Bonjour à Paris

Nach einem langen Tag auf den Beinen bin ich entsprechend müde. Aber, mon Dieu, ich bin in Paris und ihr wollt sicher ein bisschen an meinem Glück teilhaben.

Sehe ich nicht schon viel französischer aus als vorher?

Und das? Wenn das nicht der Inbegriff von französisch ist :heart_bubble:

Aber Beginnen wir am Anfang: heute Morgen um 04:50 Uhr also als mein Wecker ging. Die Wohnung noch versorgt und in zuverlässige Hände übergeben, dann ging es ab zum Flughafen. Unser Flug ging bereits um 07:20, deshalb auch so früh das Ganze. Keine zwei Stunden später landeten wir in Paris. Dort war das erste Ziel der Erwerb eines Pass NaviGo découverte. Während ich Mr. Perfect noch gepredigt hatte er müsse unbedingt ein Foto von sich mitnehmen, hatte ich selbiges natürlich vergessen. Neben der Verkaufsstelle gab es allerdings vorausschauend einen Passbild-Automaten…der bei jedem brav die Bilder ausspuckte, nur bei mir nicht :meh:
Wir konnten das Problem letzendlich doch lösen und nun bin ich stolze Besitzerin einer Wochenkarte für den ganzen Pariser Nahverkehr (Metro, RER etc.) und muss mir bis Sonntag Abend keine Gedanken mehr um carnets, Zonen oder ähnliches machen.

Nachdem wir unser Gepäck im ganz bezaubernden Hotel nähe La Defense abgegeben hatten, ging es gleich auf den ersten Spaziergang aus Hella Broerkens Buch PARIS-Spaziergänge. Darüber werde ich allerdings gesondert berichten. So viel vorweg: Wir hatten einen wundervollen Nachmittag. Paris spart nicht an Prunk und romantischer Schöhnheit.

Als uns dann der Magen knurrte und die Füße müde wurden, nahmen wir die nächste Metro in Richtung La Defense…nur um doch noch am Louvre schnell auszusteigen ♥

Hier passt nur ein Wort: überwältigend. Egal ob man nach vorne, hinten, links oder rechts schaut: Prunk, Prunk und noch mehr Prunk. Mir war schon ganz schwindlig. Ein Spaziergang durch den Jardin des Tuileries war dazu keine Abwechslung ;) Dort habe ich diesen armen Kerl fotografiert. Worüber er wohl so verzweifelt ist?

Wusstet ihr eigentlich, dass über 50% der Männer mit der Länge ihres…aber ich komme vom Thema ab. Hier ein Sonnenuntergangsblick auf den Obelisk am Place de la Concorde.

Eines der großen Highlights war noch dieser einmalige Blick auf den Eiffelturm mit Nebensonne.

Bonne nuit!

Alles Liebe,



Schokoflocke in Nördlingen

Ihr erinnert euch an mich? *mümmel* Schokoflocke mein Name. Als Minas neues Reisehasi war ich Anfang Juli gleich mal für ein Wochenende mit in Nördlingen. Diese kleine, bayerische Stadt ist etwas ganz besonderes, da sie steht, wo vor vielen, vielen Hasenleben ein Meteorit eingeschlagen und die Landschaft für immer verändert hat. Wenn man die Löffel gut spitzt und die Augen aufmacht, kann man noch immer den Kraterrand erkennen.

Auch gab es dort schon sehr früh menschliche Siedlungen (nach Kaninchen fragt natürlich mal wieder niemand), wie Funde in den Ofnethöhlen, die wir gleich als erstes besucht haben, belegen.

So wie ich Mina bisher kennengelernt habe, war das zwar alles sehr interessant für sie, doch viel mehr konnte sie sich für die romantischen Fachwerkhäuser in Nördlingen begeistern. Kaum ein Balken ist gerade und so manche Dachterasse erinnert an Kikis kleiner Lieferservice (魔女の宅急便).

Den schönsten Blick hat man vom rund 90m hohen Kirchturm, der „Daniel“ genannt wird. Für mich und meine flinken Pfoten waren die 350 Stufen kein Problem, doch Mina war danach etwas wackelig auf den Beinen. Dafür musste sie keine Angst haben vor der Katze, die ganz oben im Kirchturm lebt *brr* Da habe ich mal lieber schnell in Minas Tasche verkrochen.

Das Wochenende ging rum wie nix. Nach einem Gang über die Stadtmauer und einem Besuch in einem Café, das gleichzeitig ein Antiquariat war, ging es am Sonntag auch schon wieder Richtung Heimat. Doch auf dem Heimweg haben wir uns noch in Niederhaus ein paar wundervoll grüne und schmackhafte Wiesen angesehen…wartet, ich glaube die Menschen waren wegen der Burgruine da. Und weil ein altes Gemäuer am Tag nicht reicht, waren wir darüberhinaus auch noch auf der wunderschönen Harburg.

Puh, eine ganze Menge Kultur für so ein einzelnes, kleines Häschen. Deshalb habe ich mich bei der Heimfahrt auf der Rückbank zusammengekringelt, den Regentropfen gelauscht und vor mich hinmümmelnd geschlafen. Man Hase muss schließlich Kräfte sammeln für die nächste Reise.

Galerie (zum Vergrößern bitte klicken)

Alles Liebe,



Schokoflocke – Das Reisehasi

 

Darf ich mich vorstellen? *mümmel mümmel* Ich bin Schokoflocke — Minas Reisehasi. Ich kam erst vor kurzem in diesen verrückten Haushalt voller Mädels *zu Mina und den Ponies schiel* An einem Samstag, kurz bevor meine neue Mitbewohnerin und deren Freunde zu einem Wochenendausflug aufgebrochen sind. Wer hier schon eine Weile mitliest kennt ja Minas Zwergkaninchen Bennybunny (der gerade langgestreckt auf dem Teppich liegt) und Tartuffo (der sich wie so oft als Spiderman versucht und die Regale hochklettert), ohne die sie ungerne ist. Und Mr. Perfect übrigens auch, so nebenbei gesagt. Er war es deshalb auch, der mich im Spielzeuggeschäft entdeckt und kurzerhand als Hosentaschenbegleiter quasi mitgenommen hat.

Jetzt bin ich also mit dabei, wenn Mina und/oder ihr Freund sich aufmachen, die weite Welt zu erkunden. Und was ich dabei so alles erlebe, könnt ihr von nun an hier auf schildmaid.net lesen. Also halten Augen und Löffel offen, ja? :usagi:

Alles Liebe,



Einen Sommer lang Paris

Lange habe ich ja ein Geheimnis daraus gemacht, wo es diesen Sommer für mich hingehen soll. Ich wollte erst sicherstellen, dass alles klappt, denn nichts mag ich weniger als mich auf etwas zu freuen und dann bitterlich enttäuscht zu werden. Ende August fliege ich nun also für eine ganze Woche mit Mr. Perfect in die Stadt an der Seine, die Stadt der Lichter, die Stadt der Liebe: Paris! :heart_pink:

Da mir eine Woche viel zu kurz ist, widme ich diesen ganzen Sommer Paris. Ich möchte Bücher lesen, die dort spielen, Blogs von Leuten besuchen, die dort leben und schreiben, mich informieren, planen und in Vorfreude schwelgen.

Leseliste

  • Zwei Briefe für Britta – Berte Bratt
  • The Sweet Life in Paris – David Lebovitz
  • A Homemade Life – Molly Wizenberg
  • PARIS-Spaziergänge – Hella Broerken
  • Der Glöckner von Notre Dame – Victor Hugo
  • Im Schatten von Notre Dame – Jörg Kastner

Reiseführer

Es gibt eine unzählige Masse an Reiseführern. Den Lonely Planet habe ich ausgeschlossen, da er mir nicht visuell genug und eher auf Backpacker ausgelegt ist. Baedecker sind mir zu trocken und mein Favorit — auf eine Empfehlung von Suey hin — der Vis-a-Vis ist schon wieder so umfangreich, dass er eher zur Vorbereitung als zum Mitnehmen geeignet ist. So habe ich mich letztendlich für den National Geographic Spirello entschieden und glücklicherweise zum Geburtstag bekommen :3 Mein Endruck bisher ist gut. Er ist umfangreich aber leicht und durch die Spiralbindung wirklich praktisch. Mal sehen ob er sich auch in der Praxis als tauglich erweist.

Erst mal erlese ich mir ein wenig über Paris‘ Geschichte und Eigenarten, dann schaue ich mir die vorgeschlagenen Spaziergänge und Routen an und gleiche diese mit Vorschlägen ab, die ich online gefunden habe. Und leckere Cafés und Pattiserien werden natürlich markiert…ganz wichtig ;)


Wart ihr schon mal in Paris? Habt ihr Tipps für mich, was ich unbedingt gesehen haben sollte? Und was man getrost weglassen kann?

Alles Liebe,



Day 238 in Japan: A trip to Ise

Saturday another big dream for me came true – a trip to the Grand Shrine of Ise, Japan’s most sacred place. According to Japanese mythology the sun goddess Amaterasu gave the Three Sacred Treasures of Japan – sword, mirror and jewel – to Ninigi-no-Mikoto and while the sword and jewel are located at the Atsuta shrine in Nagoya and the Imperial Palace in Tokyo the mirror is kept at Ise.

What is simply called a shrine is in reality a complex of several bigger and smaller shrines located at two sites – the outer (geku 外宮) and inner (naiku 内宮) shrine. We took the train from Nagoya and when you arrive at Ise you just have to walk for about 500m to arrive at the outer shrine. The weather was perfect and I was lucky to go there with a person like A. who shares my enthusiasm for Japan’s sacred places and understands if I spend minutes staring at the buildings or talking to the enormous trees.

Although it said in the travel guide that if one’s in a hurry it’s better to skip the outer and go straight to the inner shrine I can’t agree. The atmosphere there with all the green and huge, old trees was amazing.

Actually it’s forbidden to enter the area directly around the shrine buildings themselves but at least the tourists/pilgrims are allowed to peek over a fence to get a glimpse of the thatched roofs with the golden embellishments.

Yes, the trees were HUGE, and yes, I do talk to them. Only this time I wasn’t the only one xD We saw Japanese everywhere hugging trees, touching trees, pressing their ears to the ancient stems (okay, I did that too but couldn’t hear anything…so we have the theory that one day somebody started, other saw and imitated that person and so on…like when you stare up at the sky and suddenly others stop to do the same thing xP)

The bridge above, made out of one gigantic stone, is supposed to look like a turtle ^^

I bought the most beautiful protective charms I had seen so far – shaped like the legendary magatama – for my parents and one for myself. And of course I prayed bowing twice, clapping twice, bowing one more time and thanked for the wonderful time I have at the moment ^^

From the outer we headed to the inner shrine with a bus in which a lovely recorded voice told me to „press the butter“ if I wanted to get off xD  The naiku is surrounded by hills and thousands of trees…oh, and tourists.

At the inner shrine I bought some more protective charms, talked to even more trees and was able to recharge my batteries.

Mah, I’m running out of things to tell inbetween the pictures xD

After all the spiritual input we came back down to earth to enjoy a little strolling around the nearby quarter that is designed to look like back from the Edo period. It was packed with tourists but the atmosphere was good nonetheless.

Fresh green tea anyone?

One shop was entirely for manaki neko – fortune cats.

As if spiritual fulfillment wasn’t enough for one day we headed to a small town called Futami to see the meoto iwa – the wedded rocks. To our suprise there was a big aquarium at the bus stop with sea lions outside.

We arrived before twilight and spent some time at the beach picking seashells and enjoying a salty breeze.

Hm, who’s that? xP

I wonder if I had ever seen so many shrines on one day. Each and every one of them is beautiful in its own way and I never seem to get tired of them. ^^

I especially like the different temizuya where you wash your hands and normally mouth for purification.

Finally, here they are – the wedded rocks that symbolize the deities Izanami and Izanagi. To be honest they were a lot smaller than expected…but who cares? They look great on pictures.

I love the next picture ♥

Another temizuya with a lot of frogs. ^^

At every shrine it’s possible to buy ema – small wooden plaques on which you can write your prayers and wishes. The one on the left without the tiger is A.’s ^^

Ah, the suspicious person again!

All in all I had a fantastic day and can only recommend a trip to Ise if you’re at least in some way interested in shinto, Japanese culture or sprituality.

I guess with this picture everything is said ^^ „May Peace Prevail On Earth“ irrespective of origin or believe!

Alles Liebe,



An unexpected visit to the Zoo

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Two weeks ago on a lazy Sunday I felt like going to the Zoo. I had slept too long, so it had already been after noon…in other words too late to take the train to Munich to enjoy a full day with the animals. I may have been a little grumpy, when suddenly at three o‘ clock b. called and asked me to go to the Zoo, NOW. His family was driving by car to Munich anyway, so we could hitch a ride and take the subway to the Zoo. We had only two hours (had I refused to go there before because we weould have only had some hours???), but we enjoyed those to teh fullest. It was so much fun to go there spontaneously, even more fun than a planned visit could have ever been.

First we visited the petting zoo with its young goats. We were able to pet them, carry them around, whatever we wanted. The goats were so relaxed and seemed to enjoy the contact with humans (the had the chance to leave the petting zoo and back out).

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The weather was extraordinary, so I was able to take many wonderful pictures. Here you can see a rhino and even the saliva that drops from its mouth.

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Doesn’t he look so very laid-back? I’d like to change places for a sunny afternoon!

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Another polar bear at feeding time.

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Please, look at his face!
The baby monkeys were so tiny, but also very nosey. Its mother was lazy and didn’t want to look for the baby every second, so she just grab its tail like a leash and so it was aloud to play freely in a limited radius.

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It was already time for the Zoo to close when we approched the giraffe enclosure. In the evening sunlight their markings were simpy beautiful. I really love those animals!

My love for visitng zoos is one of the many things I owe to Berte Bratt and her books. After Hellabrunn the next zoo we plan to visit is the one in Salzburg. Has anybody been there so far?

Alles Liebe,