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Glück im Mützen-Unglück

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Dez 18th 2012
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Mützen…nein, mit denen steh ich irgendwie auf Kriegsfuß. Schon gleich mit dieser hier. Aber fangen wir doch am Anfang an.

Wenn man momentan auf mondgras.de unterwegs ist, ploppt bei den ähnlichen Beiträgen regelmäßig jener auf, in dem Sari über eine selbstgehäkelte Mütze für ihre Schwester berichtet. Die Anleitung gefiel mir. Und vielleicht erinnert ihr euch noch an das Auberginen-Ungetüm vom letzten Jahr, das gefiel mir da schon nicht und über den Sommer hat sich die Wolle gedehnt und das Ding wobbelt nur noch auf meinem Kopf herum.

Aber langer rede kurzer Sinn: bei einem gemütlichen Fernsehabend auf der Couch mit Liebe braucht keine Ferien habe ich mich an die Beanie-Mütze gemacht. Die Anleitung gibt 66 Maschen mit einer 5,5mm Nadel vor…hm, ich brauche 88 Maschen mit einer 7mm Nadel. Elefantenkopf, oder wie? Überhaupt, da stimmt dorch irgendwas nicht. Meine Mütze sieht mehr und mehr aus, als hätte sie…pardon, Pobacken. Ungefähr fünf Stück. Und nein, die gehen auch nicht wieder weg als ich weiter der Anleitung folge.

Zum Schluss noch der farbige Streifen unten. Zwei Reihen reichen nicht, sonst kucken meine Ohren raus. Elefantenohren, oder WIE? Also noch zwei und noch zwei. Jetzt noch vernähen – fertig!

Na, ich weiß nicht. Frisch gehäkelt ist sie ja ganz okay…wenn nur die Pobacken nicht wären. Und zu allem Überfluss hatte sich die Form bis zum nächsten Tag verändert und der farbige Streifen unten sah aus wie ein Schirmchen und die ganze Mütze insgesamt wie eine Mischung aus Rasta-Beanie und Klopapierhut. Hmpf!

Irgendwie liegt es mir nicht, das Mützenstricken und -häkeln. Dennoch hatte ich Glück im Mützenunglück. Denn als meine Mama das nächste Mal zu besuch war und den Beanie anprobierte, war sie voll auf begeistert. Denn siehe da, die Mütze steht ihr ganz hervorragend. Im Gegensatz zu ihrer eigenen, die…haltet euch fest ;D…an mir super aussieht. Also haben wir kurzerhand getauscht und sind beide im Mützenglück. Und bevor ich die nächste angehe, überlege ich mir das drei Mal.


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Die spontane Häkeldecke…ist nicht mehr so spontan

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Okt 10th 2012
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Erinnert sich noch jemand daran, dass ich im Sommer spontan eine Häkeldecke begonnen hatte? Damals bin ich noch fest davon ausgegangen, dass ich durch fleißiges Häkeln während der EM-Spiele schnell fertig werden würde. Pustekuchen!

Plötzlich war meine Motivation weg. Monatelang geschah nichts.

Erst neulich hat es mich dann wieder gepackt. Zuerst kam das, was mir unglaublich Spaß macht: meine vielen Wollknäuel wurden farblich sortiert und auf dem Bett ausgebreitet. Hier ein Haufen mit mehreren Blau-Schattierungen, dort ein grüne Insel, viele schöne Rosatöne. Dann habe ich meine Farbtabelle zu Rate gezogen und die passenden Knäuel für die nächste Kombination herausgesucht.

Jetzt sind 20 von 34 Hexagonen (ich hab das gerade im Duden nachgeschlagen, ob das wirklich so heißt *lach*) fertig. Das schaffe ich dieses Jahr doch noch, oder?


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Das perfekte Garn für eine Häkeldecke?

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Sep 25th 2012
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Erst gestern habe ich mich mit Mr. Perfect darüber unterhalten, wie sehr ich das Farbgespür anderer Häklerinnen bewundere. Eine Decke, die mir mit ihrer Schönheit den Atem raubt ist diese, die ich – mal wieder – über Pinterest entdeckt habe. Ganz ehrlich, ich wäre nie darauf gekommen genau diese Farben in dieser Reihenfolge so zu kombinieren.

Und dann die ewige Frage nach dem perfekten Garn für eine Häkeldecke. Baumwolle, weil es ein Naturmaterial ist? Dafür aber ganz schön schwer. Acryl ist da leichter und auch gut zu waschen. Dafür handelt es sich um eine Kunstfaser.

Eben bin ich dann auf das Garn Nadine der Firma Zettl gestoßen. Im Zettl Online-Shop gibt es nämlich eine Ausverkauf.

60% Baumwolle und 40% Acryl. Ein guter Kompromiss also und die Farben sind in meinen Augen einfach perfekt. Zu guter letzt hat die Wolle bei ravelry auch noch durchwegs positive Bewertungen. Jetzt hadere ich mit mir. Wo ich doch die letzte Decke noch nicht fertig gehäkelt habe… ;)


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Eine Häkeldecke aus Resten

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Sep 12th 2012
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via pinterest

Als mir eben bei pinterest diese Häkeldecke unterkam, dachte ich nur so “Boah, wieso bin ich nicht drauf gekommen?” Ein kunterbunter Granny Stripe Blanket aus lauter Wollresten – ein Traum.

Bei mir kommt an den unmöglichsten Stellen manchmal die Pedanterie durch. Wollreste aufbrauchen, schön und gut. Aber was, wenn mir für mein gewünschtest Muster dann im falschen Moment die Farbe ausgeht??? Wie planen, wenn man Überbleibsel in unterschiedlichen Mengen hat?

Da war Karen Janine von Mitten and Makings mal viel schlauer als ich. Sie hat einfach all ihre Garnreste genommen und diese, wie ein Flickenteppich anmutende, Decke daraus gezaubert. Ich finde es sieht klasse aus und man muss sich keine Sorgen machen, dass einem die Farbe an der falschen Stelle ausgeht. Falsche Stellen gibt es hier nämlich nicht :)

Link zur Anleitung (auf Englisch)
Link zum zugehörigen ravelry-Projekt


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