Rezept: Ochazuke

Heute gibt es ein ganz einfaches Rezept aus dem ItadakimasuKochbuch (wie immer von mir etwas abgewandelt ^^): Ochazuke.

Hier das Rezept:

Ochazuke

Zutaten (für 2 Personen)
200 g Reis

1 Lachsfilet
200 ml grüner Tee (ich habe Bio-Sencha benutzt)
2 TL Wasabi
1 TL geriebener Ingwer
1/2 Noriblatt (klein geschnitten/gebröselt)
1 Frühlingszwiebel (klein geschnitten)

Zubereitung
Reis kochen.

Das Lachsfilet entweder anbraten oder, wer einen Reiskocher mit Gareinsatz hat, gleich beim Reis mitdämpfen. In kleine Stücke zupfen und mit dem Reis vermischen. In Schüsseln aufteilen. Mit heißem Tee übergießen.

Als Topping Wasabi, Ingwer, Nori und Frühlingszwiebel auf dem Reis verteilen.

Mit dem Wasabi und dem Ingwer macht dieses Gericht definitiv die Nase frei *lach* Aber wie immer sehr lecker. Guten Hunger!

Mehr zum Projekt 12 in 2012 erfährst du hier.

Alles Liebe,



Rezept: Nikuman

Wie gerne habe ich in Japan die gefüllten Hefeteigklöße namens Nikuman gegessen. 3 Stück für 99 Yen im Supermarkt, nur selbst gemacht hatte ich sie noch nie. Also musste mal wieder das ItadakimasuKochbuch ran.

Dieses Rezept ist nicht ganz so leicht nachzumachen. Wer aber schon Erfahrung mit Hefeteig gesammelt hat, sollte keine Probleme bekommen. Und eins kann ich euch sagen: Der Aufwand lohnt sich.

Hier das Rezept:

Nikuman

Zutaten (für 6 Stück)
Für den Teig:
180 g Mehl
50 ml lauwarmes Wasser
1 EL Zucker
1/2 Würfel frische Hefe (bzw. 1 Päckchen Trockenhefe)
2 EL Öl
60 ml lauwarme Milch

Für die Füllung:
1 Frühlingszwiebel
2 Weißkohlblätter (habe ich durch Paprika ersetzt, yummy yummy)
2 Shiitakepilze (getrocknete vorher einweichen)
1 cm Ingwer
100 g Hackfleisch
1 Knoblauchzehe
4 EL Sojasauce
1/2 EL Zucker
2 EL Austernsauce (ersatzweise Worcestersauce)
2 EL Sesamöl

Zubereitung
Zur Vorbereitung werden Hefe, Zucker und lauwarmes(!) Wasser verrührt. 10 Minuten gehen lassen.

Die Mischung mit Mehl, Öl und Milch verkneten und an einem warmen Ort, mit einem feuchten Tuch bedeckt weitere 30 Minuten gehen lassen.

Das Gemüse für die Füllung wird klein geschnitten, der Ingwer gehackt und mit Hackfleisch und den restlichen Füllungszutaten vermischt.

Der aufgegangene Teig wird in sechs gleich große Portionen aufgeteilt (Hände mit Mehl bestäuben hilft ungemein). Diese werden zu Kugeln geformt und auf bemehlter Fläche ausgerollt. Jeweils 1/6 der Füllung in die Mitte legen und den nikuman oben schließen. Mit einer kleinen Drehbewegung wird es eine schöne Spitze.

Zuletzt werden die nikuman etwa 20 Minuten auf Backpapier im Gareinsatz eines Reiskochers oder in einem Topf gedämpft.

Da mein Reiskocher zu klein ist, haben wir uns anders beholfen: einen Topf mit etwas Wasser füllen, ein sauberes Küchenhandtuch darüberspannen und mit einer Schüssel abdecken. Leider haben wir das Backpapier weggelassen und die Klöße haben stark geklebt, wodurch es schwierig war sie vom Tuch zu lösen.

Nächstes mal weiß ich es besser. Der Geschmack war jedenfalls einmalig und ich habe viel mehr gegessen als eigentlich geplant *lach* Guten Hunger!

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Alles Liebe,



Rezept: Oyakodon

Mittlerweile habe ich schon einige Gerichte aus aus dem ItadakimasuKochbuch ausprobiert. Heute gibt es ein sehr leckeres Rezept, das ganz fix nachgekocht ist (und ganz nebenher gesagt bisher Mr. Perfects Lieblingsessen ist).

Es handelt sich um Oyakodon, was so viel heißt wie Schüssel mit Elternteil und Kind. Dieser seltsame Name kommt daher, dass beim Kochen Hühnchenfleisch und Ei zum Einsatz kommen. Ein wenig makaber vielleicht, aber es schmeckt superlecker ^^;

Hier das Rezept:

Oyakodon

Zutaten (für 2 Portionen)
150g Hühnerbrust
1 mittlegroße Zwiebel
1 Frühlingszwiebel (alternativ Schnittlauch)
2 Eier

Für die Sauce:
200 ml Dashi (ersatzweise Gemüßebrühe)
1 EL Zucker
2 EL Mirin (ersatzweise weißer Essig)
3 EL Sojasauce

Zubereitung
Das Hühnerfleisch schneidet man in kleine Stücke, die Zwiebel in Streifen, die Frühlingszwiebel in etwas 2 cm lange Stücke.

Die beiden Eier in eine Schüssel aufschlagen und verquirlen.

Alle Saucenzutaten in einem kleinen Topf aufkochen. Dann Fleisch und Zwiebelstreifen hinzugeben, herunterschalten und mit Deckel drauf weiter köcheln lassen, bis das Fleisch durch ist. Die Frühlingszwiebel hinzugeben und kurz warten, dann das verquirlte Ei in den Topf geben.

Wichtig ist dabei, dass Ei nicht unterzurühren. Ich versuche es immer möglichst großflächig zu verteilen. Bei geschlossenem Deckel eine Minute stocken lassen. Fertig!

Oyakodon wird traditionell mit Reis gegessen, passt aber auch ganz wunderbar zu Gemüse und Nudeln. Guten Hunger!

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Alles Liebe,



Rezept: Shogayaki

Itadakimasu ist das Japanische Wort, dem unser Guten Appetit entspricht. Es ist auch der Titel eines wundervollen Kochbuchs aus dem Christian Verlag, in dem man jede Menge japanische Alltagsrezepte findet. Im Rahmen meines 12 in 2012 Projekts habe ich mir vorgenommen mindestens 12 Rezepte daraus nachzukochen.

Eines der ersten nennt sich Shogayaki. Dabei handelt es sich um gebratenes Fleisch mit Ingwer. Und es ist so lecker, ich kann es jedem nur ans Herz legen. Mit etwas Nori drüber und Reis dazu wird eine komplette Mahlzeit daraus.

Da ich dazu tendiere Rezepte aus Kochbüchern grundsätztlich abzuwandeln, hier nun meine Version ^^

Shogayaki

Zutaten (für 2 Portionen)
250g klein geschnittenes Putenfleisch
1 Zwiebel
2 EL Sake (ersatzweise Weißwein)
2 EL (Rohr-)Zucker
2 EL Mirin (ersatzweise weißer Essig)
4 EL Sojasauce

Für die Marinade:
2cm Ingwer
2 EL Sake (ersatzweise Weißwein)
1/2 EL Mirin (ersatzweise weißer Essig)
3 EL Sojasauce

Zubereitung
Erst wird die Marinade zubereitet. Dafür das Ingwerstück schälen und in dünne Scheiben schneiden. Mit den restlichen Marinade-Zutaten vermischen und das Fleisch darin mindestens 10 Minuten, besser eine halbe Stunde ziehen lassen.
Währenddessen kann man schon mal die Zwiebel in dünne Scheiben schneiden. In einer Pfanne Öl erhitzen und die Zwiebeln und das marinierte Fleisch kurz anbraten. Danach die restlichen oben angegebenen Zutaten hinzufügen, die Temperatur zurückschalten und das Fleisch noch etwas ziehen lassen.

Das Fleisch eignet sich auch wunderbar zum Mitnehmen in einem Bento ^^ Guten Hunger!

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Alles Liebe,



Rezept: Kürbis-Risotto Herbstliebe

Am Wochenende hat Mr. Perfect ein Kürbis-Risotto für uns gezaubert. Und das war soo lecker, dass ich euch das Rezept einfach nicht vorenthalten möchte.

Zutaten:
150 Gramm Risottoreis (als armer Student tut’s ersatzweise auch Milchreis ;))
1/2 oder kleiner Butternut-Kürbis
750 ml heiße Gemüsebrühe (wer mag tauscht einen Teil davon gegen Weißwein aus)
1 Zwiebel
Olivenöl oder Rama Finesse
Salz, Pfeffer, italienische Kräuter
20 – 40 Gramm Parmesan (je nachdem wie sehr ihr auf die schlanke Linie achtet)

Vorbereitung:
Den Kürbis waschen, schälen und die Kerne entfernen (dazu nimmt man am besten einen großen Löffel). Etwa ein Drittel Kürbis in sehr kleine Stücke schneiden, den Rest in größere Stücke. Das führt dazu, dass die kleineren sich später Verkochen und eine köstliche Liaison mit dem Reis eingehen, während die größeren Stückchen ihre Form behalten.
Die Zwiebel in Würfel schneiden.

Zubereitung:
Einen guten Schuss Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln und Kürbis kurz darin andünsten. Den Reis hinzugeben und so lange vermengen bis er überall mit Öl benetzt ist und etwas glasig aussieht. Nun einen Schöpflöffel Brühe hinzugeben und köcheln lassen. Wenn die Flüssigkeit aufgesogen wurde, wieder einen Schöpflöffel nachschütten. Etwas 20 Minuten lang so weitermachen, bis das Risotto die gewünschte Konsistenz erreicht hat.
Mit Salz, Pfeffer und iatlienischen Kräutern abschmecken und den Parmesan in den Topf geben. Einmal kräftig umrühren, damit der Parmesan sich auflöst und die kleinen, verkochten Kürbisstückchen so richtig matschig werden :D

Kürbis ist nichts, was ich bisher oft gegessen hatte. Bei uns zu Hause stand er nicht auf dem Speiseplan. Selbst hatte ich mich bisher nicht rangetraut, weil ich nicht recht wusste wie man ihn verarbeitet. Dabei ist es so einfach. Auch für Mr. Perfect war es der erste Kochversuch mit der Sorte Butternut…und ein voller Erfolg. Herbstzauber in 30 Minuten!

Alles Liebe,



Rezept: 12 Points Bowle

Der Eurovision Songcontest, der bei mir noch traditionell Grand Prix genannt wird, ist eines der jährlichen Events, auf das ich mich am meisten freue. Ich lade meine Freunde ein und wir verbringen einen Verrückten Abend. Dieses Jahr wollte ich es noch ein Stück kultiger gestalten mit einer leckeren Bowle, die sowohl zum Mai als auch zum Grand Prix einfach dazu gehört. Da ich online keine gefunden habe, die mich zu 100% ansprach, habe ich selbst eine Bowle zusammen gepanscht. Da das Ergebniss sehr lecker war, möchte ich Euch das Rezept nicht vorenthalten.

750 g Erdbeeren
75 g Rohrzucker
1 Päckchen Vanillinzucker
75 ml Hollunderblüten-Sirup
750 ml trockener Sekt
1 l Ginger Ale

Erdbeeren waschen, putzen und vierteln. Mit dem Rohr- und Vanillinzucker in eine Bowleschüssel geben und vermengen. Mehrere Stunden ziehen lassen (dabei tritt Flüssigkeit aus den Erdbeeren aus und bildet eine Art Sirup; das ist ganz normal so und gewollt). Währenddessen Sekt und Ginger Ale kalt stellen.
Kurz vor dem Verzehr Hollunderblüten-Sirup, Sekt und Ginger Ale zu den Erdbeeren in die Bowleschüssel geben und umrühren. Nach Belieben das Ganze mit Eiswürfeln servieren.

Wie man im Bild sehen kann, habe ich — da ich kein großer Eiswürfelfan bin — kleine schmetterlingsförmige Kühlakkus verwendet. Sieht schön aus und verwässert die Bowle nicht. Alles in allem kan man sagen sie schmeckt süß, aber nicht so pappsüß, dass man sie nicht mehr runterkriegt. Gleichzeitig ist der Alkoholgeschmack nicht so dominant wie bei manch anderen Rezepten und man fühlt sich nicht gleich nach drei Stückchen Erdbeer betrunken.

Der Mai ist noch nicht rum, also ran an die Bowleschüsseln und selber panschen :D

Alles Liebe,