Sparacuda – Die Spar-Community

Ich war mal wieder im Netz unterwegs und habe was neues ausprobiert: Sparacuda – eine Spar-Community. (Den Namen finde ich ja total lustig)

Die Idee ist nicht ganz neu: Spar-Tipps und Gutschein-Aktionen gibt es schon auf vielen anderen Seiten. Hier ist der Grundgedanke aber „Vom User für den User“. Jeder, der sich anmeldet, kann Tipps bereitstellen. Und dadurch findet man nicht nur Rabatte, Gewinnspiele und ähnliches sondern eben auch Ratschläge á la „Was Omi noch wusste“. Zum Beispiel, was man tun kann gegen Laufmaschen in Strumpfhosen oder wie man Putzmittel sparen kann.

Ehrlich gesagt bin ich noch etwas hin- und hergerissen, ob ich das charmant oder zu kunterbunt finden soll *lach*

Die Tipps findet man klassisch über Kategorien und bis gestern gab es noch das besondere Feature, dass man über Lebensbereiche suchen konnte, also Tipps für Berufseinsteiger, Familien mit Kind usw. Das fand ich sehr praktisch und hoffe die Funktion ist bald wieder online.

Dass die Seite noch im Aufbau ist, merkt man schon an vielen Kleinigkeiten (Stichwort Usability). So konnte ich für meinen abgegeben Tipp keinen Link angeben, obwohl es sich um eine Online-Aktion handelt -_- Aber das kommt sicher noch.

Wer selbst ein paar Tipps abgeben möchte, dem sei das Insider-Tipp-Gewinnspiel auf Facebook ans Herz gelegt, bei dem man 1.000 Euro gewinnen kann. Ich habe mein Glück bereits versucht ;)

Alles Liebe,



Ein Ort für inspirierende Wohnideen

Ich habe neues Forum (HomeDesign) für Einrichtungsideen und Design für euch getestet.

Erster Eindruck: Clean und ordentlich, das Hintergrundbild erinnert mich vom Stil her an fab.de und Konsorten, passt ja dann zum Thema. Ein weniger zwischen Ärger und Belustigung schwanke ich wegen dem Spruch, dass man sich doch anmelden soll für weniger Werbung, denn auch nach der Anmeldung kommt es mir nicht so vor als wäre die Menge an Werbeanzeigen geschrumpft. Und die nerven ehrlich gesagt ganz schön.

Die Forensoftware kannte ich bisher noch nicht, hat aber alles was ein klassisches Forum braucht, aufgepeppt mit zeitgemäßer Programmierung: I like. Und genau das ist zum Beispiel so ein „neumodernes“ Feature ;) Man kann den Beiträgen ein „Gefällt mir“ verpassen oder Usern gezielt folgen und bekommt daraufhin deren Beiträge an einer Art Pinnwand im persönlichen Bereich angezeigt. Auch kann man das Profil direkt mit Facebook verknüpfen um Beiträge schneller teilen zu können. Forum 2.0 quasi.

Betrieben wir das ganze von der Greenwood Ventures UG, über die ich nicht viel herausbekommen konnte (mein erster Tipp war, dass sie zu Westwing oder so gehören, aber die Vermutung konnte ich nicht bestätigen). Das Forum hat ein klares Ziel: Inspiration! Die User sind dazu angehalten Schönes und Interessantes aus allen Stilrichtungen zu posten, beim Geschmack gibt es nämlich keine Einschränkungen. Einer der belibtesten Threads ist zum Beispiel der mit außergewöhnlichen Baumhäusern.

Die Idee ein Forum als Inspirationsquelle zu haben, finde ich reizvoll. Leider bin ich mir nicht sicher, ob es in der Praxis funktioniert und eine lebhafte Diskussion entsteht, oder ob es nicht auf Dauer so läuft, dass jemand etwas postet, dass er inspirierend findet und der nächste in einen neuen Thread eben etwas anderes. Man wird es sehen. Das Forum ist noch in seinen Kinderschuhen und die lebhaftesten Diskussionen gibt es momentan eher noch darüber, was man am Wochenende grillen soll xD

Für mich persönlich kann ich bisher als Fazit ziehen, dass ich durchaus einige inspirierende Wohn- und Einrichtungsideen mitgenommen habe. Für Blogger ist das Forum auch insofern interessant, dass man im Blog Café als Forenmitglied sein eigenes Home&Living-Blog vorstellen kann. Also, einfach mal vorbeischauen und eigene Meinung bilden.

Alles Liebe,



Bubble Tea bei McDonald’s – Bubblezzaaiii

Mina goes Journalism…oder so ähnlich. Ich wurde in meiner Eigenschaft als Münchner Bloggerin zu einem Presse-Event eingeladen. Mein erstes Erlebnis solcher Art, juhu.

Gestern wurde im McDonald’s im Tal zur Markteinführung von Bubble Tea bei McCafe eine Presseveranstaltung mit Eisblume, Kim Gloss und Rocco Stark abgehalten. Als ich ankam, war draußen durch mehrere Security-Leute abgesperrt. Brav musste ich mich anmelden, bekam dann ein Namensschild (da stand „schildmaid.net“ drauf *stooolz*) und wurde in den Pressebereich geführt. Ja, ich saß innerhalb der Absperrung *muahaha* Dennoch sah ich durch die Fotografen die meiste Zeit nur das von der Bühne:

Auf der Bühne wurde dann über das In-Getränk geredet und eine Runde unterschiedliche Sorten probiert (durch die Variation von Tee, Sirup und Bubbles ergeben sich 250 mögliche Kombinationen). So Aussagen wie „ich würde sagen, das ist gesund“ seien mal dahingestellt.

Auch lustig die Sache mit den Kalorien. Nachdem Frappuccino von Starbucks ziemlich schnell als Kalorienbombe verpöhnt war, möchte man dem hier gleich vorbeugen und hat darauf hingewiesen, dass der Bubble Tea etwa auf dem Level von Orangensaft ist. Dass Orangensaft durch den natürlichen Fruchtzucker so viel Kalorien wie Cola oder Fanta hat, wurde nicht erwähnt (wobei Orangensaft ganz klar die gesündere Wahl ist) ;)

Die passende Web-Werbekampagne ist an asiatische Werbung angelehnt: Hektisch, quietschbunt und laut. (Einen Spot könnt ihr hier sehen) Für mich als alten Japanhasen ist das nichts neues, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob das beim deutschen Zielpublikum ankommt. Die Werbefigur – ein Taiwanese im neongelben Anzug – war jedenfalls live vor Ort und brüllte ganz laut sein „Bubblezzaaiii“. Dass Bubble Tea aus Taiwan kommt, der Schlachtruf aber eine Anlehnung ans japanische Banzai ist, stört auch niemanden *Japanologen klugscheiß* ;)

Und wie schmeckt er nun? Erst vor kurzem war ich ja bei meito auf meinen ersten Bubble Tea und hatte also mehr oder weniger den direkten Vergleich. Den Mangotee fand ich nicht so lecker. Überrascht war ich hingegen, wie gut mir der Milchtee mit Erdbeer-Bobas geschmeckt hat. Nur die Bobas selbst lassen in ihrer Größe und Konsistenz zu wünschen übrig. Sie zerplatzen sofort und sind viel zu klein. Schade eigentlich.

Klassische Tapioka-Perlen gibt es übrigens, soweit ich sehen konnte, nicht. Da sich an deren Geschmack die Geister spalten, wollte man wohl kein Risiko eingehen und setzt rein auf die zuckrige Boba-Sirupvariante. Wer dem ganzen eine Chance geben möchte: Auf der McDonald’s Website gibt es Gutscheine, mit denen ein Bubble Tea momentan nur 1,99 Euro kostet. Fröhliches bubblen!

Alles Liebe,



Mein erster Bubble Tea

Ja, ich weiß. Ich bin mal wieder Lichtjahre hinterher, aber diese Woche habe ich endlich, endlich meinen ersten Bubble Tea getrunken.

Das In-Getränk kommt meines Wissens nach ursprünglich aus Taiwan und wird dort seit mehreren Jahrzehnten fleißig verkauft. Bei uns schießen erst seit einiger Zeit die Bubble Tea Stores wie Pilze aus dem Boden, so auch in München. Eine Kette nennt sich meito und hat folgendes Angebot:

Uff, wo ich doch so ungerne auswähle. Sollte ich mich wirklich an diese kuriosen Tapioca Perlen heranwagen? Diese Entscheidung wurde mir abgenommen, da sie gerade aus waren. Supi -_- Also gab’s einen Tall Green Tea cold mit Lemon Flavour und Mango Boba.

Boba sind mit Sirup gefüllte Kugeln, die man durch den extra großen Strohhalm heraussaugt und die dann im Mund zerplatzen.

Erster Schluck? – Seltsam. Der Geschmack gewöhnungsbedürftig, die Kugeln ließen mich an Kaviar oder Froschlaich denken. Aber weiter.

Und schon ist man süchtig! Bubble Tea ist süß, klebrig und macht einfach spaß. Ich hatte eine Menge Spaß beim Kugeln zerplatzen lassen und das war ganz bestimmt nicht mein letzter :D

PS: Extrem cool fand ich ja, dass im Store ein Flachbildfernseher stand, auf dem lauter K-Pop und J-Pop Videos liefen ♥

Alles Liebe,



Die deutsche Martha Stewart Living #1

Martha Stewart ist in Amerika ein Phänomen, hier ist sie gänzlich unbekannt. Es gibt nicht mal etwas annähernd vergleichbares.

Das ist nicht nur irgendein Name, sondern eine Frau, die ein ganzes Imperium aufgebaut hat, das seit Jahrzehnten die Einrichtung der Häuser etwas schöner, das Essen leckerer und Frauen jeden Alters kreativer sein lässt. marthastewart.com war mehrere Jahre meine Browser-Startseite :)

Es gibt gleich mehrere Zeitschriften, die unter dem Martha Stewart Label erscheinen, unter anderem die Living. ein paar US-Ausgaben habe ich zu Hause, doch der stolze Importpreis von über 10 Euro war immer abschreckend. Nun könnt ihr euch gar nicht meine Freude vorstellen, als ich neulich zum Einkaufen ging und mir plötzlich eine deutsche Ausgabe des Magazins entgegensprang. Sofort gekauft und hüpfend nach Hause geeilt…und dann in den tollen Bildern und Ideen gesult.

Wenn ich ganz ehrlich bin, zähle ich mich nicht unbedingt zum Zielpublikum der Martha Stewart Living. Das Magazin ist vielleicht ein wenig zu gediegen, nicht jung und bunt wie die Mollie Makes oder We love living. Und dennoch, ich blätter immer wieder darin, genieße die tollen Fotos und entdecke doch mehr und mehr Ideen, die ich gerne ausprobieren möchte. Auch einen Kuchen habe ich schon aus dem ausführlichen Rezeptteil gebacken, der sehr lecker geworden ist. :cupcake:

Ich kann nur hoffen, dass ganz viele Frauen der Living eine Chance geben, damit auch eine weitere deutsche Ausgabe produziert wird *Daumen drück*

Alles Liebe,



Die deutsche Mollie Makes 01/2012

Letzten Donnerstag war es endlich soweit: Mollie Makes – das englische In-Magazin in Sachen Kreativität – erschien zum ersten Mal in deutscher Sprache.

Auch ich habe mich gleich aufs Rad geschwungen und bin losgetigert, denn diese Zeitschrift musste ich gleich am ersten Tag haben. Sie besticht durch tolle Haptik (ich stehe total auf Puplikationen mit mattem, schweren Papier) und einfache, kreative Bastelprojekte, die dennoch was hermachen. Tatsächlich hatte ich ein richtiges „A-ha“-Gefühl beim Blättern, wie leicht man eigentlich etwas schönes fabrizieren kann.

Vor allem die gehäkelten Apfeljäckchen vom Titelbild hatten es mir angetan. Doch nun kommt der Wermutstropfen: Die Anleitung ist voller Fehler!

Ich möchte behaupten ich bin keine schlechte Häklerin, doch hier waren Hopfen und Malz verloren. Was sollten die 11 Luftmaschen Anfang der 11. Reihe…die Schlaufe für den Knopf kam doch erst zum Schluss (was ich natürlich erst realisiert habe, als ich am Schluss war und plötzlich mit zwei Schlaufen zu kämpfen hatte). Obwohl ich genau das empfohlene Garn zu Hause hatte, nahm das Jäckchen überdimensionale Ausmaße an. Konnte es stimmen, dass alles in Stäbchen gehäkelt wurde? Und wie zum Geier sollte man in der 17. Reihe runter auf 30 Maschen kommen, wo es doch vorher 37 waren und nur drei abgenommen wurden… 37 – 3 = 30?

Ja, der Frust und die Enttäuschung waren groß. So groß, dass ich eine E-Mail an den oz-Verlag schickte. Antwort kam prompt am nächsten Morgen. Die Dame, die mir schrieb, meinte sie hätte das Apfeljäckchen nun selbst einmal angehäkelt (jetzt erst???) und festgestellt, dass es mit Stäbchen viel zu groß würde. Also höchsten halbe Stäbchen oder gar feste Maschen. Bei den 11 Luftmaschen handele es sich um einen Fehler, es ist nur eine (!)…ah, jetzt, klar: die Wendemasche, keine Lasche für den Knopf…hmpf, grml. Zu dem Problem mit der Maschenanzahl wurde nichts gesagt.

Mittlerweile habe ich mir die Originalanleitung ergooglet (gibt’s zum Beispiel hier beim guardian). Im Original sind es tatsächlich Stäbchen, aber die letzet Reihe mit den festen Maschen aus der deutschen Mollie Makes gibt es dort zum Beispiel überhaupt nicht.

Fazit: Die Mollie Makes sieht aus nach einer liebevoll gestalteten Zeitschrift (was sie im Original wohl auch ist) kommt aber ein bisschen so daher, als wäre sie schnell schnell auf den deutschen Markt geworfen worden. Ich würde mir wünschen, dass die Anleitungen vor dem Abdruck in der Zeitung testgenäht/-häkelt/-bastelt und besser recherchiert würden. Denn die Apfeljäckchen waren mit der gegebenen Beschreibung nicht nur schwierig, sondern gar nicht nachzumachen. Ich bin etwas enttäuscht.

Alles Liebe,