit der plötzlichen Freiheit nicht so einfach einen strukturierten Alltag zu finden.

Um der Woche gleich einen Schubs in die richtige Rictung zu geben, haben Mama und ich uns am Dienstag Abend so richtig kreativ ausgetobt. Endlich wieder kann ich sagen: Ich habe genäht! Und diesesmal eine richtig hübsche Tasche für den Markt oder das Schwimmbad. Ein ausführlicher Eintrag dazu folgt.

Nähen auf der Terrasse

Weil der Sommer uns so ein lauens Wetter bescherte, fand ein Großteil unseres Nähabends auf der Terrasse statt. Die Nachbarn mögen uns das stundenlange Geratter der Nähmaschine (ja, man mag kaum glauben, wie lange ich brauchen kann, um eine Tasche zu nähen, die theoretisch aus zwei Nähten besteht ^^;) verzeihen.

Nähen auf der Terrasse

Dann nahte auch schon mit Riesenschritten mein Geburtstag heran. Mittwoch flatterte mir das erste Geschenk aus dem Hause Mondgras in die Wohnung.

Gebutrstagspost

Ich finde es immer wieder schön, wenn man sehen kann, wie durch das Internet und insbesondere Blogs Freundschaften wie die unsere entstehen können. Danke, liebe Sari ♥

Und seht euch nur mal an, was ich bekommen habe. Saris 7. Sinn lag genau richtig: Neben einem tollen Häkelbuch, über das ich noch einzeln schreiben werde, enthielt das Päckchen nämlich traumhaften Stoff und das süßeste Maßband auf der ganzen Welt *waaaaaaaaaaii*

Das süßeste Maßband auf der ganzen Welt

Selbstverständlich öffnete ich das Paket erst am Freitag, denn da war es soweit: die große 30 wartete auf mich. Uffz! Ich habe irgendwann aufgehört das obligatorische „Willkommen im Club!“ zu zählen. Auch ein „Wann heiratest du den?“ durfte natürlich nicht fehlen. Fühle ich mich anders? – Ehrlich gesagt irgendwie schon. Das hängt natürlich auch mit den aktuellen Lebensumständen zusammen. Schließlich dreht sich jetzt alles um Neuordnung und Wegfindung.

Aber zurück zum Freitag. Während ich die letzten Jahre den Ehrentag selbst lieber allein oder mit Freund auf einem Ausflug verbracht habe, ergab es sich dieses Jahr so, dass am selben Abend gefeiert wurde. Das war gleichbedeutend mit den ganzen Tag in der Küche stehen, was mir so richtig Spaß gemacht hat. Die Ohren wurden passend zum Anlass mit meinen Lieblingshits der letzten 30 Jahre befeuert (hallo Backstreet Boys!) und da wurde schon das eine oder andere Tänzchen zwischendurch eingelegt.

Linzer Sternkuchen

Die Party war bewusst japanisch angehaucht (außer dem Kuchen, eine Eigenkreation nach Linzer Art), mein persönliches Highlight (zum Leid mancher Gäste) eine ausgiebige Karaoke-Session mit der Xbox. Trotz des Gesangs Auch hier wurde ich reich beschenkt und kann nicht oft genug danke sagen. Ich bin dann mal die nächsten zwei Jahre im Kino (wenn ich nicht gerade My little Pony schaue) :D

Aus dem Feiern kamen wir das ganze Wochenende nicht heraus. Samstag Abend stand gleich die nächste 30er Feier an, in schöner Location mit 3 Gänge-Menü *_*, und am Sonntag mein Geburtstagstee mit der Familie.

Und so fiel ich gestern Abend glücklich und erschöpft ins Bett :)

:usagi: Hasenhausen

Benny ist krank. Ich weiß es und man merkt es. Es geht alles nicht mehr so schnell und immer öfter muss er irgendwo den Kopf aufstützen, weil er schlapp ist. Dennoch hoppelt er mit den anderen rum, liegt am liebsten den ganzen Tag auf dem Wohnzimmerteppich und lässt sich kraulen. Die Tierärztin meinte, solange er normal frisst und keine offensichtlichen Schmerzen hat, kann er bei mir bleiben. Und wenn er bei irgendwas noch ganz der Alte ist, dann beim Fressen :D

Kuschelkaninchen

:onigiri: Japanophil

Studium um, erst mal keinen Zwang mehr zu lernen? Her mit den sinnlosen Variety TV-Shows. Japanisches Fernsehen ist schon wirklich unglaublich. Allein bei der Studiodekoration kann man manchmal nicht länger als 5 Sekunden hinschauen, weil alles so quietschbunt und überladen ist.

:note: Entertain me

Gelesen: Hidden (House of Night #10) von P.C. & Kristin Cast (Band 11 ist vorbestellt)

Alles Liebe,



weekly retrospect 24.2013 – 27.2013

:girl: Atashi

Ereignisreiche Wochen liegen hinter mir. In erster Linie waren da drei mündliche Prüfungen, die die letzte Hürde zum Studienabschluss darstellten. Kurz und kanpp in Worte gefasst:

Englische Literatur – das ganze Studium über mein bestes Fach, in dem ich nur 1er heimgetragen habe. Mündliche Prüfung: verkackt und mit einer entsprechend bescheidenen Note abgewatscht worden. Schöner Mist, hilft aber nix. Hauptsache bestanden.

Japanologie – nach der Englischprüfung halb tot vor Angst ins Examen geschleppt…und zufrieden wieder rausgegangen. Die Japanologie war damit durch und ich wusste danach 5/6 meiner Abschlussnote. Also erst mal durchschnaufen und nur noch die Letzte überstehen.

Englische Sprachwissenschaft– oh Gott, oh Gott, oh Gott. Was habe ich mir nur bei der Wahl dieses Nebenfachs gedacht? Ich und Sprachwissenschaft…Phonetik, anyone? Wurgs. Aber mit den richtigen Themen und einer tollen Dozentin geht alles, und so wurde ausgrechnet das stiefmütterlich behandelte Fach zum größten Erfolg mit einer 1 vor dem Komma *jubel*

Wildblumenstrauß

Und dann habe ich erst mal ein Wochenende lang nur geheult. Aber das wisst ihr ja bereits ;) Das erste halbe Jahr 2013 war sicherlich nicht das schönste meines Lebens, aber das Gefühl fertig zu sein, das scheinbar Unmögliche geschafft zu haben, zu wissen, dass da ab jetzt ein abgeschlossenes Studium im Lebenslauf stehen wird, das Gefühl ist großartig.

Auch wenn natürlich Arbeit liegen geblieben war, habe ich mich zunächst Mr. Perfect, Familie und Freunden gewidmet. Das musste einfach sein. Dann stand gleich ein weniger erfreulicher Arztbesuch an, aber naja.

Um meine Freude zu teilen, und vor allem damit jemand seine Freude mit mir teilen konnte, fuhr ich mit Johanne zum Prüfungsamt, um feierlich ihre Abgabe der Magisterarbeit zu zelebrieren :D Danach hing ich unfreiwillig wegen einer Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg fünf Stunden in München fest, aber ich war so entspannt und gut gelaunt, dass mir das nichts anhaben konnte *lach*

München Haidhausen hat romantische Ecken

Mittwoch spielte das Wetter zwar aprilmäßig verrückt, doch das hielt meine Freunde und mich nicht davon ab, eine lang geplante Pumuckl-Führung durch München-Haidhausen zu genießen. Wir haben Drehorte besucht und viele Hintergrundinfos zu Serie und Hörspielen erhalten. Ich muss ehrlich sagen, auch in Urlauben: Ich mag Führungen. Man lernt dabei so viel mehr als aus einem Buch oder wenn man nur so duuch ein Museum oder eine Sehenswürdigkeit läuft. Die Pumuckl-Führung war ein ausstehendes Geburtstagsgeschenk für M., der extra aus Bremen gekommen war, um seinen 30. zu feiern. Und so wurde das Geschenk für dieses Jahr auch gleich in Angriff genommen: Für einen Abend hatten wir das Dorfener Kino gemietet und schauten M.’s Lieblingsfilm West Side Story. Ein Kino nur für uns allein, das war richtig, richtig klasse. Habt ihr auch schon mal sowas gemacht?

Auf den GArtentagen mit den Bewohnern des Pflegeheims

Samstag dann kam meine gute Tat für diese Woche. Auf Schloss Tüßling fanden die diesjährigen Gartentage statt und Gräfin von Pfuel (die Frau, die sich 2002 im roten Kleid in der Eduscho-Werbung drehte) öffnete die Pforten für die Bewohner des Pflegeheims eine Stunde früher. Und jedes zusätzliche Paar Hände zum Rollstuhlschieben wurde gebraucht. So schob Mama meine Oma durch Kies und Rindenmulch, während ich eine andere Dame mehr schlecht als recht durch die Stände manövrierte. Holla taten mir danach die Arme weh. Ich hatte total unterschätzt wie schwierig es ist einen Rollstuhl zu schieben. Aber das war den Muskelkater allemal wert (^^)v

:usagi: Hasenhausen

Endlich Sommer, auch für die Kaninis. Während sie sonst den ganzen Tag am liebsten in einer Ecke versteckt sind, tollen sie nun immer wieder durchs Wohnzimmer und schlafen die meiste Zeit unterm Couchtisch. Mickey streckt immer ihre Füße gaaanz lang aus, so dass man ständig versucht ist sie an den plüschigen Pfotensohlen zu kitzeln *kicher*

Seit Bennys Diagnose habe ich natürlich ein besonderes Augenmerk auf meinen kleinen Racker und rechne jeden Morgen nach dem Aufstehen mit dem Schlimmsten. Desöfteren bekomme ich einen Schreck, dabei schläft er nur langgestreckt und schreckt aber nicht hoch, wenn ich ins Zimmer komme, weil er nichts mehr hört.
Da setzt bei mir kurz das Herz aus, hüpft danach aber umso höher, wenn ich sehe wie lebensfroh er doch ist, allem zum Trotz.

:onigiri: Japanophil

Fertige Japanologin bäm! Jetzt schmiede ich Pläne, wie ich das wohl auch beruflich umsetzen kann.

:note: Entertain me

Am Lesen: Hidden (House of Night #10) von P.C. & Kristin Cast
Gesehen: The Great Gatsby (bester 3D Film bisher und ein grandioser Augenschmaus, die Story fand ich allerdings als Buch schon eher fad und die Charaktere schaffen es nicht mich zu berühren, so dass der Film eher wie ein moralisches Lehrstück daherkommt)
Gesehen: Star Trek – Into Darkness (hat großen Spaß gemacht, kommt aber nicht an den letzten ran und das 3D war echt schlecht umgesetzt)
Gesehen: West Side Story (nicht 100%ig mein Fall, doch seither habe ich ständig die Melodien im Kopf)

Alles Liebe,



weekly retrospect 23.2013

:girl: Atashi

Ihr könnt es euch vorstellen. So knapp vor der schriftlichen Abschlussprüfung war das nicht unbedingt die beste Woche meines Lebens. Aber über die Prüfungsangst habe ich ja schon geschrieben. Zunächst möchte ich mich bei euch allen ganz herzlich bedanken. So viele haben mir die Daumen gedrückt, Nachrichten geschickt oder angerufen. Vielen, vielen Dank.

Es ist immer ein seltsames Gefühl, wenn so viele Außenstehende zu einem sagen: Ich weiß, dass du das kannst. Wo man selbst doch gar nicht das Gefühl hat. Und doch konnte ich es.

Aber eine kurze Zusammenfassung: Bis Freitag war die Woche wirklich grauenhaft und von Panikattacken geprägt. Erst Freitag Abend kam so langsam dieses Gefühl von „wenn es jetzt nicht reicht, kann ich auch nichts mehr machen“ und ich wurde ruhiger.

Normalerweise laufen die Nächte vor Prüfungen bei mir immer gleich ab. In einer Endlosschleife träume ich davon, zu spät zu kommen, mal weil der Zug ausfällt, der Bus nicht fährt, ich verschlafen habe… Auf Samstag aber habe ich gut und erholsam genächtigt und bin dank innerer Uhr um kurz vor sechs aufgewacht (um sechs wäre der Wecker gegangen). Unter die Dusche gehüpft um wach zu werden und auf zum Zug. Man könnte fast sagen ich hatte gute Laune.

Schaufenster mit Barbie-Puppen

In München stieg ich eine Station früher aus bin und durch Nebenstraßen zur Uni geschlendert. Es war ein schönes Gefühl, so früh in der Stadt zu sein. Die Bäume warfen lange Schatten, nur wenige Passanten waren unterwegs und die Cafés und Geschäfte erst langsam am Erwachen. Aufgeregt war ich natürlich trotzdem und so war erst mal nichts mit Frühstücken. Da ich mich aber schon kenne und weiß, dass während Prüfungen die Anspannung dann irgendwann abfällt und ich hungrig werde, war ich mit Banane, Kirschen und Mandelriegeln ausgestattet.

Vor der Uni waren schon einige Studenten, die meisten mit einem Gesichtsausdruck als würden sie gleich zur Schlachtbank geführt. Zugegeben, so kurz davor fühlte ich mich ähnlich. 9.10 Uhr ging es dann los. Etwas zittrig öffnete ich den braunen Umschlag, zog den Bogen mit der Fragestellung heraus und gab ein leises „Ja!!!“ von mir. Mein Wunschthema, über das ich bereits eine Seminararbeit verfasst hatte, sollte auch mein Prüfungsthema sein. Also legte ich mit einem Lächeln im Gesicht los.

Was soll ich sagen? Vier Stunden durchgehend schreiben ist körperlich und geistig anstrengend. Ich habe mit nur einer kurzen Toiletten-Pause zwei Seiten Gliederung und 13 Seiten Text geschafft, mehr ging nicht. Wie man rein technisch noch mehr in der Zeit zu Papier bringen kann ist mir ein Rätsel.

München: Fünf Höfe

Meinem Gefühl nach habe ich auf alle Fälle einen klasse Essay hingelegt, denn diese Art Schreiben liegt mir. Überglücklich hüpfte ich aus der Prüfung (na gut, wir haben uns alle eher geschleppt, aber ihr wisst schon) und dann die schönste Überraschung: Mr. Perfect war nach München gekommen, um mich abzuholen. Gemeinsam bummelten wir noch ein wenig durch die Stadt, zur Feier des Tages ging es Abends noch mit Mama und Schwester zum Asiaten und dann mit den Freunden ins Café.

Den Sonntag habe ich größtenteils mit Kopfweh und schlafend verbracht. Bin eben zusammengeklappt nach der Prüfung, aber so etwas hatte ich schon erwartet.

Alles in allem eine unschöne Woche mit sehr gutem Ausgang. I like!

:usagi: Hasenhausen

Kaninchen-Collage

:onigiri: Japanophil

Die ganze Woche mit der Entwicklung des kokutai-Begriffs und dem Arbeiterauftsand in der Ashio-Kupfermine 1907 beschäftigt. Ich glaube das gilt als Japanophil ;)

:note: Entertain me

Gelesen: Destined (House of Night #9) von P.C. & Kristin Cast
GesehenViel Grey’s Anatomy

Alles Liebe,



weekly retrospect 22.2013

:girl: Atashi

Ich wünschte so sehr, ich wäre anders: immer voller Energie, das Leben von der positiven Seite sehend. Eine von denen, die immer das Beste aus der Situation macht. Eine wie aus den Büchern von Berte Bratt, die ich so sehr liebe.

Die Realität sieht anders aus. Das Leben vor der Prüfung: rumhängen, warten darauf, dass es bald vorbei ist, lernen, jammern. In regelmäßigen Abständen fließen die Tränen, weil ich körperlich und seelisch kurz vor knapp bin. Und dann der nicht enden wollende Regen. Gerne würde ich euch von der anderen Mina erzählen, aber warum soll man nicht auch mal ehrlich sein, wenn man sich gerade nicht so dolle fühlt.

Ich habe Panik vor den Prüfungen. Und ehrlich gesagt auch vor der Zeit danach. Etwas besser ist es, seit wir einen Urlaub für den Sommer gebucht haben. Jetzt ist da wenigstens etwas festes im Kalender nach dem ominösen 28. Juni, an dem meine letzte Prüfung stattfinden wird.

Zutaten für Overnight Oats

Das war eine der Aktivitäten letzte Woche: ein tolles Hotel im Wunschland finden. Darin bin ich ganz gut. (und das war gerade der dritte Absatz mit einem Doppelpunkt-Satz *kicher*)

Sonst habe ich ein paar Stunden in der Bibliothek, mit The Castle of Otranto und irischen Theaterstücken verbracht. Über Wasser halte ich mich mit leckerem, gesunden Essen, dem Gefühl die Welt ein klein wenig besser zu machen, wenn ich auf dem Bauernmarkt einkaufe – auch wenn das bedeutet, zwei Stunden durch den Regen zu laufen – und häkeln.

Mr. Perfect ist bei den schlimmsten Panikattacken zur Stelle und so ist auch diese Woche rumgegangen. Wenn es die nächste weiterhin so regnet, flippe ich aus. Basta.

:usagi: Hasenhausen

Fenchelreste vom Wochenmarkt für die Kaninchen

Auf dem Wochenmarkt hatten wir Riesenglück und durften uns kostenlos bei den „Abfällen“ bedienen. Da waren von Fencheln immer die äußerste Schicht aus ästhetischen Gründen entfernt worden. Für die Hasis ein Festmahl und uns schont es den Geldbeutel.

:onigiri: Japanophil

Diese Woche habe ich mir nicht mal die neusten Dorama-Folgen gegönnt. Bald dann wieder.

:note: Entertain me

Am Lesen: Destined (House of Night #9) von P.C. & Kristin Cast
Gelesen: The Castle of Otranto von Horace Walpole (der Roman begründete das Genra Gothic Novel, von daher interessant, sonst eher weniger spannend)
Gesehen: Die Nordsee (BBC-Doku verwöhnt, war ich etwas anttäuscht)

Alles Liebe,



weekly retrospect 19.2013 – 21.2013

:girl: Atashi

Ganz ehrlich? Ich mag den Wochenrückblick nicht. Ich bin eher so die, die über ein gewisses Thema bloggt. Oder darüber wie es mir gerade jetzt geht. Eher nicht so doll? Oder doch alles Sonnenschein? Aber zurückschauen, was die Woche oder gar mehrere über passiert ist, führt mir vor Augen wie die Tage dahinrennen. Und wie unaufmerksam ich doch bin. Nichts prägt sich bei mir ein. Wenn, dann noch eher die schlechten Ereignisse.

Ich muss da unbedingt was an meiner Einstellung tun.

Gott sei Dank gibt es Fotos. Nicht so viele wie ich mir immer vornehme zu schießen, aber plötzlich fällt mir wieder ein: Da war eine ganze Menge in drei Wochen. Zum Beispiel habe ich mich mit Herrn A. in München getroffen und meinen ersten veganen Döner gegessen.

veganer Döner in München

Dann waren da jede Menge Feiertage und verlängerte Wochenenden (zumindest hier in Bayern). Am Vatertag habe ich mir meinen Opa geschnappt und bin zu meinem Papa auf die Ranch gefahren. Das hieß einen ganzen Tag lang Hunde, Schafe, Zwergziegen und Pferde streicheln ♥ Das Haus liegt abgelegen und von Wald umgeben. Da gerade die Pappeln blühen und ihre fluffigen Sammen durch die Luft schweben, fühlt man sich in ein Fanatsygame versetzt. Entspannung pur (man gebe mir Tiere, die sich streicheln lassen, und ich bin glücklich *lach*).

die familieneigenen Schafe und Zwergziegen

Für den Muttertag war ein Ausflug nach Augsburg zum japanischen Frühlingsfest geplant, aber wenn bei euch allen das Wetter nur ansatzweise so bescheiden ist wie hier, könnt ihr euch vorstellen, dass wir uns eher Zuhause bibbernd verkrochen haben. Jaja, wollen wir überhaupt schnell über das Wetter reden? Ich kann das ja nicht ausstehen, wenn die Leute im Januar nach Frühling krähen und im Juli die Kürbisse vor die Haustür stellen, aber, ABER…das ist kein Frühling, geschweige denn Wonnemonat Mai. Seit gestern heize ich wieder!!! Mir drückt das aufs Gemüt. Hmpf.

Also reden wir schnell wieder über die schönen Dinge. Zum Beispiel, dass ich nach einem halben Jahr endlich den besten Freund wieder gesehen habe. Gemeinsam mt unseren Partnern gings auf ins Museum Mensch & Natur zur Sonderausstellung Biodiversität in Entenhausen.

Biodiversität in Entenhausen

Wie ihr anhand des Fotos erkennen könnt, sind wir tief in die Erd…ich meinte Entgeschichte eingedrungen und haben über Riesenquallen mit Vorliebe für Pfefferminzbonbons und den Rüsselschnurps gelesen. Nach einem Besuch im Museums-Shop steht bei Mr. Perfect neben Brehms Tierleben nun auch Barks Tierleben im Regal *lach*

Sonst haben wir uns die wetterschaurige Zeit mit Filmschauen, Kinobesuch und Sommerurlaubsplanungen vertrieben. Auch nicht schlecht, aber ich will Sonne!

Die letzte Woche habe ich dann eher trübselig verbracht. Die nahenden Prüfungen und das ungewisse danach sitzen mir im Nacken und führen zur einen oder anderen Zukunfts-Panik-Attacke, aber ich schnaufe durch und versuche allem, was da kommen mag, lässig entgegenzusehen.

:usagi: Hasenhausen

Meine Hoppelbande ist Freud und Leid zugleich. Dank den Kaninchen fühle ich mich nie allein. Es macht Freude ihnen beim Hakenschlagen oder einfach nur gemütlich rumliegen zuzusehen. Aber da ist weiterhin das Pinkelproblem. Mickey ist nicht stubenrein (beziehungsweise sehr eifrig im Reviermarkieren), da ziehen die anderen mit. Auch sind sie zur Zeit so laut (Frühling scheint bevorzugte Holz- und Kartonknabberzeit zu sein), dass ich jede Nacht mehrmals wach werde. Entsprechend gerädert krabbel ich dann morgens aus dem Bett.

:onigiri: Japanophil

Origami Pikachu

Neuste Leidenschaft: Japanische Dramen (=Realserien) kucken, allen voran Itazura na Kiss ~ Love in Tokyo. Auch in Last Cinderella habe ich reingeschaut. Schaut von euch auch jemand japanisches TV?

:note: Entertain me

Am Lesen: Destined (House of Night #9) von P.C. & Kristin Cast
Am Lesen: The Castle of Otranto von Horace Walpole
Gesehen: Batman – The Dark Knight Rises (leider ziemlich langweilig)
Gesehen: Das Leben ist nichts für Feiglinge (für einen deutschen Film sehr unterhaltsam)
Gesehen: Oblivion (gute Idee, Umsetzung nicht ganz ausgereift, in Sachen Design ein Augenschmaus)

Alles Liebe,



weekly retrospect 17.2013 – 18.2013

:girl: Atashi

Zwei Frühlingswochen sind ins Land gezogen und mit ihnen gemäßigte Temperaturen, gelegentlich Sonnenschein und jede Menge Blütenpracht.

Einen außergwöhnlich warmen Nachmittag haben Mr. Perfect und ich zu einem Spontanausflug an Ammer- und Wörthsee genutzt. Wir sind am Ufer entlangspaziert, haben uns die Sonne auf den Pelz scheinen lassen und einfach mal die Seele baumeln lassen.

Sonst habe ich entspannte Tage verbracht: Arbeit ohne Termindruck, die Probleme geben momentan größtenteils Ruhe, Zukunftpläne wurden geschmiedet. So könnte es immer sein.

Das Highlight war definitiv eine Urlaubswoche des Mannes, der die Zeit bei mir verbracht hat ♥ Zu seinem Geburtstag haben wir für einen Tag Salzburg unsicher gemacht (das ist mit dem Zug nur zwei Stunden von hier), erkundeten die Festung und sind mit Plänen, im Sommer auch noch Zoo und die Wasserspiele von Hellbrunn zu besichtigen, wieder nach Hause gekommen.

Noch nie so intensiv wie in diesem Jahr, habe ich all die schönen Blumen und Bäume wahrgenommen, die zu dieser Jahreszeit ihre Prachtgewänder aus dem Schrank holen. Verbringt man Zeit draußen, kann man feststellen wie sich jeden Tag neue Schöhnheiten hinzugesellen und andere langsam verblühen.

Jetzt könnte es noch ein klein wenig wärmer werden, damit ich Schwimmen gehen kann. Danke.

:usagi: Hasenhausen

Auch in Hasenhausen herrscht Frühling. Der Fellwechsel ist langsam überstanden und die Drei tollen mit Vergnügen über den neuen Teppich (der besseren Grip zu bieten scheint als der alte *lach*). Das „alles wird markiert und angepinkelt“-Problem besteht weiterhin, daher dürfen die Herrschaften vorerst nicht mehr auf die Couch und werden bei jedem Hopser von mir überwacht. Hoffentlich legt sich das irgendwann wieder.

:onigiri: Japanophil

An der Uni fanden zwei Gastvorträge zum Thema 11. März statt, wovon leider nur einer interessant und erkenntnisreich war, aber das ist vorab ja immer schlecht einzuschätzen.

Am liebsten würde ich mich aktuell Tag und Nacht nur mit Japan beschäftigen. Bei mir ist irgendein Knoten geplatzt. Ich bin so glücklich mit dem, was ich tue. Wenn mir jetzt noch jemand Geld dafür geben würde, dass ich Rund um die Uhr über Japan reden/schreiben könnte, wäre das optimal ;)

:note: Entertain me

Am Lesen: Destined (House of Night #9) von P.C. & Kristin Cast

Alles Liebe,