Japan: Unser ganz persönlicher Reiseführer

Mein großes Herzensanliegen letztes Jahr war die Japanreise. Hätte ich das Porjekt 12 in 2014 auch schon so eingeteilt gehabt wie Sparkle & Shine, wäre dies bestimmt mein Punkt bei „Heart“ gewesen. Deshalb habe ich natürlich besonders viel Arbeit und Herzblut in die Vorbereitung gesteckt.

Allein für die Routenplanung und Hotelauswahl schlug ich mir die Nächte um die Ohren saß ich mehrere Abende. Durch die Rundreise war klar, dass wir alle paar Tage in einer neuen Stadt sein würden. Die relevanten Infos für uns (Übernachtungen von wann bis wann, Weg zum Hotel, öffentliche Verkehrsmittel, Kontaktadresse etc.) wollte ich möglichst praktisch und schön aufbereiten.

Selbstgemachter, persönlicher Japan Reiseführer

So entstand die Idee für einen ganz persönlichen Reiseführer. Als Basis verwendeten wir ein Moleskine Notizbuch. Dort habe ich unsere Flugdaten und dann chronologisch die Städte mit oben erwähnten Infos und zusätzlich bei google Maps ausgedruckten Karten eingetragen.

Das hat riesig Spaß gemacht und hat sich während der Reise als sehr praxistauglich erwiesen.Selbstgemachter, persönlicher Japan Reiseführer

Der Reiseführer wurde dann ganz schnell auch unser persönliches Reisetagebuch. Das begann schon am Flughafen in Fukuoka, wo wir unseren ersten Erinnerungs-Stempel einsammelten (die gibt es in Japan überall: an Sehenswürdigkeiten, Bahnhöfen usw.). Dann begann ich rundrum unsere Erlebnise aufzuschreiben.

Das Ergebnis zeige ich euch ein andermal. Gibt es bei euch jemanden, der Reisetagebücher führt?

Alles Liebe,



Mein neues Reiseblog oder Manchmal ist es richtig, wenn es einfach ist

Manchmal überkommt es mich. Dann brennt eine Leidenschaft in mir für ein neues Thema los oder ich habe eine Idee, die mich nicht mehr loslässt, bis ich sie verwirklicht habe. Und genau so erging es mir diese Woche mit dem Gedanken doch endlich ein Reiseblog zu starten. Als Nebenprojekt zu schildmaid.net

So entstand in Rekordzeit diese hübsche Seite hier:
http://fernweh.schildmaid.net

Fernweh Reiseblog

Die Themen gehen mir ganz sicher nicht aus. Schon beim ersten Brainstorming purzelten Ideen für ein halbes Jahr Blogeinträge aus mir heraus. Könnte daran liegen, dass ich gerade nichts sehnlichster tun möchte, als die Welt zu bereisen. Aber bis Japan sind es nun mal noch ein paar Monate hin.

Deshalb ein Fernwehblog. Ein bis zwei Mal pro Woche berichte ich dort über vergangene Reiseerlebnisse, lade ein mit mir von fremden Ländern zu träumen und gebe praktsiche Reisetipps.

Ein Blog ist nichts ohne seine Leser, deshalb freue ich mich über jeden Besucher und neuen Follower bei Facebook. Ich danke euch ♥

Alles Liebe,



Ein Miniurlaub am Ammersee

Mr. Perfect hatte gestern Geburtstag. Wir mussten beide jeweils ins Büro, doch es arbeitet sich viel leichter, wenn man schöne Pläne für den Spätnachmittag und Abend hat.

In unserem Fall waren das Pläne für eine Fahrt nach Herrsching am Ammersee. Dorthin sind es nur wenige S-Bahn-Stationen von unserer Wohnung am See, aber meiner Meinung nach kennt man sich im direkten Umland viel zu wenig aus.

Wann immer ich München oder Münchner S-Bahn-Gebiet höre löst das bei mir eine Assoziation mit grau und scheußlich aus. Ich weiß gar nicht warum, eigentlich geht mir das bei jeder Stadt so.  Dabei weiß ich doch wie schön München und das bayerische Alpenvorland sind. Jedenfalls erlebe ich immer wieder ein tolles Aha-Erlebnis, wenn ich aus der Bahn steige und plötzlich in einem ganz entzückenden Ort stehe, in diesem Fall direkt am See und mit Kloster Andechs gleich um die Ecke.

Ortschaften am Wasser haben so eine Eigenart ganz beonders schöne Häuser hervorzubringen. Ich fühle mich dann kurzweilig versetzt in eine Welt, die der meiner geliebten Jungmädchenbücher aus den 60er und 70er Jahren nicht unähnlich ist.

Wenn das mal bitte nicht die schönste VHS Deutschlands ist… ;) Übermäßig kitschig, ich weiß, aber doch irgendwie romantisch.

Wir sind die Strandpromenade entlangspaziert, haben die Abendsonne genossen und uns dann ein schönes Restaurant gesucht.

Nach dem obligatorischen Schuhbild noch obligatorische Seebilder *kicher*

Die paar Stunden in Herrsching fühlten sich an, wie ein Miniurlaub am Mittelmeer. Man sollte kleine Trips in die Umgebung viel öfter machen ♥

Alles Liebe,



Schokoflocke in Frascati

Manchmal glaube ich der Möhrchengeber ist Geheimagent. Er fliegt um die Welt und macht irgendwas mit Satelliten. Klingt doch sehr verdächtig, oder? *mümmel* Im September hat er mich jedenfalls eingepackt und mit nach Frascati in der Nähe von Rom genommen.

La Bella Vita, liebe schlappohrige Leser. Während Mina zu Hause gefroren hat, war es in Italien ganz wundervoll warm und während der Mensch komischen Vorträgen gelauscht hat, habe ich mich draußen im Gras ausgestreckt und die Sonne genossen (was trotzdem ein bisschen komisch war neben einer riesigen Stallitenschüssel…).

Jetzt wo ich drüber nachdenke hat er bestimmt immer so bereitwillig reagiert auf meine Bitte, die Zeit draußen verbringen zu können, weil er drinnen gar nicht langweile Presentations verfolgte, sondern Geheimagenten-Training hatte! HA! Wusste ich’s doch.

Aber kann mir ja egal sein. Ich durfte nachmittags am Espresso nippen und bekam morgens ein Cornetto Crema für mich allein. Seid ihr neidisch? Ja, ich glaube ich habe wirklich einen Traumjob. Wenn ich zu Hause bin, werde ich von Mina vor dem Schlafengehen gestreichelt. Und ständig darf ich rund um den Globus fliegen und neue Orte erkunden. Reisehasi muss man eben sein *stolz mümmel*

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Alles Liebe,



Schokoflocke auf der Ranch

Hallo mein schlappohrigen Leser *mümmel* Schokoflocke hier. Ja, ich weiß schon. Ihr habt ewig nichts mehr von mir gehört. Aber wie es sich für ein echtes Reisehasi eben gehört war ich viel unterwegs. Und da haben sich einige Berichte angesammelt. An einem wunderschönen Tag im August habe ich etwas ganz besonderes erlebt. Die beiden Möhrchengeber haben mich mitgenommen auf eine Ranch, wie sie es nennen. Die gehört Minas Papa und da gab es allerlei komische Tiere, nur keine anderen Hasis natürlich *grummel*

Die Farm ist soweit in der Wildnis, wir mussten erst mit dem Zug fahren und dann noch ganz weit mit dem Auto. Ich bin ja nun wirklich kein Stadthasi, aber das ist schon ganz schön abgelegen. Naja, aber auch schön, wenn ich ehrlich bin *mümmel* Kein Lärm, keine Hasenseele weit und breit, man kann frei über Feld und Flur hoppeln. Auf die Hunde muss man natürlich aufpassen, davon gibt’s dort nämlich gleich fünf Stück. Eine ganz liebe Bande…wenn man nicht ein Hasi ist, das so lecker riecht wie ich.

Man hat Mina richtig angemerkt wie wohl sie sich gefühlt hat bei Schafen, Pferden, beim Pilze sammeln und wilde Blaubeeren naschen. Ja, da könnte man es schon aushalten. Ich mach mich dann auch schon wieder auf den Weg. Es wartet immer die nächste Reise auf mich *davonhoppel*

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Alles Liebe,



PARIS-Spaziergänge: Im Quartier Latin

Gleich am ersten Tag haben wir einen von Hella Broerkens PARIS-Spaziergängen ausprobiert. Dieser beginnt an der Metrostation Sully-Morland und führt von dort durchs Quartier Latin.

Ohne Frau Broerken wären wir sicher nie auf die Idee gekommen (kostenlos) auf die Dachterasse des Institut du Monde Arabe hinauf zu fahren. Von dort hat man einen Postkartenblick über ganz Paris und kann erstmal mit offenem Mund staunen über die Schöhnheiten, die einen die nächsten Tage noch erwarten werden: Notre Dame, Sacre Coeur, den Louvre und so vieles mehr. Allein das Innere des Instituts zu sehen, ist die Sicherheitskontrolle am Eingang schon wert. Die Fassade besteht aus unzähligen blendenartigen Konstrukten, die den ganzen Tag über den perfekten Tageslichteinfall garantieren.

Weiter ging es dann an der Seine entlang zum Jardin des Plantes, an einer Moschee vorbei, hinter deren Mauern neben einem Hammam auch ein gut besuchtes Café sein Zuhause gefunden hat. Durch die Straßen bis hin zur Rue Mouffetard, wo Käsehändler, neben Konditoreien und anderen Lebensmittelgeschäften locken, den kulinarischen Verlockungen zu erliegen.

Kurz vor dem Pantheon macht man einen Abstecher zur Wirkungsstätte von Pierre und Marie Curie, leider wird dort zur Zeit renoviert. Am Pantheon angekommen muss bestimmt jeder erst einmal schlucken: seine Schöhnheit in Kombination mit freien Blick auf den Eiffelturm rührten bei mir die Tränen. Des Glücks wohlgemerkt. Hallo Paris, ich bin angekommen!

Ausklingen lassen haben wir den schönen Spaziergang im Jardin du Luxembourg, ein Park mit Palais im italienischen Stil, erbaut zur Zerstreueung von Königin Maria von Medici, die kurz davor ihren Ehemann verloren hatte. Dort lässt es sich stundenlang aushalten, aber frau will natürlich noch viel mehr von Paris sehen ;)

Um die Stadt ein wenig kennen zu lernen – und das abseits von Touristenmassen – ist dieser Spaziergang einfach perfekt. Uneingeschränkt empfehlenswert :3

Alles Liebe,