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Ich breche eine Lanze…

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Jan 12th 2012
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…für Twilight – Breaking Dawn – Teil 1. Da bleibt euch die Spucke weg, was? *lach*

Zum zweiten Mal in meinem Leben war ich allein im Kino, den E.-chan hatte ihn schon gesehen und Frau A. ist außer Landes.

Achtung, der Artikel enthält Spoiler!

Wer mich kennt weiß, ich finde Breaking Dawn ist eines der schlechtesten Bücher, das ich jemals gelesen habe. Ich habe mittlerweile wahrscheinlich Stunden damit zugebracht mich darüber aufzuregen wie grottig die ganze Serie ist. Aber ich habe Humor (Mina-Style-Humor xD ), deshalb war es für mich klar, dass ich mir den Schundfetzen in verfilmter Version anschauen würde.

Und siehe da, der Film ist bis auf einige Kleinigkeiten (ganz neu erfinden kann man die Sache schließlich auch nicht) echt nicht schlecht. Ganz im speziellen einige Szenen, die ich im Buch als unendlich nervig empfand, haben mich im Film erreicht und berührt. Bellas Gang zum Altar, wenn sie sich bei ihrem Vater einkrallt, weil sie Panik schiebt. Die Hochzeit generell.

Der Aspekt, dass Bella die ganze Vermählung nicht will, wurde Gott sei Dank größtenteils weggelassen. Im Roman konnte ich nicht nachvollziehen, warum es ihr Sex Wert ist, eine Ehe in Kauf zu nehmen, die sie so noch nicht unbedingt möchte.

Wie gesagt, manches musste drin bleiben und hat bei mir ein schiefes Lächeln hervorgerufen. Bellas Betteln um Sex zum Beispiel. Wenn es auch nett aufgelockert wurde durch ihre erfolglosen Verführungsversuche. Auch an Renesmee ist natürlich nichts zu rütteln. Immerhin war Bella’s Dahinsiechen nicht so endloch dargestellt wie im Buch. Von dem Wirbelsäulenbruch bei der Splatter-Geburt war ich allerdings etwas enttäuscht xD Er kommt überraschend, wird dann aber nicht weiter thematisiert.

Aber bevor ich jetzt noch weiter vor mich hin babbel…ja, der Film war nicht schlecht. Im Vergleich zum Buch und dem Vorgänger natürlich.

Und haben wir nicht alle ein bisschen Edward mitgeheiratet? ;)


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Die Reise ins Labyrinth

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Feb 21st 2011
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Mein Freund ist großer Fan von David Bowie und langsam aber stetig färbt dies auch auf mich ab. Ich habe ihn von dem Film “Die Reise ins Labyrinth” erzählt, was bisher so ziemlich das einzige gewesen war, was ich von David Bowie kannte und selbst das ist zuviel gesagt, denn eigentlich wusste ich auch nur, dass es den Film gibt und hatte ihn noch nicht gesehen. Langer Rede kurzer Sinn: bei Rossmann gab es einen Doppelpack von Die Reise ins Labyrinth und Der dunkle Kristall und wir haben beide im Laufe der Woche angeschaut.

Die Reise ins Labyrinth Filmposter

Ich muss vielleicht vorweg sagen, dass ich Filme mit Puppen immer nicht zu 100% für voll nehmen kann. So düster ein Film auch sein mag, sie bewegen sich einfach immer irgendwie seltsam und tendieren dazu mit piepsigen Stimmen synchronisiert zu werden. Aber bei diesem Film gibt es ja auch richtige Schauspieler: David Bowie und Jennifer Connelly.

Letztere spielt die 16-jährige Sarah, die nicht besonders glücklich damit ist, dass ihr Vater mit einer neuen Frau ein Baby hat. Als Sarah eines abends auf den Kleinen auspassen muss, geht ihr das Baby so auf die Nerven, dass sie den Goblin-König Jareth (David Bowie) bittet, das Kind zu holen, was prompt geschieht. Um ihren kleinen Bruder wieder zu bekommen, muss sie innerhalb von 13 Stunden das Schloss des Königs erreichen, doch der Weg dorthin führt durch ein riesiges Labyrinth, in dem nichts so ist wie es scheint und allerlei Gefahren, aber auch neue Freunde auf Sarah lauern.

Die Coming of Age-Story ist gespickt mit Musik, skurillem, zum Teil morbiden Humor und natürlich jeder Menge Jim Henson Puppen. Während dem Film ging mir Sarah mit ihrer zickigen Art manchmal auf die Nerven, das kann aber auch an der Synchro liegen. Es gab Szenen, bei denen Mr. Perfect und ich uns nur fragend angesehen haben, weil sie vom Psychofaktor her der Mäuse-LSD Szene in Dumbo nahe kamen, dennoch geht mir der Film nicht aus dem Kopf und hat alles in allem einen positiven Nachgeschmack hinterlassen. Vor allen Dingen habe ich mich total in das Filmplakat verliebt und könnte mir durchaus vorstellen, es gerahmt in der Wohnung hängen zu haben.


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Julie, Julia & der Käse

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Sep 7th 2009
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Samstag Abend waren b. und ich in der Spätvorstellung von “Julie & Julia”. Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber für mich scheint ein Film ein ähnlicher Schlüsselreiz zu sein wie eine Vogelmutter für ihre Jungen; kaum taucht sie auf sperren sie den Schnabel weit auf. Bei mir bedeutet das also: Kino -> Knabbern.

Da wir im Moment abends auf Kohlenhydrate verzichten, standen wir etwas ratlos vor der Kino-Knabber-Kasse…Popcorn? – Die Mutter aller Kohlenhydrate! Eis, Schoki, Nachos? – Ausgeburten der Hölle, einzig und allein auf dieser Welt zum Zweck arme Abnehmende zu Kohlenhydraten und Fett zu verführen. Also, was dann? Der rettende Einfall: Nüsse. Aber man glaubt es kaum, die einzig vorhandenen Formen manifestierten sich als gebrannte Erdnüsse (böser Zucker) und NicNac’s (der Teigmantel…hm, lecker).

Mit Verzweiflung und einer halben Stunde bis Filmbeginn im Gepäck machten wir uns auf den Weg zur nächsten tankstelle. Mittlerweile war unsere Abnehm-Moral auf den tiefsten Punkt gesunken, nur konnten wir uns nicht zwischen Gummibärchen (wenigstens nur Zucker, kein Fett) und Nüssen (keine Kohlenhydrate…dafür viiiel Fett^^) entscheiden…als mein Blick auf das Kühlregal fiel. Ihr wisst schon, das war so ein Moment wo sich eine Lücke im Himmel öffnet, ein Lichtstrahl herunterfällt und Engels-Chöre den Raum erfüllen. Denn dort war die Lösung unserer Probleme: Der Gouda-Stick! (Käse ist trennkostmäßig neutral)

Ich hatte selten das Gefühl etwas so verrücktes zu tun, wie in dem Moment als ich das Kino betrat mit 2 vakuumverpackten, eingeschmuggelten Käsesticks in der Tasche.

Und das Ende der Geschichte? Der Käse hatte eine furchtbar cremige Konsistenz, roch noch grauenvoller und hinterließ einen Geschmack im Mund, als hätte man den Hintern einer toten Ratte auf der Zunge. Aber wir haben uns entgegen aller Verlockungen für den Käse entschieden…ich bin stolz auf uns.

Und der Film, werdet ihr euch Fragen? Ganz nett, nichts besonderes und plätschert eher so charmant dahin. Ein netter Kinoabend, wenn man Essen und nette Frauenfilme mag. (wer für mich wirklich in dem Film glänzt, sind die beiden Männer der Julie/as!)


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The Time Traveler’s Wife (2009) – Official Trailer

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Aug 5th 2009
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Ah, I finally saw it. The Time Traveler’s Wife-Trailer…and believe it or not, I had to cry from seeing this 2 and a half minutes. I love, love, love the book by Audrey Niffenegger, though I’m not sure if I can ever bear to read it again. But go and see yourself:


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